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Herpolitha limax Pilzkoralle, auch Seezunge

Herpolitha limax wird umgangssprachlich oft als Pilzkoralle, auch Seezunge bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 160 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
2425 
AphiaID:
207363 
Wissenschaftlich:
Herpolitha limax 
Umgangssprachlich:
Pilzkoralle, auch Seezunge 
Englisch:
Tongue Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Fungiidae (Familie) > Herpolitha (Gattung) > limax (Art) 
Erstbestimmung:
(Esper, ), 1797 
Vorkommen:
Ägypten, Australien, China, Eritrea, Fidschi, Französisch-Polynesien, Great Barrier Riff, Guam, Indischer Ozean, Indonesien, Israel, Japan, Jordanien, Kambodscha, Kenia, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mikronesien, Mosambik, Neukaledonien, Pakistan, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Samoa, Seychellen, Singapur, Sri Lanka, Taiwan, Tansania, Thailand, Tonga, Vanuatu, Vietnam 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 160 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-08 10:28:36 

Haltungsinformationen

Herpolitha limax (Esper, 1797)

Die Fotos sind uns freundlicherweise von Benjamin Schatz gesandt worden.
Herpolitha gehören zu den Pilzkorallen (Fungiidae).Es sind Steinkorallen, die nicht, wie die andere Arten festgewachsen leben, sondern große Einzelpolypen.

Nur in der Jugend leben sie auf einem kleinen Stiel, man nennt es auch Bildung von Anthocauli.Nach einer Zeit bricht der Stil ab, das Tier bricht herunter und lebt dann allein weiter.

Auf dem Link finden sie einen Artikel, der die Anthocaulibildung bei Fungia beschreibt, wobei wir Meldungen von Anthocauli bei Herpolitha- Arten noch nicht hatten.Vielleicht, weil Fungia mehr verbreitet sind? Sie haben eine hohe Regenerationsfähigkeit, da sie eben nicht festsitzen.

Auch sind sie in der Lage, Schmutz oder Sand von sich herunter zu bekommen.
Auf jeden Fall brauchen auch sie, wie fast alle Korallen, ein sauberes und damit nährstoffarmes und unbelastetes Wasser, sowie ordentlich viel Licht, da sie ihren Nahrungsbedarf auch darüber decken.

Synonyme:
Fungia limacina Lamarck, 1801 (junior synonym)
Fungia praecursor Umbgrove, 1946 † (junior synonym)
Fungia weberi Van der Horst, 1921 (junior synonym)
Haliglossa foliosa Ehrenberg, 1834 (junior synonym)
Haliglossa interrupta Ehrenberg, 1834 (junior synonym)
Haliglossa interrupta var. subpileata Ehrenberg, 1834 (synonymy, changed combination)
Haliglossa limacina (Lamarck, 1801) (synonymy, changed combination)
Haliglossa stellaris Ehrenberg, 1834 (junior synonym)
Herpetoglossa secunda Nemenzo, 1988 (synonymy)
Herpetolitha ampla Verrill, 1864 (junior synonym)
Herpetolitha foliosa (Ehrenberg, 1834) (synonym, previous combination)
Herpetolitha interrupta (Ehrenberg, 1834) (synonymy)
Herpetolitha stellaris (Ehrenberg, 1834) (synonymy)
Herpetolithas foliosa (Ehrenberg, 1834) (synonymy)
Herpetolithas interrupta (Ehrenberg, 1834) (synonymy)
Herpetolithas limacina (Lamarck, 1801) (synonymy)
Herpetolithas stellaris (Ehrenberg, 1834) (synonymy)
Herpetolithus crassus Dana, 1846 (junior synonym)
Herpetolithus foliosus (Ehrenberg, 1834) (synonymy)
Herpetolithus interruptus (Ehrenberg, 1834) (synonymy)
Herpetolithus limacinus (Lamarck, 1801) (synonymy)
Herpetolithus stellaris (Ehrenberg, 1834) (synonymy)
Herpetolithus strictus Dana, 1846 (junior synonym)
Herpolitha weberi (van der Horst, 1921) (junior synonym)
Madrepora limax Esper, 1797 (original combination, basionym)
Madrepora talpa Houttuyn, 1772 (suppressed)
Madrepora trilinguis Boddaert, 1768 (suppressed)
Sandalolitha africana Veron, 2000 (junior synonym)

Stockliste




Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

hami am 06.10.12#3
das erste bild zeigt ein Herpolitha von mir in orange.
wie oben beschrieben sehr Regenerationsfähig und selten in orange
benny1006 am 21.11.10#2
Sehr gut haltbar, auch nach Jahren sehr dankbares Tier.
Faszinierend ist die Regenerationsfähigkeit. Sie wurde mehrmals schon vernesselt, und selbst 1€ grosse "tote" Stellen regenerierten sich innerhalb weniger Tage.
challanger am 15.11.10#1
Ich halte dieses Tier seit ca. 3 Jahren. Hat inzwischen auch ein Aquariumumzug/ Vergrößerung unbeschadet überstanden. Teilweise hatte ich Wasserwerte von über 10 mg/L, welche dem Tier scheinbar nichts anhaben könnten. Ich habe es im Sand positioniert mit direkter Lichteinstrahlung und leichter- starker Strömung. Inzwischen ist es von 15/16 cm auf ca. 25/26 cm Länge angewachsen. Eine kuriose Beobachtung habe ich vor ca. 1 Jahr mit dem Tier gemacht: Ich hatte es nach einer Aquarienreinigung unter einem Gesteinsvorsprung in den Schatten gestellt. Über Nacht hat sich das Tier mit einer Art "Schleimfäden" selbst wieder in seine alte Position (ca. 30 cm weiter weg) durch das Gestein gebracht. Ich dachte ich trauen meinen Augen nicht. Der Fortbewegungsvorgang hat wohl einige Stunden in Anspruch genommen und die Ecke vom Becken war danach mit groben Schleimfäden überzogen. Überwiegen Nachts fährt das Tier seine Polypen weit aus und bläst sich, mal ein einigen Stellen- mal ganz, auf.
3 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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