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Centrostephanus rodgersii Langstacheliger Seeigel

Centrostephanus rodgersii wird umgangssprachlich oft als Langstacheliger Seeigel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11900 
AphiaID:
414212 
Wissenschaftlich:
Centrostephanus rodgersii 
Umgangssprachlich:
Langstacheliger Seeigel 
Englisch:
Spiny Sea Urchin , Longspine Sea Urchin, Black Urchin 
Kategorie:
Seeigel 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Echinoidea (Klasse) > Diadematoida (Ordnung) > Diadematidae (Familie) > Centrostephanus (Gattung) > rodgersii (Art) 
Erstbestimmung:
(A. Agassiz, ), 1864 
Vorkommen:
Australien, Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), Kermadecinseln, Lord Howe Insel, Neukaledonien, New South Wales, Süd-Australien, Tasmanien 
Meerestiefe:
0 - 50 Meter 
Größe:
10 cm - 17 cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Algen, Herbivor (pflanzenfressend), Moostierchen (Bryozoen), Schwämme, Seegras, Seetang 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-01-15 16:28:01 

Haltungsinformationen

Centrostephanus rodgersii ist ein Seeigel mit langen und nadelförmigen Stacheln, die die er tagsüber in Felsrisse und Spalten drückt, um sich sicher an den Felsen zu befestigen.
Die Stacheln unterscheiden sich von denen anderer australischer Seeigel (einschließlich der häufigsten Art, Heliocidaris erythrogramma), da sie hohl sind und keinen festen Kern haben.
Die Stacheln des Seeigels können einen grüne Schiller aufweisen, während der Körper von tiefem rot, lilafarben bis schwarz variieren kann.

Centrostephanus rodgersii kommt besonders an intertidalen felsigen Ufern und in Küstengewässern mit starkem Wachstum von Makroalgen und Seetang bis zu einer Tiefe von etwa 35 Metern vor.

Diese Seeigelart wurde mit Veränderungen in den Abalone-Populationen in Verbindung gebracht.
Centrostephanus rodgersii kommt in der Regel in großer Anzahl vor und beeinflusst die Ökologie des Riffes, indem er Bereiche von Seetang und anderen Makroalgen befreit was zu kargen Gebieten führt, die als weißer Felsen zu erkennen ist.
Diese Felsen können dann von sogenannten "Erstbesiedlern" erneut in Beschlag genommen werden, bis sie von anderen Meereslebewesen verdrängt werden.

Der Seeigel ist nicht für herkömmliche Heimaquarien geeignet.


Seeigel besitzen Stacheln, die die Haut von Menschen leicht durchdringen und verletzten können.
Dringen die Stacheln tief in das Fleisch ein und brechen dabei ab, so sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden.
Halten Sie für solche Fälle auch Ihren Impfpass immer bereit.
Badegäste sollten in unbekannten Gewässern immer Badeschuhe benutzen, die gegen Seeigelstiche aber auch scharfkantige Felsen, Muschelschalen, Petermännchen und andere stacheligen Meeresbewohnern schützen.

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