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Posidonia australis Australisches Neptungras

Posidonia australis wird umgangssprachlich oft als Australisches Neptungras bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11717 
Wissenschaftlich:
Posidonia australis 
Umgangssprachlich:
Australisches Neptungras 
Englisch:
Australian seaweed 
Kategorie:
Seegräser 
Stammbaum:
Plantae (Reich) > Tracheophyta (Stamm) > Liliopsida (Klasse) > Alismatales (Ordnung) > Posidoniaceae (Familie) > Posidonia (Gattung) > australis (Art) 
Erstbestimmung:
J.D.Hooker, 1858 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, New South Wales 
Meerestiefe:
1 - 22 Meter 
Größe:
30 cm - 60 cm 
Temperatur:
°C - 23°C 
Futter:
Fotosynthese durch Bakterien / Dinoflagellaten 
Aquarium:
~ 1000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NT potenziell gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-10-08 19:47:07 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Posidonia australis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Posidonia australis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Posidonia australis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Posidonia australis hat große leuchtend grüne Stiele, schnell wachsende Blätter von ca. 30 - 60 cm in der Länge und diese sind 6 -14 mm breit und am Ende abgerundet.
Dieses Seegras, eines von 8 endemischen Seegrasarten der Familie Posidoniaceace in Australien, lebt in geringen Tiefen in Flussmündungen, Küstenseen und geschützten Küstengewässern.
Posidonia australis kommt, wie allem anderen Seegräsern eine bedeutende Rolle im Meer zu, sie sind nicht nur extrem produktiv, sondern stellen Kindestube, Jagdrevier und Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Tieren dar.
Kleine Tiere wie Fische, Seenadeln, Seepferdchen und eine ganze Reihe weiterer Arten nutzen die Seegräser als effektives Versteck gegen Räuber und verbringen ihre erste Zeit im Schutz dieser Gräser.
Für Seekühe, Dugongs und Schildkröten stellt Seegras ihre Ernährung sicher.
Die Räuber der Meere wiederum wissen, dass die Seegraswiesen ein Revier für reiche Beute sind.

Neben den oben gennanten Funktionen kommt auch bei Seegras hinzu, dass es Sauerstoff (O) produziert und Kohlendioxid (CO2) dafür verbraucht.


Diese Gründe sprechen dafür, dass Seegraswiesen, wie auch die Mangrovenwälder, den vorrangigen Schutz des Menschen bedürfen.

Eines sollte klar sein, stirbt das Meer, dann stirbt auch die Erde!

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