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Trochus sp.01 Turbo Schnecke

Trochus sp.01 wird umgangssprachlich oft als Turbo Schnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Eingestellt von L46.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4110 
AphiaID:
138598 
Wissenschaftlich:
Trochus sp.01 
Umgangssprachlich:
Turbo Schnecke 
Englisch:
Banded Trochus Snail 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Trochida (Ordnung) > Trochidae (Familie) > Trochus (Gattung) > sp.01 (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Indonesien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
bis zu 8cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Algen , Cyanobakterien 
Aquarium:
~ 50 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Trochus calcaratus
  • Trochus camelophorus
  • Trochus cariniferus
  • Trochus concinnus
  • Trochus erithreus
  • Trochus ferreirai
  • Trochus firmus
  • Trochus flammulatus
  • Trochus fultoni
  • Trochus histrio
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-04-16 19:03:11 

Haltungsinformationen

Trochus sp.01 sp.

Trochus sp.01 sind Gehäuseschnecken aus der Familie Trochidae, die aufgrund ihres an einen Spielkreisel erinnernden Gehäuses als Kreiselschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie sind weltweit in allen Tiefenbereichen verbreitet.

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Trochus sp.01- Arten. Diese sind nicht einfach zu identifzieren.

Diese hier wird scheinbar oft unter dem Namen Trochus sp.01 maculatus gehandelt, wobei wir uns des Names nicht sicher sind. Bei Live Aquaria wird sie unter dem Namen Trochus sp.01 sp. Banded Trochus sp.01 gehandelt. Von der Beschreibung her passt sie sehr gut. Trochus sp.01-Schnecken erreichen bis ca. 13 cm, werden also durchaus auch mal größer.

Allen gleich ist ihr hervorragender Hunger auf Algen, ja sogar Cyanobakterien und Kieselalgen sollen sie in den ersten Wochen nach der Ankunft nicht verschmähen. Dieses Verhalten sieht man übrigends oft bei neuen Tieren, auch bei Einsiedlern!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 16.04.24#4
Absolut problemlos. Hier gab's ebenfalls heimlich Nachwuchs. Eine halbwüchsige Trochus schneckt herum. :)
am 29.03.18#3
Wir haben diese Turboschnecken ebenfalls in unseren Aquarien.
Sie sind sehr fleißig und fressen kontinuierlich Algen ,Cyanos und andere organische Reste.Sind daher sehr effektiv .
Allerdings haben wir auch schlechte Erfahrungen mit Importierten Tieren machen müssen. Trotz aller Mühe beim eingewöhnen sind ein Großteil davon gestorben.
Jetzt halten wir nur noch Nachzuchten und diese sind total robust und auch bei weitem aktiver
am 10.07.13#2
Habe diese Schnecke auch im Aquarium. Sie hat sich auch still und heimlich vermehrt. Schätze sie als absolut Problemlos ein.
4 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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