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Astrogorgia sinensis Gorgonie, Hornkoralle

Astrogorgia sinensis wird umgangssprachlich oft als Gorgonie, Hornkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Josy Lai, Hongkong, China

Foto: East Ninepin Island, HongKong, China

/ 15.03.2022
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Josy Lai, Hongkong, China . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18135 
AphiaID:
289477 
Wissenschaftlich:
Astrogorgia sinensis 
Umgangssprachlich:
Gorgonie, Hornkoralle 
Englisch:
Gorgonian 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Octocorallia (Klasse) > Malacalcyonacea (Ordnung) > Astrogorgiidae (Familie) > Astrogorgia (Gattung) > sinensis (Art) 
Erstbestimmung:
(Verrill, ), 1865 
Vorkommen:
China, Hong Kong, Japan, Taiwan 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
15 - 22 Meter 
Habitate:
Felsige, harte Meeresböden, Riffhänge 
Größe:
20 cm - 30 cm 
Temperatur:
18°C - 24°C 
Futter:
Azooxanthellat, Organische Schwebstoffe, Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Suspensionsfresser (Schwebstofffresser) 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-10 20:14:06 

Haltungsinformationen

Angaben zur Wassertiefe dieser Art sind leider nicht festgehalten worden, weder in der Erstbeschreibung noch in weiteren Veröffentlichungen.
Wir haben daher Josy Lai aus Hongkong zu ihren Fotografien befragt und folgende Antwort erhalten:
"Die Astrogorgia sinensi (rote Farbvariante), die ich in Hongkong gesehen habe, kommt normalerweise in Tiefen zwischen 15 und 22 Metern vor.
Die Tauchplätze in Hongkong sind in der Regel nicht tiefer"

Zur Farbe der Koralle
In der Mehrzahl der Veröffentlichungen wird eine rote Farbe der Koralle angegeben, lediglich in "Reef Corals of the Indo-Malayan Seas" werden weitere Farbmorphen wie "gelb und orangefarben etc." angegeben.
TaiEOL verweist darauf, dass die Farbe der Kolonie ist tiefrot oder rot ist, wobei die Polypen orange oder weiß erscheinen.

Die "A revision of the genus Muricea Lamouroux, 1821 (Anthozoa, Octocorallia) in the eastern Pacific. Part I: Eumuricea Verrill, 1869 revisited" beschreibt die Farbtörne von Astrogorgia sinensis als "verschiedene Rot-, Orange-, Gelb-, Weiß- oder Gelbbrauntöne",

Beschreibung:
Die Kolonien wachsen in einer Ebene als offene Fächer mit unregelmäßiger seitlicher Verzweigung (kurzen, lobulären Zweigen, die in einer Ebene wachsen), niemals netzartig und nur selten miteinander verbundenen Ästen.
Die Zweige stehen in der Regel in einem Winkel von 90° zum Mutterzweig.
Der Hauptstamm und die primären Äste haben einen Durchmesser von etwa 3–4 mm und sind seitlich leicht abgeflacht.

Die Polypen sind in erhabene Kelche zurückziehbar und in Reihen oder rund um die Zweige angeordnet.
Die Polypzellen sind verruciform, groß, unregelmäßig angeordnet, die Oberfläche granulös mit dicht stehenden Skleriten von 0,5 mm.
Die Polypen sind monotypisch, verteilen sich um die Äste herum, neigen jedoch dazu, sich an den Seiten zu gruppieren, wenn sie sich zusammenziehen, bilden sie konische Vorsprünge auf der Oberfläche, die etwa 2–3 mm voneinander entfernt sind.
Die Sklerite der Polypen-Tentakeln sind abgeflacht, spindelförmig oder kleine plattenförmig und weisen auf ihrer Oberfläche spärliche konische Vorsprünge auf, die etwa 0,04–0,15 mm lang sind.

Die Coenenchym-Sklerite sind meist spindelförmig, gerade, gebogen, verzweigt, stark mit komplexen Tuberkeln und Stacheln verziert, im inneren Coenenchym befinden sich kleinere Spindeln und einige Kapstanen.
Anthocodiae mit zahlreichen abgeflachten Skleriten um die Tentakelbasen herum und an den Tentakeln in zahlreichen schrägen Reihen.
Das Coenenchym ist außen hart und ledrig, dick, dessen Oberfläche von einer dicken Schicht kleiner, langer Sklerite von 1 mm bedeckt ist.

Etymology:
Latein: der „aus China stammend” oder „zu China gehörend” bedeutet. Er leitet sich von Sina, dem lateinischen Namen für China, in Verbindung mit der Endung -ensis ab, die den Ursprung oder Ort bezeichnet.

Synonyme:
Muricea sinensis Verrill, 1865 · unaccepted > superseded combination (original combination)
Muricella sinensis (Verrill, 1865) · unaccepted > superseded combination

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