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Urobatis jamaicensis Jamaika - Stechrochen

Urobatis jamaicensis wird umgangssprachlich oft als Jamaika - Stechrochen bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Es wird ein Aquarium von mindestens 3000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
128 
AphiaID:
283086 
Wissenschaftlich:
Urobatis jamaicensis 
Umgangssprachlich:
Jamaika - Stechrochen 
Englisch:
Yellow Stingray 
Kategorie:
Rochen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Elasmobranchii (Klasse) > Myliobatiformes (Ordnung) > Urotrygonidae (Familie) > Urobatis (Gattung) > jamaicensis (Art) 
Erstbestimmung:
(Cuvier, ), 1816 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Bahamas, Barbados, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Haiti, Jamaika, Karibik, Kiribati, Kolumbien, Kuba, Mauritius, Montserrat, Puerto Rico, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, USA, Venezuela, West-Atlantik  
Meerestiefe:
1 - 25 Meter 
Größe:
40 cm - 80 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Futtergarnelen, Garnelen, Kleine Fische, Muschelfleisch, Muscheln (Mollusken), Räuberische Lebensweise, Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Aquarium:
~ 3000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-12-06 13:17:39 

Gift


Urobatis jamaicensis ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Urobatis jamaicensis halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

(Cuvier, 1816)

Allgemeines über Rochen:

Rochen zählen ebenso wie Haie zu den Knorpelfischen. Ihre flache Bauweise ermöglicht es ihnen, sich bis zu den Augen einzugraben.
Die Gattung Rochen umfasst sehr viele Arten, wie Zitterrochen, Nagelrochen oder Stech-, Adler-, oder Geigenrochen.
Für das Heimaquarium sind sind aufgrund der Grösse kaum geeignet.
Es gibt eine Art, die wir beschreiben, die unter 80 cm bleibt und in der Pflege einigermaßen genügsam ist.
Rochen kann man mit vielen Fischen vergesellschaften, sollte sie aber nicht mit grossen Doktoren, Papageifischen oder grossen Lippfischen vergesellschaften.

Diese könnten den Rochen so stark ärgern, dass er eingeht.
Eine grosse Dekoration ist bei der Haltung von Rochen nicht von nöten, im Gegenteil, meist verletzen sie sich an einem Steinaufbau.

Besser ist ein reiner Sandboden mit Algenbewuchs.
Rochen sind Raubfische, die sich von Schnecken, Muscheln, Würmern aber auch von kleineren Fischen ernähren.
Im Aquarium nehmen sie ersatzweise Muschel und Fischfleisch, sowie Regenwürmer, aber auch Kalb- und Rinderherz sowie Kalbfleisch.

Rochen haben meist gute Abwehrwaffen.
Manche können Stromstösse abgeben (Zitterrochen), andere können starke Wunden verursachen.

Rochen sind sehr wehrhaft, weshalb mit ihnen immer Vorsicht geboten sein sollte.
Zudem haben wir die Bitte, nicht einfach mal so einen Rochen zu kaufen.
Wer die Tiere pflegen will, sollte sich das genau überlegen und dann auf einen klein bleibenden Rochen zurückgreifen.
Zudem muss das Aquarium speziell für den Rochen angepasst sein.
In der Natur lebt er in Tiefen bis ca. 15 m .
Da er nicht ganz so gross wird, wie andere Rochen, ist er einer der wenigen Rochen, die man überhaupt für die Heimtierhaltung in Betracht ziehen sollte.
Und das natürlich auch nur dann, wenn man ein grosses Aquarium hat und bereit ist, das Becken so einzurichten ,dass der Rochen sich wohl fühlt.
Wir konnten diese Aufnahme bei Transmarine in Nürnberg machen, der immer mal wieder solche Raritäten in seiner Anlage schwimmen hat.

Futterergänzung: Schnecken, Würmer aber auch: Muschel- und Fischfleisch, sowie Regenwürmer, aber auch Kalb- und Rinderherz sowie Kalbfleisch.

Stachelrochen besitzen ein oder mehrere, am Schwanz befindliche, Giftstachel, deshalb ist im Umgang mit den Tieren größte Vorsicht geboten.
Bei Stichverletzungen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden!
Unfälle mit Stachelrochen können leider tödlich enden.

Achtung:
Durch Stiche von Stachelrochen sind bereits Menschen gestorben, so auch der bekannte australischer Dokumentarfilmer, Abenteurer und Zoodirektor des Australian Zoo, Steve Irwin „The Crocodile Hunter“ aus Australien im Jahr 2006.

Selbst wenn die Stichverletzungen nicht tödlich sein sollten, so verursacht der Stachel in jedem Fall äußerst schmerzhafte und tiefe Wunden, zudem besteht die Gefahr, dass Teile des Stachels in der Wunde abbrechen und eine anschließende Operation notwendig wird.
Besonders dramatisch wird die Situation, wenn über den Stachel Gifte in den Körper gelangen.

In jedem Fall ist sofort ein Arzt aufzusuchen oder ein umgehender Transport in das nächste Krankenhaus zu erfolgen.

Synonyme:
Raia jamaicensis Cuvier, 1816
Trygonobatus torpedinus Desmarest, 1823
Urobatis sloani vermiculatus Garman, 1913
Urolophus jamaicensis (Cuvier, 1816)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Elasmobranchii (Class) > Neoselachii (Subclass) > Batoidea (Infraclass) > Myliobatiformes (Order) > Urotrygonidae (Family) > Urobatis (Genus) > Urobatis jamaicensis (Species)

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Allgemein


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