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Margarites helicinus Glattes Kreiselchen

Margarites helicinus wird umgangssprachlich oft als Glattes Kreiselchen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Raphaël Forns, Kanada

Margarites helicinus,Cape Parry, NT, Canada 2024 (CC BY-NC 4.0)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Raphaël Forns, Kanada Raphaël Forns (CC BY-NC 4.0). Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18470 
AphiaID:
141821 
Wissenschaftlich:
Margarites helicinus 
Umgangssprachlich:
Glattes Kreiselchen 
Englisch:
Spiral Margarite, Smooth Margarite, Pearly Topsnail, Pearly Top Shell, Helicina Margarite 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Trochida (Ordnung) > Margaritesidae (Familie) > Margarites (Gattung) > helicinus (Art) 
Erstbestimmung:
(Phipps, ), 1774 
Vorkommen:
Belgien, Beringmeer, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Frankreich, Golf von Maine, Irland, Kanada West-Atlantik, Nord-Atlantik, Nordsee, Norwegen, Ochotskisches Meer, Skagerrak (Nordsee), USA 
Meerestiefe:
0 - 350 Meter 
Habitate:
Ästuare (Flussmündungen), Gezeitenzone, Meerwasser 
Größe:
0,3 cm - 1,1 cm 
Temperatur:
°C - 20°C 
Futter:
Algen , Algenaufwuchs (Epiphyten), Deposit (Ablagerungen) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Margarites albolineatus
  • Margarites angulatus
  • Margarites argentatus
  • Margarites avachensis
  • Margarites avenosooki
  • Margarites biconica
  • Margarites bisikovi
  • Margarites cabernet
  • Margarites calliostomoides
  • Margarites costalis
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-07-11 13:36:14 

Haltungsinformationen

Margarites helicinus (Phipps, 1774)

Margarites helicinus ist eine sehr kleine Gehäuseschnecke der Gezeitenzone und Ästuarien. Sie soll jedoch gemä´sealifebase auch bis 350 m Tiefe vorkommen. Ob diese Angabe korrekt ist, können wir nicht beurteilen. Margarites helicinus ernährt sich herbivor und von Deposit.

Beschreibung: Die Größe des Gehäuses variiert zwischen 3 mm und 11 mm. Das genabelte, dünnwandige Gehäuse ist niedergedrückt-kegelförmig. Es ist fleischfarben, wobei die Farbe am Gehäuserand und unterhalb der Naht heller ist und zum Nabel hin in einen hornfarbenen Ton übergeht. Die Oberfläche ist sehr hell, glänzend, poliert und glatt, abgesehen von feinen, kaum erkennbaren konzentrischen Linien im Bereich des Nabels. Das Gewinde ist kegelförmig. Der Apex ist winzig, aber stumpf. Die Naht ist eingetieft. Das Gehäuse weist etwa 5 gewölbte Windungen auf; die letzte Windung verbreitert sich sehr rasch und senkt sich zur Mündung hin etwas ab. Die gerundete Mündung steht schräg, ist oben winklig und innen perlmuttartig glänzend. Der Perlmuttschimmer ist oft durch die Gehäusewand hindurch sichtbar.

Das durchscheinende, hornfarbene, kreisförmige und spiralige Operculum weist etwa 12 schmale Windungen auf; es ist außen zentral eingesenkt und besitzt innen einen kleinen zentralen Höcker. Bei lebenden Exemplaren sind die helle Operculum-Scheibe und die graue Netzzeichnung auf der Fußoberseite meist durch das Operculum hindurch sichtbar.

Die Kopftentakel sind lang und purpurgrau; sie weisen eine dorsale Rinne sowie zahlreiche feine ringförmige und sonstige Falten auf, die die Oberfläche aufrauen – besonders ausgeprägt ist dies, wenn die Tentakel zusammengezogen sind. Ein großes, schwarzes Auge sitzt am leicht verbreiterten, abgestutzten Ende eines Augententakels, der über seine gesamte Länge hinweg mit der distalen Seite und der ventralen Basis des jeweiligen Kopftentakels verwachsen ist.

