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Acanthochitona zelandica Neuseeland-Käferschnecke

Acanthochitona zelandica wird umgangssprachlich oft als Neuseeland-Käferschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
13293 
AphiaID:
 
Wissenschaftlich:
Acanthochitona zelandica 
Umgangssprachlich:
Neuseeland-Käferschnecke 
Englisch:
Hairy Chiton,Tufted Chiton 
Kategorie:
Käferschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Polyplacophora (Klasse) > Chitonida (Ordnung) > Acanthochitonidae (Familie) > Acanthochitona (Gattung) > zelandica (Art) 
Erstbestimmung:
(Quoy & Gaimard, ), 1835 
Vorkommen:
Endemische Art, Neuseeland, Tasmanien 
Meerestiefe:
1 - 10 Meter 
Größe:
2 cm - 3,1 cm 
Temperatur:
°C - 18°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Algen, Detritus, Debris (totes organisches Material) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Acanthochitona achates
  • Acanthochitona andersoni
  • Acanthochitona angelica
  • Acanthochitona approximans
  • Acanthochitona armata
  • Acanthochitona arragonites
  • Acanthochitona astrigera
  • Acanthochitona avicula
  • Acanthochitona balesae
  • Acanthochitona bednalli
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-10-05 13:53:17 

Haltungsinformationen

Acanthochitona zelandica (Quoy & Gaimard, 1835)

Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag. Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind.

Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können.Typisch für Weichtiere: auch die Käferschnecken ernähren sichmit Hilfe ihrer Raspelzunge (Radula). Die weitaus meisten Käferschnecken sind Algen fressende Pflanzenfresser, die auf Steinen und Felsen, aber auch auf Muschelschalen in der Brandungszone grasen.
Es gibt aber auch räuberisch lebende Arten.

Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein in das Becken gebracht und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen- und Detritusvertilger.

Kompliziert wird es beim Kauf: Man muss darauf achten, dass der Händler das Tier mit einem Schub vom Stein oder der Scheibe runter bekommt, da sich die Schnecke sonst mit dem starken Fussmuskel festsaugt und ohne Verletzungen nicht mehr weg zubekommen ist. Beim Kauf am besten mit dem Stein auf dem die Schnecke sitzt, so wird das Tier nicht verletzt. Ansonsten dem Händler genau auf die Finger schauen und wenn er es nicht beim ersten Mal schafft, es sein lassen!

Die Stachelkäferschnecke Acanthochitona zelandica ist in Neuseeland endemisch. Sie lebt überwiegend im Gezeitenbereich und grast dort Algen von den Steinen ab. Die Farbe ist hellbraun mit dunkleren braunen Flecken. Der Gürtel ist zu ihrem Schutz mit Borsten bedeckt.

Es wurde beobachtet, dass diese Käferschnecken häufig in Klumpen der pazifischen Auster Magallana gigas lebt, damit sie höchstwahrscheinlich vermeidet durch die zunehmenden Schlammansammlungen erstickt zu werden.

Synonymised names:
Acanthochaetes hookeri Gray, 1843
Acanthochiton brookesi Ashby, 1926 (original combination)
Acanthochiton zelandicus (Quoy & Gaimard, 1835)
Acanthochiton zelandicus amplificatus Iredale & Hull, 1930
Acanthochiton zelandicus doubtlessensis Ashby, 1926

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