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Rhyssoplax stangeri Käferschnecke

Rhyssoplax stangeri wird umgangssprachlich oft als Käferschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Rhyssoplax stangeri, Edithburgh, SA, Australia 2015

Eingestellt von Muelly.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rafi Amar, Israel (Rafi Amar, Israel) Bilddetail


Steckbrief

lexID:
12760 
AphiaID:
724147 
Wissenschaftlich:
Rhyssoplax stangeri 
Umgangssprachlich:
Käferschnecke 
Englisch:
Chiton 
Kategorie:
Käferschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Polyplacophora (Klasse) > Chitonida (Ordnung) > Chitonidae (Familie) > Rhyssoplax (Gattung) > stangeri (Art) 
Erstbestimmung:
(Reeve, ), 1847 
Vorkommen:
Australien, Neuseeland, Süd-Pazifik 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
1,8 cm - 2,0 cm 
Temperatur:
°C - 20°C 
Futter:
Algenaufwuchs (Epiphyten), Detritus, Debris (totes organisches Material), Es liegen keine gesicherten Informationen vor 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Rhyssoplax aerea
  • Rhyssoplax bullocki
  • Rhyssoplax canaliculata
  • Rhyssoplax exasperata
  • Rhyssoplax kimberi
  • Rhyssoplax komaiana
  • Rhyssoplax maldivensis
  • Rhyssoplax pulcherrima
  • Rhyssoplax venusta
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-05 19:57:09 

Haltungsinformationen

Rhyssoplax stangeri (Reeve, 1847)

Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag. Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind.

Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können. Typisch für Weichtiere: auch die Käferschnecken ernähren sichmit Hilfe ihrer Raspelzunge (Radula).

Die weitaus meisten Käferschnecken sind Algen fressende Pflanzenfresser, die auf Steinen und Felsen, aber auch auf Muschelschalen in der Brandungszone grasen.Es gibt aber auch räuberisch lebende Arten.

Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein in das Becken gebracht und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen- und Detritusvertilger.

Kompliziert wird es beim Kauf: Man muss darauf achten, dass der Händler das Tier mit einem Schub vom Stein oder der Scheibe runter bekommt, da sich die Schnecke sonst mit dem starken Fussmuskel festsaugt und ohne Verletzungen nicht mehr weg zubekommen ist. Beim Kauf am besten mit dem Stein auf dem die Schnecke sitzt, so wird das Tier nicht verletzt. Ansonsten dem Händler genau auf die Finger schauen und wenn er es nicht beim ersten Mal schafft, es sein lassen!

Rhyssoplax ist eine Gattung von Käferschnecken aus der Familie der Chitonidae, die in Australien, Neuseeland, Neukaledonien, Norfolkinsel endemisch ist. Sie ermähren sich vom Angrasen von Algenaufwuchs.

Rhyssoplax stangeri ist eine kleine Käferschnecke, ca. 18 bis 20 mm lang und 11 bis 12 mm breit. Der Gürtel ist mit kleinen Schuppen bedeckt, die mit hellblauen, grünen und weißen Streifen versehen sind. Farbe: meist blassgrün mit dunkelgrünen Flecken und Streifen, können aber durchgehend orange-braun sein. Kopf- und Schwanzplatte mit ca. 20 wulstigen Radialkämmen, andere Platten mit 3 oder 4. Die Platten sind entlang des Kamms und ein kurzes Stück auf beiden Seiten glatt und haben dann weiter außen von vorne nach hinten verlaufende "Linien".

Habitat: In der Gezeitenzone und im seichten Wasser an Muscheln und an der Unterseite von Felsbrocken und Steinen.

Gefunden in der Gezeitenzone und im seichten Wasser an Muscheln und an der Unterseite von Felsbrocken und Steinen.
Synonyme:
Chiton (Rhyssoplax) stangeri Reeve, 1847
Chiton stangeri Reeve, 1847 (original combination)

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