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Trochus intextus Schnecke

Trochus intextus wird umgangssprachlich oft als Schnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Keoki & Yuko Okano Stender, Hawaii

Foto: Kaunolu Bay, Lana'i und Portlock, Oahu, Hawaii


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Keoki & Yuko Okano Stender, Hawaii . Please visit www.marinelifephotography.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5128 
AphiaID:
742894 
Wissenschaftlich:
Trochus intextus 
Umgangssprachlich:
Schnecke 
Englisch:
Woven Topsnail 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Trochida (Ordnung) > Trochidae (Familie) > Trochus (Gattung) > intextus (Art) 
Erstbestimmung:
Kiener, 1850 
Vorkommen:
Hawaii, Philippinen, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
2 cm - 3,0 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Algenaufwuchs (Epiphyten), Detritus (totes organisches Material), Suspensionsfresser (Schwebstofffresser), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Trochus calcaratus
  • Trochus camelophorus
  • Trochus cariniferus
  • Trochus concinnus
  • Trochus erithreus
  • Trochus ferreirai
  • Trochus firmus
  • Trochus flammulatus
  • Trochus fultoni
  • Trochus histrio
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-10-22 20:43:05 

Haltungsinformationen

Trochus intextus Kiener, 1850

Die dicke, feste Schale hat eine geradlinig konische Form. Die Umrisse des Gehäuses sind nahezu gerade mit einer spitzen Spitze.Das Gehäuse hat ca. 8 Windungen. Die Farbe ist grau oder körnig weiß, in Längsrichtung breit gestreift mit rot oder violett, wobei das Rot manchmal die gesamte Oberfläche bedeckt, manchmal auf kleine Makulationen oder schmale Linien reduziert ist.

Die Basisdes Gehäuses enthält in schmalen Zick-Zack leuchtend rote Streifen. Die Öffnung ist klein, innerhalb der Außenlippe stark gebogen. Kommt im westlichen Pazifik und vor Hawaiii vor.

Synonyme:
Trochus sandwichiensis Souleyet, 1852

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. SeaLifeBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Wikipedia (en). Abgerufen am 07.08.2020.

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Allgemein


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