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Haltungserfahrungen

Rhizotrochus typus thumbnail

steibk86 @ Rhizotrochus typus am 11.07.10

Im Aquarium kann man diese Koralle gut auch mit größeren Frostfuttersorten füttern: Artemia, Mysis und auch Krill geben da mehr her als nur Cyclops, Bosmiden etc. Würde das Tier schon alle zwei oder drei Tage füttern, sofern es nicht selbst viel bei der normalen Fütterung rausfangen kann. Von Stinte würde ich aber nur kleine Stücke füttern, bei mir hat sie zu große Stücke (über ca. 1 cm) wieder ausgespuckt.

Eine Theorie: könnte sein, dass es wie bei den Anemonen wie z.B. E. quadricolor ist, dass die Tentakeln verkürzt werden, wenn die Koralle zu oft gefüttert wird. Ich glaube, der Hintergrund ist der, dass das Tier "verlernt", die Nahrung selbst zu fangen, weil sie ja eh von selbst direkt in die Mundscheibe kommt. Optisch ist das Tier natürlich umso schöner, je größer die Tentakeln sind bzw. je weiter sie geöffnet werden.

Insgesamt: problemloses Tier! Muss aber gefüttert werden. Sollte wohl auch nicht ganz im direkten Licht von HQI-Brennern stehen, dann macht sie auch öfter und länger auf.

Synchiropus picturatus thumbnail

steibk86 @ Synchiropus picturatus am 11.07.10

Die Unterscheidung der Geschlechter ist übrigens nicht ganz so leicht und erfordert etwas Übung. Viele Fotos anschauen! Man kann den Unterschied nur sehen, wenn die erste Rückenflosse wirklich aufgestellt ist, meist bei Erregung der Tiere. Männchen haben einen "Stachel" am ersten Strahl der Rückenflossen, Weibchen fehlt dieser Stachel (VÖLLIG)! Sobald der Ansatz eines Stachels zu erkennen ist, würde ich davon ausgehen, dass es sich um ein Männchen handelt. Das vierte Bild hier zeigt ein sicheres Weibchen, beim dritten bin ich mir nicht ganz sicher, müsste aber ebenfalls eines sein. Im Zweifelsfall ist es günstig, wenn man ein Pärchen vor dem Kauf zusammensetzen (lassen) kann - sind es tatsächlich zwei Männchen, gibt es arge Drohgebärden. Das Männchen imponiert zwar in Anwesenheit eines Weibchens auch, das Weibchen verhält sich dann aber eher defensiv.

Mir fällt überhaupt auf, dass man in letzter Zeit kaum Weibchen im Handel findet... Wolfgang Mai schreibt in dem Bändchen der "Koralle" zu den Leierfischen, dass das auf die neuen Fangmethoden zurückzuführen ist. Vielleicht ist es ja auch nur Zufall.

Synchiropus picturatus thumbnail

steibk86 @ Synchiropus picturatus am 11.07.10

Ständig liest man, dass es unbedingt eingefahrene Aquarien mit viel Mikrofauna braucht, um diesen und andere Leierfische erfolgreich pflegen zu können. Ich halte das für einen Irrtum, weil selbst in einem mittelgroßen Aquarium (sagen wir: 500 Liter) diese Klein- und Kleinstlebewesen auf Dauer niemals ausreichen, um einen Leierfisch oder gar ein Pärchen auf Dauer gesund zu halten. Kleinkrebse usw. sind einfach viel zu schnell weggefressen, als dass ein LSD-Fisch davon satt werden könnte. Noch mehr, wenn andere "pickende" Tiere im Becken gepflegt werden. Man darf auch nicht den hohen Nährstoffbedarf der Leierfische vergessen, die schließlich den ganzen Tag beständig auf dem Weg sind und Nahrung suchen. Nur weil er pickt, heißt das noch lange nicht, dass er auch wirklich genug findet!

Im Unterschied zu S. splendidus gehen LSD-Fische FAST IMMER nach einigen Tagen zumindest an gefrorene Artemien, sogut wie sicher aber an lebende Nauplien und große Artemien. Ich würde mir vom Händler auf jeden Fall zeigen lassen, dass das Tier frisst, bevor es gekauft wird. Auch auf eingefallene Bäuche ist zu achten! (ist nicht immer leicht zu sehen, am besten von der Seite oder überhaupt direkt von unten). Erst dann habe ich gute Chancen, dass ich das Tier gesund halten kann.

