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Mycedium spina Großpolypige Steinkoralle

Mycedium spina wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11369 
AphiaID:
287736 
Wissenschaftlich:
Mycedium spina 
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Chinese Lettuce Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Merulinidae (Familie) > Mycedium (Gattung) > spina (Art) 
Erstbestimmung:
Ditlev, 2003 
Vorkommen:
Borneo (Kalimantan), Malaysia, Philippinen 
Meerestiefe:
0 - 10 Meter 
Größe:
50 cm - 200 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Gelöste anorganische Stoffe, Gelöste organische Stoffe, Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-01 10:05:42 

Haltungsinformationen

Neben Dr. Charlie Veron und Dr. Carden C. Wallace, die in Verbindung mit Acroporen und anderen Steinkorallen sicherlich als erste namentlich genannt werden, so solle der am 23. November 2013 verstorbener dänische Wissenschaftler, der viele Jahre im Indo-Pazifischen Ozean Steinkorallen studierte, identifiziert und illustrierte, nicht vergessen werden, Dr. Hans Ditlev.

Dr. Ditlev begann, trotz einer schweren Erkrankung, an seinem neuen Buch zu arbeiten
INDO-PACIFIC CORALS – identified and illustrated by Hans Ditlev
Leider konnte Hans Ditlev dieses Buch selber nicht mehr vollenden, diese Ehre gebührte dann seinen Kollegen, Prof. Dr. Jorgen Hylleberg und Prof. Dr. Tomas Cedhagen, Aarhus, Dänemark.

Das 416 Seiten starke Standartwerk, das heute Studenten der Meeresbiologie zu Rate ziehen, kann kostenfrei im Internet als pdf. Datei heruntergeladen werden und gehört sicherlich neben „Corals of the World“ von Charlie Veron zur absoluten Pflichtlektüre für alle Korallenfans und Meerwasser-Aquarianer.

Das pdf. Dokument können Sie hier kostenlos downloaden:
https://www.researchgate.net/publication/297704540_Indo-Pacific_corals_identified_and_illustrated_by_Hans_Ditlev

Dr. Ditlev führte 1998 und 1999 eine Expedition von Sabah an der Westküste Brunei Darussalams bis zur Nordküste von Borneos fotografierte und sammelte dabei innerhalb von zwei Monaten über 900 Korallenarten, überwiegend Acropora und Euphyllidae.
Dr. Ditlev und seiner Arbeit ist die Erstbeschreibung einiger sehr wichtiger Arten zu verdanken, hierzu zählen u.a. die Blasenkorallen Plerogyra cauliformis, Plerogyra multilobata und Plerogyra diabolotus, die großpolypigen Steinkorallen Pectinia crassa, Mycedium spina und die kleinpolypige Steinkoralle Enigmopora darveliensis.

Die Farbe der lebenden Koralle ist braun, ein weiteres aber gebleichtes Exemplar wurde an einem geschützten Lagunenhang rund 10 Metern Tiefe um die Bohey Dulang Insel, Malaysia, gefunden.
Das Typusexemplar war 22 cm breit und wurde in einen Riffspalt in einer Tiefe von 6 Metern auf einem mäßig schrägen, geschützten Kontinentalhang mit trübem Wasser entdeckt.
Der Artname von Mycedium spina ist ihren spitzen Auswüchse zu verdanken.

Bilder

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