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Zoramia leptacantha Fadenflossen-Kardinalbarsch

Zoramia leptacantha wird umgangssprachlich oft als Fadenflossen-Kardinalbarsch bezeichnet. Die Haltung gilt als mittelschwer. Es wird ein Aquarium von mindestens 200 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
311 
Wissenschaftlich:
Zoramia leptacantha 
Umgangssprachlich:
Fadenflossen-Kardinalbarsch 
Englisch:
Threadfin cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Zoramia (Gattung) > leptacantha (Art) 
Erstbestimmung:
(Bleeker, 1856) 
Vorkommen:
Ägypten, Andamanensee, Australien, Banggai-Inseln, Chagos-Archipel, Djibouti, Fidschi, Great Barrier Riff, Guam, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kokos-Keelinginseln, Komodo, Malediven, Marshallinseln, Mikronesien, Molukken, Mosambik, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rapa, Rotes Meer, Samoa, Saudi-Arabien, Seychellen, Sudan, Sumatra, Togian-Inseln, Tonga, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
1 - 12 Meter 
Größe:
6 cm - 7 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Mückenlarven, Muschelfleisch, Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 200 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-08-18 16:23:31 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Zoramia leptacantha sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Zoramia leptacantha interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Zoramia leptacantha bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Bleeker, 1856)

Krankheitsanfälligkeit: Transportempfindlich und etwas heikel bei der Eingewöhnung, dann aber bei guter Fütterung ausdauernd.

Sozialverhalten: er ist ein firdlicher und ruhiger Schwarmfisch, der gerade bei Gefahr eng zusammen bleibt.
Friedlich gegenüber anderen Fischen.
Becken: braucht gut strukturiertes Becken mit Versteckmöglichkeiten, gut geeignet für Korallenriffaquarien.

Allgemeine Infos von Sabine: Ein sehr schöner Schwarmfisch, der erst im Becken seine volle Farbe bekommt.
Sieht in Händlerbecken oft nur farblos, grausilber aus.
Ist auch am Tage als Schwarm unterwegs, interessantes Brutverhalten, da Maulbrüter.
Die Männchen tragen die Eier in einem Kehlsack.

Toll ist das leuchtend blaue Auge!

Synonyme:
Apogon arenatus Bleeker, 1859-60
Apogon leptacanthus Bleeker, 1856
Zoramia leptacanthus (Bleeker, 1856)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Apogonidae (Family) > Apogoninae (Subfamily) > Zoramia (Genus)

Weiterführende Links

  1. Fishbase
  2. Hippocampus Bildarchiv (de)



Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

jeracom am 03.09.18#5
Ich habe 6 dieser schönen Fische erhalten. Keine Ausfälle beim Transport. Beim Umsetzen habe ich diese jedoch in einem dunklen Eimer gesetzt und die Fische angepasst.
Diese schwimmen seit 6 Monaten, Munter im Becken. Ich Füttere sie mit Mysis und Artemia. Flockenfutter nehmen sie zwar in den Mund aber spucken diese meist wieder aus.

Hat es jemand geschafft, diese auch ans Flockenfutter zu gewöhnen und wenn wie? Wenn jemand Infos darüber hat…

rvbruch am 17.07.17#4
Bei mir sind vor ein paar Monaten 8 Stück eingezogen und ich habe noch immer 8. Anfangs, wie beschrieben, nur blass silbrig mit blauen Augenringen, haben sie nun andere Farben angenommen. Diese sind in Fotos schlecht festzuhalten weil nicht so knallig. Ein leichter Goldton mit blauen und orangen Streifen. Auch die Flossen mit den blauen Streifen kommen deutlicher hervor.
Vom Verhalten kann ich nur positives berichten. Sehr friedlich, kein Gezänk (bisher). Sind meist in einer oder 2 Gruppen á 4 Tieren zusammen. Stehen meist im Vordergrund des Riffs auf halber Höhe. Zusammen mit den Chromis viridis eine lebhafte Gesellschaft.
Können auch als Jungtiere bereits erstaunlich große Futterbrocken verschlingen. Mysis und Krill kein Problem. Ansonsten alles was kommt.
Aus meiner Sicht sehr zu empfehlen.
-Micha- am 01.09.13#3
Ich pflege seit einigen Monaten diese schönen Fische. Wie schon geschrieben, sieht man die tollen Farben erst im eigenen Becken. Beim Händler sehen sie doch sehr farblos aus.

Gekauft habe ich 6 Fische für mein 450 Liter Becken. Von den 6 Stück sind innerhalb einer Woche nur noch zwei übrig gewesen. Ich hab das auf die Transportempfindlichkeit geschoben und nochmal zwei nachgekauft. Mehr waren beim Händler nicht da. Paar Tage später das gleiche Spiel, wieder nur noch 2 Fische übrig.

Ich habe jetzt keine mehr nachgekauft. Die zwei übrigen sind deutlich mehr im Becken unterwegs. Als es noch ein Schwarm war standen sie mehr zwischen den Korallen versteckt.

Sie fressen eigentlich alles was sich bewegt. Ich würde sie als leicht zu halten einstufen, wobei das mit dem Schwarm wohl nicht immer klappt. Vielleicht ist das Becken auch nicht ausreichen groß.
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