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Chrysophyceae Dinoflagellat (Goldalge)

Chrysophyceae wird umgangssprachlich oft als Dinoflagellat (Goldalge) bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 10 Liter empfohlen.



Steckbrief

lexID:
2150 
Wissenschaftlich:
Chrysophyceae 
Umgangssprachlich:
Dinoflagellat (Goldalge) 
Englisch:
Chrysophyceen 
Kategorie:
Einzeller 
Stammbaum:
Chromista (Reich) > Ochrophyta (Stamm) > Chrysophyceae (Klasse) > (Ordnung) > (Familie) > Chrysophyceae (Gattung) > (Art) 
Futter:
Nahrungsspezialist 
Aquarium:
~ 10 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2007-02-22 22:26:59 

Haltungsinformationen

Dinoflagellaten: (Panzergeißler)

Das Auftauchen dieser Algen ist fast schon ein Garant dafür, dass Aquarianer entnervt mit der Aquaristik aufhören.

Braune Beläge, die immer mehr werden und die ganze Dekoration überziehen.
Mit der Zeit bilden sich immer mehr Algenbeläge.

Dazu kommt dann Sauerstoff, der sich in Blasen unter dem Algenteppich bildet (Photosynthese). Dieser reisst dann nach und nach die Algen vom Boden bis zur Wasseroberfläche mit hoch.

Ein unschöner Anblick, der zudem die niederen Tiere massiv gefährdet.
Je mehr man absaugt und dagegen kämpft, um so schneller scheinen diese Algen zu wachsen.

Hier spricht man umgangssprachlich von "braunen Schmieralgen".
Andere Bezeichnungen in Aquarianerkreisen sind auch "braune Pest" oder Goldalge.

Anzumerken ist hier (pers. Mitteilung von Jörg Kokott), dass Goldalgen aber in eine andere Algengruppe gehören, nämlich Chrysophyceen!

So ist die bisherige oft benutzt Bezeichnung Goldalge meist falsch.
Bei nicht einer Probe, die bisher untersucht wurde, fanden sich Goldalgen.

Der Dinoflagellat, der vielen Aquarianern das Leben schwer macht, ist dagegen aus der Familie Dinophyceae.

Dinoflagellaten charakterisieren sich durch einen stark lichtbrechenden Rand und einem abgeflachten Pol gegenüber der Goldalge.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

Ingemar am 09.09.09#5
Hallo ,
Zu dieser Alge kann ich folgendes sagen.
Entstehen kann sie nur wenn negative Veränderungen im Becken passieren. Genau so wie Dinoiflagellaten. !!!
Bei mir war es so. Ich hab mit Phytoplankton begonnen. Ich hatte lang trockenes aus der Dose und hab umgestellt auf flüssiges Phytoplankton (welches man im Kühlschrank hat). Es dauerte eine Woche und die Algen waren da.Ebenso bei meinen Händler. Mein Tipp generell.Am besten ist es beim Aquarium generell so wenig wie möglich an Futterzeug, den sogenannten Mittelchen und und und ins Wasser zu geben. Es hatt immer irgendwelche Nachteile. Wenn ein Becken mal gut eingefahren ist, sollte alles so bleiben. Man sollte sich eher die Frage stellen ob es überhaupt Sinn mach, Korallen die zum füttern sind zu kaufen. Denn Milieuveränderungen sind nie gut. !!!
Amon4 am 24.02.09#4
Nachdem ich die Dosierung des Algen EX von Mrutzek abgesetzt habe ...trat das problem erneut
auf....wie gesagt der Nitrat Wert muss sich erst wieder in die Normale Region einpendeln ! Aufgeschoben ist halt nicht aufgehoben !
Amon4 am 15.01.09#3
Jawoll diese Alge ist seit einigen Wochen zu Gast bei Mir sehr hartnäckig ! Plötzliches auftreten...gab rätsel auf...bis wir bemerkten ,das der Nitrat-Wert daran schuldig ist...da er weit anstieg ! Womit wir Regelrecht wachgerüttelt wurden , das die Denitrifikation nicht mehr Arbeitet.Naja...
Jedenfalls ist es ein Problem Herr der Sache zu werden !
Habe mir dann bei Mrutzek ...das Algen Ex Mittelchen gekauft und zu dosiert...nicht grad billig das Zeug....aber es ist das einzigste was
wirklich hilft ! Es dauert zwar eine Zeit ca. 1 Woche bis man eine Wirkung sieht...aber dann ;o)
Sie oxidieren regelrecht weg ! Nur damit wird man
schnell Herr der Lage über diese Pest !
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