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Aeoliscus strigatus Rasiermesserfisch

Aeoliscus strigatus wird umgangssprachlich oft als Rasiermesserfisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 300 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

Wissenschaftlich:
Aeoliscus strigatus 
Umgangssprachlich:
Rasiermesserfisch 
Englisch:
Razorfish 
Kategorie:
Schnepfenfischartige 
Synonyme:
  • Amphisile strigata (Günther, 1861)
 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Syngnathiformes (Ordnung) > Centriscidae (Familie) > Aeoliscus (Gattung) > strigatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Günther, 1861) 
Vorkommen:
Australien, Indopazifik, Japan, Seychellen, West-Pazifik 
Meerestiefe:
2 - 42 Meter 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Invertebraten (Wirbellose), Lebendfutter, Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 300 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
zuletzt bearbeitet:
2017-04-24 08:58:03 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Aeoliscus strigatus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Aeoliscus strigatus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Aeoliscus strigatus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Günther, 1861)

Grundsätzlich ist Aeoliscus strigatus im Handel oft zu finden.

Die Familie der Schnepfenmesserfische (Centriscidae) gehört zu den Seenadelartigen (Syngnathoidei).
Sie besteht aus zwei Gattungen, nämlich Aeoliscus und Centriscus.

Es handelt sich bei den Schnepfenmesserfischen um schmale, sehr langezogene Fische mit einem scharfen, messerartigen Bauchkiel.
Sie schwimmen grundsätzlich mit dem Kopf nach unten.
Bevorzugt findet man sie in der Natur in Seegrasfeldern, wo sie getarnter sind, als offen schwimmend.

Das Tier ist auch pflegbar, sofern man einige Regeln beherzigt.
Zu allererst ist es kein Tier für ein Gemeinschaftsaquarium, sondern sollte lieber separat gehalten werden,
ohne schnell schwimmende, gross werdende und rabiate Fische.
Diese Fische fressen nur Lebenfutter, und seltenst Ersatzfrostfutter.
Daher sollte und muss man den Fischen auch Lebendfutter anbieten (Artemia etc.).
Sie sollten zudem in der Gruppe gehalten werden.
Sie schwimmen immer kopfüber, also senkrecht.
Sie lieben es zudem, sich in der Nähe von Gorgonien aufzuhalten, teilweilse werden auch Algenwände als Sichtersatz genommen.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie gesunde und muntere Tiere erwischen.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Syngnathiformes (Order) > Centriscidae (Family) > Centriscinae (Subfamily) > Aeoliscus (Genus)

Weiterführende Links

  1. Fishbase
  2. Hippocampus Bildarchiv (de)



Bilder

Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

steibk86 am 10.07.10#2
Halte ein (vermeintliches) Pärchen dieser Tiere.
Vermuteter GU: Die kleine Brustflosse an der Mitte des Bauches ist bei den Weibchen kurz und rund, bei den Männchen hingegen viel länger, dünner und spitz zulaufend. Das Männchen frisst gierig gefrorene Artemien, das Weibchen fast ausschließlich Cyclops und Bosmiden (gefroren). Die Tiere fühlen sich am wohlsten zwischen Gorgonien-Ausläufern oder höheren Algen. Ideal wäre allerdings natürlich ein größerer Diadem-Seeigel, den ich selbst nicht pflege. Solange die Mitbewohner in einem Becken mit den A. strigatus ruhig sind, die Strömung nicht zu stark ist und ausreichend gefüttert wird, halte ich diese Tiere für gut haltbar, sofern man gesunde kaufen kann. Ein Problem scheint mir zu sein, dass man hier kaum erkennt, ob die A. strigatus gut genährt oder bereits halb verhungert sind, ich kann jedenfalls hier nichts erkennen. Würde mir vom Händler vor dem Kauf jedenfalls zeigen lassen, ob die Tiere fressen. Auf jeden Fall sind es äußerst interessante Pfleglinge, die man auf keinen Fall einzeln halten sollte, sie stehen den ganzen Tag dicht beisammen. Pärchen- oder Gruppenhaltung erscheinen mir sinnvoller.
asfur01 am 10.08.08#1
Man muß diese fische nicht separat pflegen,wenn man eine gruppe von min. 5 tieren hält ist es auch im gemeinschaftsaquarium möglich.Halte eine gruppe vom 5 tieren schon seit über einem jahr in meinem Gesellschaftbecken,mit einigen riffbarschen,fuchsgesicht und Doktor Fischen.Hatte noch nie schwierigkeiten zwecks fütterung,meine fressen fostfutter ohne probleme.Die beste möglichkeit sie an frostfutter zu gewöhnen sind weisse mückenlarven.
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Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Aeoliscus strigatus

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