Selbst dann ist es aber noch so, dass reichlich kleines Futter (auch Cyclops etwa) gefüttert wird, damit die Tiere wirklich was finden. Die meisten Exemplare fressen nur vom Boden und ganz selten direkt aus der Wassersäule, weswegen eine ausreichende Fütterung auch so wichtig ist.

Kauft man ein Pärchen (am besten sind die Tiere schon beim Händler zusammen), ist es auf jeden Fall von Vorteil, wenn die Tiere in etwa gleich groß sind. Kleine Weibchen wurden bei mir von den größeren Männchen oft recht ruppig behandelt, ein großes starkes Weibchen hält das viel leichter aus. Zwei Weibchen vertragen sich fast immer, zwei Männchen bringen sich zwar meist nicht um, auf Dauer geht das aber trotzdem nicht gut!

Meiner Meinung nach viel besser als Aquarienpflegling geeignet als S. splendidus, weil letzterer schwieriger ans Futter zu bringen ist. Wegen der gemächlichen Schwimmart und Substratgebundenheit des LSDs, halte ich ca. 100 Liter für die Haltung ausreichend, sofern das Tier Ersatznahrung annimmt.

Emblemaria pandionis thumbnail

steibk86 @ Emblemaria pandionis am 11.07.10

Soweit ich weiß (Artikel von Joachim Großkopf zur Geschlechtererkennung bei Meerwasserfischen), sind die Männchen deutlich dunkler gefärbt als die Weibchen und der charakteristische Rückenflossenkamm ist auffallend größer. Kann mir aber auch gut vorstellen, dass es sich dabei nur um Momentaufnahmen handelt und die Tiere durchaus Geschlechter wechseln können...?

Halte - vermutlich - ein Männchen, bin noch auf der Suche nach einem Partner. Der E. pandionis ist bei mir ebenfalls sehr selbstbewusst, bei seiner Wohnhöhle wechselt er zwischen einer kleinen Tonröhre und diversen Schneckenhäusern. Er ist kaum einzuschüchtern, bei der Fütterung sucht er sich gezielt die größten Brocken aus und verschlingt sie auch! Sehr gefräßig das kleine Kerlchen.

Achtung, springt gerne! Vor allem wenn das Wasser im Sommer zu warm wird und er gestresst wird.30 Liter erscheinen mir persönlich zu wenig, hin und wieder schwimmt er doch ganze Stücke - da gibt es andere Fische (Trimma und Eviota spp.), die viel ortstreuer sind.

Protoreaster sp. 01 thumbnail

steibk86 @ Protoreaster sp. 01 am 11.07.10

Kam in den Genuss der Haltung eines Tieres, weil ihn jemand abzugeben hatte, dem er (Überraschung!) im Korallenbecken angefangen hatte, die Polypen zu fressen. Hatte ihn zuerst ein halbes Jahr im Filterbecken, er hat dort aber sichtlich abgebaut und ist deshalb dann doch noch ins Hauptbecken gekommen. Ich habe eigentlich damit gerechnet, dass er mir bald anfangen würde, die Korallen zu fressen (keine Steinkorallen im Becken, aber viele Gorgonien, Lederkorallen, Scheibenanemonen, Krusten usw.), aber nach ca. vier Monaten ist das noch nicht einmal vorgekommen. Füttere ihn gezielt mit Muschelfleisch, nehme ihn dafür ca. zweimal die Woche unter Wasser mit einer flachen Schüssel raus und lasse ihn draußen für ca. eine Stunde Muschelfleisch gehackt fressen, dass er auch gierig annimmt. Mittlerweile bekommt er auch oft eine ganze Muschel mit der Pinzette auf die Mundscheibe, die er meist gierig frisst. Kann ganz schön schnell werden, wenn er Hunger hat und wo Nahrung wittert :-)
Fazit: Lässt sich also durchaus halten, wenn man ihn gezielt füttert, bei Korallen muss man aber sehr vorsichtig sein. Von Übergriffen auf Schnecken, Einsiedler usw. kann ich bisher auch nichts feststellen.
Aber immerhin: die meisten Seesterne kann man kaum oder oft auch gar nicht zufüttern, dieser nimmt wenigstens Ersatzfutter an!

"Was ist das?"

keine