Das Laichen findet im Frühjahr bei den San-Juan-Inseln (Washington, USA) statt. Vor dem Laichen nähern sich zwei bis vier Schnecken einander an; eine davon ist ein Weibchen, die übrigen sind Männchen. Ein Weibchen gibt seine Eier nur in unmittelbarer Nähe eines Männchens ab. Die Eier werden in einem Schleimstrang freigesetzt, der eine Breite von zwei bis drei Eiern aufweist. Die Eier sind orange bis rosarot gefärbt, haben einen Durchmesser von 180–200 μm und sind jeweils von einer 10–30 μm dicken Gallertschicht umhüllt.

Das Weibchen formt den Schleimstrang mithilfe des vorderen Fußrandes zu einem kugelförmigen Gelege mit einem Durchmesser von 0,5–1,5 cm. Jedes Gelege enthält 90–1000 Eier und ist an beiden Enden an der Oberfläche von Algen verankert.Die gesamte Embryonal- und Larvalentwicklung findet innerhalb des Geleges statt; die Jungtiere schlüpfen als fertige Schnecken.

Margarites helicinus ist gemäß WoRMS Wirt folgender Endeoparasiten:
Microphallus pseudopygmaeus Galaktionov, 2009 Ecological interactions: endoparasitic
Microphallus pseudopygmaeus Galaktionov, 2009 Ecological interactions: endoparasitic
Microphallus pygmaeus (Levinsen, 1881) Baer, 1944 Ecological interactions: endoparasitic
Parvatrema margaritense (Ching, 1982) Galaktionov, Irwin & Saville, 2006 Ecological interactions: endoparasitic

Synonyme:
Eumargarita helicina (Phipps, 1774) · unaccepted > superseded combination
Helix margarita Montagu, 1808 · unaccepted (synonym)
Margarita arctica Leach, 1819 · unaccepted
Margarita arctica var. major Middendorff, 1848 · unaccepted > junior subjective synonym
Margarita campanulata A. S. Packard, 1867 · unaccepted
Margarita communis W. Thompson, 1844 · unaccepted (a junior synonym)
Margarita helicina (Phipps, 1774) · unaccepted (invalid: genus name a junior homonym)
Margarita helicina var. major Middendorff, 1848 · unaccepted (a junior synonym)
Margarita obliqua G. B. Sowerby III, 1913 · unaccepted (a junior synonym)
Margarita vulgaris G. B. Sowerby I, 1838 · unaccepted > junior subjective synonym
Margarites (Margarites) helicina (Phipps, 1774) · unaccepted (wrong gender agreement of the...)
Margarites (Margarites) helicina helicina (Phipps, 1774) · unaccepted (wrong gender agreement of the...)
Margarites (Margarites) helicinus (Phipps, 1774) · alternative representation
Margarites beringensis (E. A. Smith, 1899) · unaccepted
Margarites diaphana Leach, 1847 · unaccepted (unnecessary substitute name for...)
Margarites helicina (Phipps, 1774) · unaccepted > incorrect grammatical agreement of specific epithet
Margarites helicinus var. elevatus Dall, 1919 · unaccepted (a junior synonym)
Margarites helicinus var. excavatus Dall, 1919 · unaccepted (a junior synonym)
Phorcus margarita (Montagu, 1808) · unaccepted (a junior synonym)
Trochus arcticus (Leach, 1819) · unaccepted (a junior synonym)
Trochus borealis R. A. Philippi, 1855 · unaccepted > junior subjective synonym
Trochus helicinus (Phipps, 1774) · unaccepted
Trochus helicinus var. fasciata Jeffreys, 1865 · unaccepted (synonym)
Trochus neritoides Gmelin, 1791 · unaccepted (a junior synonym)
Turbo helicinus Phipps, 1774 · unaccepted (original combination)
Turbo inflatus Totten, 1834 · unaccepted (a junior synonym)
Turbo margarita (Montagu, 1808) · unaccepted (a junior synonym)
Valvatella beringensis E. A. Smith, 1899 · unaccepted

Direct children (2)
Variety Margarites helicinus var. elevatus Dall, 1919 accepted as Margarites helicinus (Phipps, 1774) (a junior synonym)
Variety Margarites helicinus var. excavatus Dall, 1919 accepted as Margarites helicinus (Phipps, 1774) (a junior synonym)

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 11.07.2026.
  2. sealifebase (en). Abgerufen am 11.07.2026.
  3. Wikipedia (en). Abgerufen am 11.07.2026.

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