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Spondylus limbatus Esel-Stachelauster, Esel-Klappmuschel

Spondylus limbatus wird umgangssprachlich oft als Esel-Stachelauster, Esel-Klappmuschel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber iNaturalist Open Source Software

Foto: Parque Nacional Bahía de Loreto, Baja California Sur, Mexiko, OSt-Pazifik

/ Fotograf: Andrew McKinlay / CC-BY / 11.10.2022
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers iNaturalist Open Source Software

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18153 
AphiaID:
207886 
Wissenschaftlich:
Spondylus limbatus 
Umgangssprachlich:
Esel-Stachelauster, Esel-Klappmuschel 
Englisch:
Donkey Thorny Oyster 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Pectinida (Ordnung) > Spondylidae (Familie) > Spondylus (Gattung) > limbatus (Art) 
Erstbestimmung:
G. B. Sowerby II, 1847 
Vorkommen:
China, Costa Rica, Djibouti, El Salvador, Equador, Galápagos-Inseln, Golf von Aden, Golf von Kalifornien / Baja California, Japan, Kolumbien, Madagaskar, Mexiko (Ostpazifik), Nicaragua, Ost-Afrika, Ost-Pazifik, Panama, Persischer Golf, Peru, Philippinen, Revillagigedo, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
5 - 55 Meter 
Habitate:
Felsenriffe, Felsige, harte Meeresböden, Geröllböden, in oder auf leeren Muschelschalen, Korallenriffe, Sandige Meeresböden 
Größe:
bis zu 25cm 
Temperatur:
°C - 29°C 
Futter:
Filtrierer, Mikroalgen, Organische Schwebstoffe, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Suspensionsfresser (Schwebstofffresser) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-14 12:13:21 

Haltungsinformationen

Spondylus limbatus kann unter optimalen Umständen, ausreichender und kontinuierlicher Zufluss von Nahrung, Abwesenheit von Fressfeinden und keine übermäßige Verschmutzung der Gewässer (auch kein Mikroplastik!) eine maximale Länge von 25cm und eine maximale Breite von 21cm erreichen.
An ihren Vorkommensorten gilt die Muschel als recht häufig, relativ weit verbreitet und die IUCN Rote Liste bedrohter Arten monitoriert die große Muschel derzeit nicht.

Die Schale der Muschel ist solide gebaut und oval geformt, ihre Außenflächen weist strahlenförmige Linien mit kurze, spatelförmigen oder spitzen Stacheln auf, die bei älteren und größeren Tieren unterschiedlich stärkt abgenutzt sein.
Die Randzacken sind fein und zahlreich
Allerdings kann die Muschel eine beachtliche Variabilität in der Schalenform aufweisen, die von unregelmäßig gerundet bis verzerrt reicht.

Die rechte Klappe weist ebenfalls konzentrische Schichtungen um den Befestigungsbereich auf, die recht ausgedehnt sein können.
Die Scharnierzähne der Muschel sind robust und dick, in der linken Klappe braun und in der rechten Klappe weiß.

Farbe:
Die Außenseite der Schale ist rosarot, violetten bis zu orangefarbenen und die Innenseite ist weiß (bei geöffneten Tieren) mit einem purpurroten Rand, so dass die Muschel einfach zu identifizieren ist.

Habitate:
Spondylus limbatus ist an / auf festen Substraten in Riffen und auf anderen Muschelschalen vor.

Biologie:
Spondylus limbatus ist eine zweigeschlechtliche Art und vermehren sich sexuell durch Laichausstoß mit äußerer Befruchtung.

Die Scharnierzähne sind in der Regel robuster, größer und braun, und die Narbe des Adduktorenmuskels ist tief eingeprägt; auch die Stacheln unterscheiden sich in Form und Anordnung.
Wenn die Muschel die rechte Klappe noch aufweist, kann es einen breiten Ansatzbereich aufweisen, wodurch sie sich von verwandten Arten unterscheidet.
Das Skulpturmuster des ventralen Randes aus feinen und zahlreichen Kerbungen.

Verwechslungen:
Während dunkle und intensive Purpurtöne für Spondylus limbatus charakteristisch sind, können überwiegend orangefarbene und rötliche Töne zu Verwechslungen mit Spondylus crassisquama führen.

Etymologie:
Der Artname "limbatus" stammt aus dem Lateinischen und kann „eingefasst“, „mit Rand versehen“ oder „mit Fransen versehen“ bedeuten, was sich auf den sichtbaren Rand der Muschel bezieht.

Synonyme:
Spondylus calcifer P. P. Carpenter, 1857 · unaccepted > junior subjective synonym
Spondylus coccineus Lamarck, 1819 · unaccepted (invalid: junior homonym of S....)
Spondylus lamarckii sensu P. P. Carpenter, 1857 · unaccepted (misapplication)
Spondylus punicus F. R. Bernard, Cai & B. Morton, 1993 · unaccepted
Spondylus radula Reeve, 1856 · unaccepted (invalid: junior homonym of...)
Spondylus smithi Fulton, 1915 · unaccepted

Bilder

Allgemein


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