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Aglaophenia struthionides Straußenfeder-Hydrozoon

Aglaophenia struthionides wird umgangssprachlich oft als Straußenfeder-Hydrozoon bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
13006 
AphiaID:
284054 
Wissenschaftlich:
Aglaophenia struthionides 
Umgangssprachlich:
Straußenfeder-Hydrozoon 
Englisch:
Ostrichplume Hydroid, Ostrich Plumed Hydroid 
Kategorie:
Quallen - Hydrozoa 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hydrozoa (Klasse) > Leptothecata (Ordnung) > Aglaopheniidae (Familie) > Aglaophenia (Gattung) > struthionides (Art) 
Erstbestimmung:
(Murray, ), 1860 
Vorkommen:
Alaska, Equador, Galápagos-Inseln, Golf von Alaska, Golf von Kalifornien / Baja California, Kanada, Mexiko (Ostpazifik), Nord-Ost-Pazifik, Nord-Pazifik, Süd-Pazifik, Westküste USA 
Meerestiefe:
0 - 589 Meter 
Größe:
10 cm - 13 cm 
Temperatur:
8,3°C - 15,4°C 
Futter:
Phytoplankton (Pflanzliches Plankton), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Aglaophenia acacia
  • Aglaophenia acanthocarpa
  • Aglaophenia amoyensis
  • Aglaophenia bakeri
  • Aglaophenia bicornuta
  • Aglaophenia billardi
  • Aglaophenia bilobidentata
  • Aglaophenia brachiata
  • Aglaophenia calamus
  • Aglaophenia carinifera
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-05-07 16:49:24 

Haltungsinformationen

Aglaophenia struthionides ist ein sessiles Hydrozoon, ein Nesseltier, dass sich aus einem freischwimmenden Quallenvorstadium, der Planulalarve, entwickelt.
Die Planularlarve ist das Produkt der männlichen Gonophoren (Androphoren) und der weiblichen Gonophoren (Gynophoren).

Dieses Hydrozoon bildet federartige Strukturen aus, die bis etwa 13cm lang werden und in Büscheln angeordnet sind, die Farben der federn reichen von gelb bis hellrot.
Jeder dieser Federn hat einen zentralen Stiel mit allen Seitenzweigen, die sich in einer einzigen Ebene erstrecken.

Wenn man sich die einzelnen Äste eine dieser Federn einmal genauer anschaut, dann fallen bestimmte, unregelmäßig verteilte, dickliche Strukturen auf, die für den Reproduktionsvorgang wichtig sind.
Diese Verdickungen (engl. Corbulae) sind gewissermaßen kleine "Körbchen", die die Geschlechtspolypen enthalten. An den Polypen bilden sich durch Knospung die sogenannten Medusen, die sich abschnüren und sich durch eigenständige Bewegung im Meer verteilen.
Männliche Medusen setzen Spermien frei, die die Eizellen der weiblichen Medusen befruchten, aus der Befruchtung entstehen winzigen Planularlarven, die sich auf dem Substrat niederlassen und sich zu einem Polypen verwandeln, der eine neue Hydrozoonkolonie gründet.

Synonyme:
Aglaophenia arborea Verrill, 1874
Plumularia struthionides Murray, 1860

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