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Neotrygon kuhlii Blaugepunkteter Rochen, Kuhls Stechrochen

Neotrygon kuhlii wird umgangssprachlich oft als Blaugepunkteter Rochen, Kuhls Stechrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 3000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
2367 
AphiaID:
398330 
Wissenschaftlich:
Neotrygon kuhlii 
Umgangssprachlich:
Blaugepunkteter Rochen, Kuhls Stechrochen 
Englisch:
Bluespotted Stingray 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Myliobatiformes (Ordnung) > Dasyatidae (Familie) > Neotrygon (Gattung) > kuhlii (Art) 
Erstbestimmung:
(Müller & Henle, ), 1841 
Vorkommen:
Andamanensee, Australien, Cookinseln, Fidschi, Guam, Indonesien, Indopazifik, Japan, Madagaskar, Malaysia, Mauritius, Mikronesien, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, Ost-Afrika, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Rotes Meer, Samoa, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Taiwan, Tansania, Thailand, Tonga, Vanuatu, Vietnam, West-Pazifik 
Meerestiefe:
0 - 170 Meter 
Größe:
bis zu 70cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Futtergarnelen, Garnelen, Krabben, Nahrungsspezialist 
Aquarium:
~ 3000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-09-20 08:45:02 

Gift


Neotrygon kuhlii ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Neotrygon kuhlii halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

(Müller & Henle, 1841)

Folgende Infos und auch Bilder bekamen wir von Tobias Engel, www.riffdach.de

Herkunft des Tieres: Philippinen
Futter: Nimmt Muschelfleisch/ Garnelen/ Mysis/ und Kalbsherz.
Wird wohl im Handel eher selten antreffen zu sein, wie der gut bekannte Blaupunktrochen Taeniura lymma.
Das Tier war leicht ans Futter bzw.an Frostfutter zu gewöhnen.
Ist wohl einer, wenn nicht sogar der kleinste Blaupunktrochen.
Braucht jedoch große Sandzonen im Becken.
Der Rochen vergräbt sich in den Ruhephasen komplett im Sand, wobei teiweise nur die Augen zu sehen sind.
Sollte in einem entsprechend eingerichteten Becken gehalten werden.
Unterschiede zum Taeniura lymma: Körpergröße sowie Form.
Die Zeichnung der Blaupunkte sind deutlicher abgegrenzt.
Größe:65-75 cm, wobei Fishbase 70 cm als Endgröße angibt.
Ansonsten zu halten, wie der Taeniura lymma. Vorsicht, das Tier kann Verletzungen verursachen, die unter Umständen tödlich enden können!
Robert Baur fügt an:
Sicherlich kein Tier für jedermann, und schon gar nicht fürs normale, gemischte Meerwasseraquarium.

Wenn man so ein Tier überhaupt in Aquarien halten muss, dann sollte man über ausreichend aquaristische Erfahrung verfügen, das Becken entsprechend groß sein, eine grosse Sandzone geboten werden, und nicht den typischen Riffaufbau für Korallen.

Nach unseren Informationen ist er ein Einzelgänger bzw. wird in der Natur immer alleine angetroffen.
Ist recht weit verbreitet, siehe Vorkommen.
Im Indopazifik scheint es Farbvarianten zu geben.

Synonyme:
Amphotistius kuhlii (Müller & Henle, 1841)
Dasyatis kuhli (Müller & Henle, 1841)
Dasyatis kuhlii (Müller & Henle, 1841)
Dasybatus kuhli (Müller & Henle, 1841)
Dicerobatis kuhlii (Müller & Henle, 1841)
Raya trigonoides Castelnau, 1873
Trygon kuhlii Müller & Henle, 1841

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Elasmobranchii (Class) > Neoselachii (Subclass) > Batoidea (Infraclass) > Myliobatiformes (Order) > Dasyatidae (Family) > Neotrygon (Genus) > Neotrygon kuhlii (Species)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

kerstin.friedler am 05.06.11#1
Ich halte diesen Rochen seit ca. 1,5 Jahren, bei artgerechter Fütterung ist er recht leicht zu halten, Voraussetzung ist jedoch ein wirklich großes Becken, nicht nur in der Tiefe und Länge sondern auch in der Höhe, da er recht gerne weite Kreise zieht.
Viel mehr gibt es Probleme mit der Vergesellschaftung anderer Fische, diverese Drückerfische (Leopardendrücker) oder größere Kaiser (Franzosenkaiser usw.) und auch Rotmeerdoctoren, Putzerlippfische sind nicht geeignet. Sie beisen den Tieren den Schwanz ab, bzw. picken an Augen, Atemlöchern oder an den blauen Punkten. Wer sich wirklich in Betracht zieht so ein Tier zu halten sollte sich gut informieren.
Bodenguckermakrelen, Silberflossenblätter, Muränen oder andere Räuber sind gut zu vergesellschaften (Vorsicht bei zu großen Rotfeuerfischen, wenn zu wenig Schwimmraum im Becken ist, können sich die Rochen an den Fischen verletzen!!- nicht empfehlenswert) Das Becken sollte mind. 5m² Bodenfläche und eine Höhe von 1m und mehr haben.
1 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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Unterhaltung

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Was ist das?

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