Haltungsinformationen
Corambe testudinaria H. Fischer, 1889
Corambe testudinaria ist perfekt an das Leben auf Moostierchen Kolonien angepasst. Der Körper ist oval, mit einem leicht unregelmäßigen Rand und einer medialen hinteren Kerbe. Er ist sehr flach und scheibenförmig. Die Farbe ist transparent weißlich. Die Rhinophoren sind farblos transparent mit Lamellen. Sie können vollständig eingezogen werden.
Der Mantel besitzt eine dicke Schicht aus gallertartigem Bindegewebe, die von einer schützenden, transparenten Kutikula bedeckt ist; diese wird periodisch abgestoßen und erneuert.
Unter der Kutikula – und durch diese hindurch deutlich sichtbar – verläuft ein unregelmäßiges Netz aus gelben oder weißlichen Linien. Jedes von den Linien umschlossene Feld enthält ein bis vier braune Flecken. Bei hellen Exemplaren sind die Linien dünn und die Flecken klein; bei dunkleren Exemplaren sind die Felder und Flecken größer. Dasselbe Linien- und Fleckenmuster ist auch durch die Bauchseite des Mantels hindurch sichtbar.
Die Rhinophoren besitzen jeweils einen zylindrischen Schaft, der an seiner Rückseite eine gekielte Falte aufweist. Der Schaft wird teilweise von einer aufrechten proximalen Lamelle und einer höheren distalen Lamelle umschlossen.
Bei einem 1 mm langen Tier finden sich etwa vier Kiemen auf jeder Seite, bei einem 5 mm langen Exemplar bis zu zehn. Die Größe der Kiemen nimmt nach hinten hin zu, und jede Kieme weist an beiden Seiten ihres Schafts bis zu sechs dreieckige Lamellen auf.
Farbe und Muster des Mantels entsprechen dem Aussehen der Moostierchen.Die kleine Nacktschnecke ist kaum zu erkennen und wird sicher häufig von Tauchern übersehen.
Corambe testudinaria ist eine kleine Doridaceen-Nacktschnecke, die eine Maximallänge von 8 mm erreicht; die gefundenen Exemplare liegen jedoch meist im Bereich zwischen 1,5 mm und 7 mm. In der Draufsicht ist ihr Umriss oval und weist am hinteren Ende eine Atemöffnung auf, deren Form zwischen einem Schlitz und einem Kreis variieren kann.
Ventral besteht der Kopf aus einem Mund und einem großen Mundsegel, das beidseitig in einem ausfahrbaren, fingerförmigen Tentakel endet. Die Augen liegen tief eingesenkt und sind gewöhnlich nicht sichtbar. Der Fuß weist nahe dem Mund eine vordere Einbuchtung sowie eine durchscheinende, weißliche Sohle auf; auf dieser ist eine braune, annähernd kleeblattartige Zeichnung zu erkennen, die durch die innenliegende Verdauungsdrüse hervorgerufen wird
Corambe testudinaria lebt nicht nur auf Moostierchen, sondern ernährt sich auch von diesen und legt dort ihren Laich ab.
Der Laich wird in Form eines Bandes, aus weißen Eikapseln abgelegt. Das Band beschreibt eine regelmäßige Spirale im Uhrzeigersinn, bis zu zweieinhalb Umdrehungen, obwohl die meisten nur zwei Umdrehungen haben.
Synonym:
Corambe evelinae Er. Marcus, 1958
Corambe testudinaria ist perfekt an das Leben auf Moostierchen Kolonien angepasst. Der Körper ist oval, mit einem leicht unregelmäßigen Rand und einer medialen hinteren Kerbe. Er ist sehr flach und scheibenförmig. Die Farbe ist transparent weißlich. Die Rhinophoren sind farblos transparent mit Lamellen. Sie können vollständig eingezogen werden.
Der Mantel besitzt eine dicke Schicht aus gallertartigem Bindegewebe, die von einer schützenden, transparenten Kutikula bedeckt ist; diese wird periodisch abgestoßen und erneuert.
Unter der Kutikula – und durch diese hindurch deutlich sichtbar – verläuft ein unregelmäßiges Netz aus gelben oder weißlichen Linien. Jedes von den Linien umschlossene Feld enthält ein bis vier braune Flecken. Bei hellen Exemplaren sind die Linien dünn und die Flecken klein; bei dunkleren Exemplaren sind die Felder und Flecken größer. Dasselbe Linien- und Fleckenmuster ist auch durch die Bauchseite des Mantels hindurch sichtbar.
Die Rhinophoren besitzen jeweils einen zylindrischen Schaft, der an seiner Rückseite eine gekielte Falte aufweist. Der Schaft wird teilweise von einer aufrechten proximalen Lamelle und einer höheren distalen Lamelle umschlossen.
Bei einem 1 mm langen Tier finden sich etwa vier Kiemen auf jeder Seite, bei einem 5 mm langen Exemplar bis zu zehn. Die Größe der Kiemen nimmt nach hinten hin zu, und jede Kieme weist an beiden Seiten ihres Schafts bis zu sechs dreieckige Lamellen auf.
Farbe und Muster des Mantels entsprechen dem Aussehen der Moostierchen.Die kleine Nacktschnecke ist kaum zu erkennen und wird sicher häufig von Tauchern übersehen.
Corambe testudinaria ist eine kleine Doridaceen-Nacktschnecke, die eine Maximallänge von 8 mm erreicht; die gefundenen Exemplare liegen jedoch meist im Bereich zwischen 1,5 mm und 7 mm. In der Draufsicht ist ihr Umriss oval und weist am hinteren Ende eine Atemöffnung auf, deren Form zwischen einem Schlitz und einem Kreis variieren kann.
Ventral besteht der Kopf aus einem Mund und einem großen Mundsegel, das beidseitig in einem ausfahrbaren, fingerförmigen Tentakel endet. Die Augen liegen tief eingesenkt und sind gewöhnlich nicht sichtbar. Der Fuß weist nahe dem Mund eine vordere Einbuchtung sowie eine durchscheinende, weißliche Sohle auf; auf dieser ist eine braune, annähernd kleeblattartige Zeichnung zu erkennen, die durch die innenliegende Verdauungsdrüse hervorgerufen wird
Corambe testudinaria lebt nicht nur auf Moostierchen, sondern ernährt sich auch von diesen und legt dort ihren Laich ab.
Der Laich wird in Form eines Bandes, aus weißen Eikapseln abgelegt. Das Band beschreibt eine regelmäßige Spirale im Uhrzeigersinn, bis zu zweieinhalb Umdrehungen, obwohl die meisten nur zwei Umdrehungen haben.
Synonym:
Corambe evelinae Er. Marcus, 1958






João Pedro Silva, Portugal