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Pseudoliomera hellerii Rundkrabbe

Pseudoliomera hellerii wird umgangssprachlich oft als Rundkrabbe bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Sehr giftig.


Profilbild Urheber Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater

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Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater . Please visit www.underwaterkwaj.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13872 
AphiaID:
209013 
Wissenschaftlich:
Pseudoliomera hellerii 
Umgangssprachlich:
Rundkrabbe 
Englisch:
Xantid Crab 
Kategorie:
Krabben 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Xanthidae (Familie) > Pseudoliomera (Gattung) > hellerii (Art) 
Erstbestimmung:
(A. Milne-Edwards, ), 1865 
Vorkommen:
Australien, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Kermadecinseln, Madagaskar, Marshallinseln, Mauritius, Neuseeland, Rotes Meer, Seychellen, Somalia, Taiwan 
Meerestiefe:
0 - 35 Meter 
Größe:
1,6 cm - 2,5 cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Allesfresser (omnivor), Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Sehr giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Pseudoliomera granosimana
  • Pseudoliomera helleri
  • Pseudoliomera lata
  • Pseudoliomera neospeciosa
  • Pseudoliomera paraspeciosa
  • Pseudoliomera remota
  • Pseudoliomera ruppellioides
  • Pseudoliomera variolosa
  • Pseudoliomera violacea
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-10-21 15:10:19 

Gift


Pseudoliomera hellerii ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Pseudoliomera hellerii halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Pseudoliomera hellerii (A. Milne-Edwards, 1865)

Diese attraktiven Krabben wurden unter Felsen gefunden, üblicherweise in großen Riffen in der Mitte der Lagune. Die Krabbe ist stark granuliert und haarig, hat intensiv rote Augen und eine lila Farbe. Darüber hinaus sind leider keine weiterführenden Informationen verfügbar.

Scheint gemäß Erfahrungsbericht eines Meerwasseraquarianers eine räuberische Art zu sein, die aktiv Jagd auf Fische im Becken macht und zum Verlust von Fischen führt.

Synonym:
Actaea hellerii A. Milne-Edwards, 1865 (basionym)

Weiterführende Links

  1. Marine Species Indentification Portal (en). Abgerufen am 17.05.2021.
  2. underwaterkwaj.com (en). Abgerufen am 17.05.2021.
  3. WoRMS (en). Abgerufen am 17.05.2021.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 21.10.21#2
Achtung möglicher Giftjäger - Nachtrag zum vorherigen Bericht.
Bis zu meinem ersten Bericht stand dieses 240l Nano Becken lange leer. Gestern setzte ich dann ein Paar 10/11 cm große Valenciennea wardii Grundeln hinein, die schienen mir im Vergleich zu den Krabben groß genug. Später im Dämmerungslicht beobachtet ich wie eine der Krabben einer Grundel nachstellte und sie immer weiter vor sich her in eine Ecke trieb. Die Krabbe stellte sich dabei wie ein Torwart beim Elfmeter auf und versuchte so groß wie möglich zu erscheinen. Nah genug dran sprang sie der Grundel entgegen, wo ich mit einem Klopfer an die Scheibe die Situation unterbrach. Die Grundel stiebte weg, aber die Krabbe war derart im Jagdfieber das sie in keiner Weise flüchtete und ich sie problemlos Keschern und separieren konnte.
Ein Jäger der 4 mal so großer Beute nachstellt hat erfolgversprechende Mittel an der Hand. Es liegt nahe das sie mit Gift arbeitet, das vermutlich per Biss verabreicht.
Das erklärt auch das Verschwinden der Barsche.
Nun werde ich zum Jäger und stelle den größeren Krabben im Becken nach. Und ja, ich werde dabei selbst sehr vorsichtig sein!
am 19.10.21#1
Bei uns sind die Tiere mit indonesischem Lebendgestein eingezogen und lange unentdeckt geblieben. Im Prinzip erst ab 2 - 2,5 cm Größe habe ich die ersten gesehen, so versteckt leben sie im Gestein. Wenn man die Höhlen / Spalten entdeckt hat, kann man sie in der Dämmerung / Mondlicht häufiger zu Gesicht bekommen. Wir haben auch Jungtiere, die können nur Nachwuchs sein, denn das Lebendgestein wurde vor zwei Jahren eingebracht. Bei den Jungtieren, die ganztägig aktiv sind, ist das Abgrasen des Gesteins gut zu beobachten. Die Jungtiere haben ockerfarbene Augen. Die adulten Tiere scheinen alles zu fressen was sie finden. Im Becken lebten 3 Gramma loreto und 3 Pseudochromis fridmani, deren Futterreste werden die Krabben sicher verspeist haben.
Irgendwann müssen sie aber auch begonnen haben die kleinen Riffbarsche zu verspeisen. Eine andere Erklärung habe ich nicht für das Verschwinden der Barsche innerhalb weniger Wochen. Die hatten begonnen Gelege zu bauen und halten sich ja ebenfalls in Spalten und Gesteinslöchern auf. Ich habe später nochmal zwei König Salomon Barsche eingesetzt und die waren nach zwei Tagen nicht mehr zu finden.
Ich gehe stark davon aus das die Krabbe Pseudoliomera hellerii räuberisch ist. Auch wenn die Krabbe nur 3 cm groß ist, kann sie ohne weiteres Euphyllia´s von 15cm Höhe mit mehreren Ästen umwerfen.
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
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