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Posidonia oceanica Mittelmeer-Neptungras

Posidonia oceanica wird umgangssprachlich oft als Mittelmeer-Neptungras bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
3140 
Wissenschaftlich:
Posidonia oceanica 
Umgangssprachlich:
Mittelmeer-Neptungras 
Englisch:
posidonia seaweed 
Kategorie:
Seegräser 
Stammbaum:
Plantae (Reich) > Tracheophyta (Stamm) > Magnoliopsida (Klasse) > Alismatales (Ordnung) > Posidoniaceae (Familie) > Posidonia (Gattung) > oceanica (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus) Delile, 1813 
Vorkommen:
Ägypten, Algerien, Australien, Marokko, Mittelmeer, Nord-Afrika, Spanien 
Größe:
40 cm - 50 cm 
Temperatur:
°C - 23°C 
Futter:
Fotosynthese  
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2010-04-27 01:39:58 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Posidonia oceanica sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Posidonia oceanica interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Posidonia oceanica bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Linnaeus) Delile, 1813

Posidonia oceanica kommt, wie allem anderen Seegräsern eine bedeutende Rolle im Meer zu, sie sind nicht nur extrem produktiv, sondern stellen Kindestube, Jagdrevier und Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Tieren dar.
Kleine Tiere wie Fische, Seenadeln, Seepferdchen und eine ganze Reihe weiterer Arten nutzen die Seegräser als effektives Versteck gegen Räuber und verbringen ihre erste Zeit im Schutz dieser Gräser.
Für Seekühe, Dugongs und Schildkröten stellt Seegras ihre Ernährung sicher.
Die Räuber der Meere wiederum wissen, dass die Seegraswiesen ein Revier für reiche Beute ist.

Diese Gründe sprechen dafür, dass Seegraswiesen, wie auch die Mangrovenwälder, den vorrangigen Schutz des Menschen bedürfen.

Eines sollte klar sein, stirbt das Meer, dann stirbt auch die Erde!

Synonym:
Zostera oceanica Linnaeus, 1767

Classification: Biota > Plantae (Kingdom) > Tracheophyta (Phylum) > Alismatales (Order) > Posidoniaceae (Family) > Posidonia (Genus) > Posidonia oceanica (Species)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

blacksea am 26.03.15#1
Ich halte dieses Seegras, allerdings ist es nicht ganz einfach. Im Winter habe ich am Mittelmeer von Stürmen entwurzelte Pflanzen am Strand eingesammelt, von ca. 5 Knollen hat nur eine einzige überlebt. Sie wächst langsam, schubweise. Habe offensichtlich noch nicht die richtigen Bedingungen/Nährstoffversorgung gefunden. Ich hatte den Eindruck, dass die anderen Knollen an einer Krankheit o. ä. eingegangen sind. Sie schienen zu "schimmeln", weisse Beläge an den Blattachseln. Auf Fotos von vielen italienischen Mittelmeeraquarien habe ich die Pflanzen gesehen und sie machen einen guten Eindruck... Wenn die Pflanze gut wächst verbraucht sie sicherlich grosse Mengen an Stoffwechselprodukten.
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

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blacksea am 22.01.17#1
Posidonia oceanica in Griechenland gefilmt:
www.youtube.com

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