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Trochus parvus Kreiselschnecke

Trochus parvus wird umgangssprachlich oft als Kreiselschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber ZooKeys

Laborfoto, das gesammelte Material stammt aus dem Südchinesisches Meer

/ CC BY 4.0
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers ZooKeys

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18008 
AphiaID:
1863664 
Wissenschaftlich:
Trochus parvus 
Umgangssprachlich:
Kreiselschnecke 
Englisch:
Trochus Snail 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Trochida (Ordnung) > Trochidae (Familie) > Trochus (Gattung) > parvus (Art) 
Erstbestimmung:
Zhu, Yan, Yang, Hu & Dong, 2025 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 2,78cm 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Trochus calcaratus
  • Trochus camelophorus
  • Trochus cariniferus
  • Trochus concinnus
  • Trochus erithreus
  • Trochus ferreirai
  • Trochus firmus
  • Trochus flammulatus
  • Trochus fultoni
  • Trochus histrio
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-02 19:20:24 

Haltungsinformationen

Die Gattung Trochus ist sehr vielfältig, und die Identifizierung auf Artenebene ist oft schwierig.
Einige Arten, wie Trochus firmus, Trochus erythreus, Trochus flammulatus und Trochus maculatus weisen sehr ähnliche Schalenmorphologien auf, sodass es schwierig ist, sie allein anhand äußerer Merkmale zu unterscheiden, hinzukommt, dass einige Erstbeschreibungen lückenhaft sind.

Eine Identifikation neuer Kreiselschnecken erfolgt heute durch morphologische Merkmale der Schalen, unterstützt durch 3D-Modellierungstechniken, und hauptsächlich durch ein DNA-Barcoding.

Trochus parvus und die ebenfalls dort entdeckte neue Art Trochus nanhai wurden aus Korallenriffhabitaten im Südchinesischen Meer gesammelt und bestimmt.

Beschreibung der Schale:
Es handelt sich um eine kleine, konische Schale mit spitzer Spitze.
Die Schalenoberfläche weist auffällige rotbraune Längsstreifen auf, die sich zur Basis hin zu Flecken verjüngen; die Spitze ist typischerweise rot.
Die Schale besteht aus 6 flachen Windungen mit 3–4 spiralförmigen Reihen dicht angeordneter Körnchen, diese Körnchen sind rund, perlenartig oder leicht zusammengedrückt, wobei die oberen Windungen kleiner sind als die unteren.
Der Rand der Windungen weist einen spiralförmigen Kamm auf, der aus auffälligen, gleichmäßig angeordneten Pusteln besteht.
Die Körperwindung ist mit kompakten, fast quadratischen, abgeflachten Perlen verziert, die ein abgerundetes Profil bilden.
Die Basis ist leicht konkav, mit 7–8 konzentrischen granulösen Lirae, die durch Zwischenräume getrennt sind, die so breit sind wie die Grate.
Die Columella ist schräg und trägt 3–4 dicht gepackte, gefaltete Zähne, die einen falschen Nabel bilden.
Die Innenlippe enthält 4 Falten, die Innenseite der Schale ist perlmuttartig mit feinen spiralförmigen Liration.

Die untersuchten Schalen erreichten eine Höhe von 11.0–13.0 mm und eine Schalenbreite von 10.4–14.0 mm.

Beschreibung der Radula:
Die Radula befindet sich ein Zentralzahn mit V-förmiger Spitze, breitem trapezförmigem Schaft, symmetrisch flankiert von acht Zähnchen.
Auf jeder Seite befinden sich fünf seitliche Zähne, die jeweils eine Falte am Schaft aufweisen, die fest mit dem Schaft des benachbarten Zahns verzahnt ist, und nur auf einer Seite 3–5 Zähnchen tragen.
Der fünfte seitliche Zahn trägt eine deutliche paddelförmige Spitze. Die Randzähne sind schmal und sichelförmig; die innersten 9–12 Randzähne tragen jeweils 2–3 Zähnchen.
Vom 10. bis zum 13. Randzahn nimmt die Zahngröße allmählich ab, während die Anzahl der Zähnchen zunimmt und einen Kamm oder federartige Strukturen bildet.

Genaue Angaben zum Gewicht der Tiere, der Wassertiefe und der Wassertemperatur fehlen in der Erstbeschreibung.

Etymologie:
Der Artname „parvus“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „klein“, er bezieht sich auf die relativ geringe Größe der Schale der neuen Art, die sich deutlich von anderen Arten dieser Gattung unterscheidet.

Literaturfundstelle:
Zhu P-J, Yan C-R, Yang H-Q, Hu L-S, Dong Y-W (2025)
Description of two new species of the genus Trochus Linnaeus, 1758 (Gastropoda, Trochidae) from the South China Sea. ZooKeys 1264: 265-280. https://doi.org/10.3897/zookeys.1264.167854
This is an open access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution License (CC BY 4.0), which permits unrestricted use, distribution, and reproduction in any medium, provided the original author and source are credited.

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