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Sargassum incisifolium Seetang, Braunalge

Sargassum incisifolium wird umgangssprachlich oft als Seetang, Braunalge bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town

Sargassum incisifolium, fishoek reef Cape Point, Cape Town, South Africa 2026(CC-BY-SA)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18484 
AphiaID:
211935 
Wissenschaftlich:
Sargassum incisifolium 
Umgangssprachlich:
Seetang, Braunalge 
Englisch:
Seaweed 
Kategorie:
Braunalgen 
Stammbaum:
Chromista (Reich) > Ochrophyta (Stamm) > Phaeophyceae (Klasse) > Fucales (Ordnung) > Sargassaceae (Familie) > Sargassum (Gattung) > incisifolium (Art) 
Erstbestimmung:
(Turner) C.Agardh, 1820 
Vorkommen:
Mauritius, Mosambik, Süd-Afrika 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 10 Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
50 cm - 60 cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Fotosynthese 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-07-18 11:49:45 

Haltungsinformationen

Sargassum incisifolium (Turner) C.Agardh, 1820

Sargassum sind eine äußerst artenreiche Gattung der Braunalgen, die festgewachsen, manche Arten auch frei schwimmend, weltweit in den wärmeren Meeren vorkommt.

Typuslokalität zur Beschreibung von Sargassum incisifolium ist das Kap der Guten Hoffnung, Südafrika. Der Artname "incisifolium" setzt sich aus den lateinischen Wörtern "incisus" = „eingeschnitten“ und "folium"= "Blatt“ zusammen. Der Artname bezieht sich auf die charakteristischen, am Rand stark gezackten oder tief eingeschnittenen blattartigen Strukturen der Alge.

Beschreibung Sargassum incisifolium: Dunkelbraun bis gelblich-braun, bis zu 50–60 cm hoch; sie sind mittels einer großen, kegelförmigen Haftscheibe (bis zu 4 cm breit) am Substrat befestigt, die eine oder mehrere kräftige, mehrjährige Hauptachsen trägt (bis zu 6 cm lang und 2 cm im Durchmesser). Aus der Hauptachse gehen mehrere Primärachsen hervor; diese sind dick, glatt, im Querschnitt dreieckig, etwas abgeflacht und bis zu 0,8 cm breit. Sekundärachsen sind kürzer, wechselständig und spiralig angeordnet.

Blätter länglich-lanzettlich, 3 bis 7 cm lang und 0,6 bis 2,1 cm breit; auf den meisten Blattspreiten sind dunkle braune Muster erkennbar.Mittelrippe durchgehend und hervortretend; Stiel kurz, bisweilen mit einigen Zähnen besetzt; Blattbasis asymmetrisch abgerundet oder keilförmig; Blattränder meist glatt, teilweise eingeschnitten, gelegentlich gezähnt; Blattspitze abgerundet bis zugespitzt.

Sargassum incisifolium ist auch Gegenstand chemischer und pharmakologischer Studien, in deren Ergebnis fünf Metaboliten isoliert werden konnten und nachweislich eine moderate antimikrobielle Aktivität nachgewiesen wurde.

Synonyme:
Fucus heterophyllus Turner, 1808 · unaccepted
Fucus incisifolius Turner, 1811 · unaccepted
Sargassum heterophyllum C.Agardh, 1820 · unaccepted (synonym)

Direct children (2)
Variety Sargassum incisifolium var. nulliporum J.Agardh, 1848
Variety Sargassum incisifolium var. suhrii Grunow, 1915

Weiterführende Links

  1. MDPI (en). Abgerufen am 16.07.2026.
  2. researchgate (en). Abgerufen am 16.07.2026.
  3. Seaweeds of the South African South Coast (en). Abgerufen am 16.07.2026.

Bilder

Allgemein


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