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Holopneustes inflatus Seegras-Seeigel

Holopneustes inflatus wird umgangssprachlich oft als Seegras-Seeigel bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11828 
Wissenschaftlich:
Holopneustes inflatus 
Umgangssprachlich:
Seegras-Seeigel 
Englisch:
Seagrass Sea Urchin 
Kategorie:
Seeigel 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Echinoidea (Klasse) > Camarodonta (Ordnung) > Temnopleuridae (Familie) > Holopneustes (Gattung) > inflatus (Art) 
Erstbestimmung:
(A. Agassiz, 1872) 
Vorkommen:
Australien, Bass-Straße (Meerenge zw. Australien & Tasmanien), New South Wales, Ostküste-Australien, Östlicher Indischer Ozean, Süd-Australien, Tasmanien, West-Australien 
Meerestiefe:
0 - 30 Meter 
Größe:
5 cm - 8 cm 
Temperatur:
25°C - 28°C 
Futter:
Algen, Allesfresser (omnivor), Detritus, Debris (totes organisches Material), Herbivor (pflanzenfressend), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-12-06 19:13:22 

Haltungsinformationen

Dieser rundliche Seeigel kommt häufig in Gezeitenzonen und in flachen Gewässern vor, er bevorzugt allerings Umgebungen mit Seetang:
Der Seeigel ist kein Kostverächter, er gilt als Allesfresser.

Das innere Kalkskelett ist etwas dünner und weniger kräftig als bei Holopneustes purpurascens und besitzt mehreren Tuberkeln.

Seeigel besitzen Stacheln, die die Haut von Menschen leicht durchdringen und verletzten können.
Dringen die Stacheln tief in das Fleisch ein und brechen dabei ab, so sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden.
Halten Sie für solche Fälle auch Ihren Impfpass immer bereit.
Badegäste sollten in unbekannten Gewässern immer Badeschuhe benutzen, die gegen Seeigelstiche aber auch scharfkantige Felsen, Muschelschalen, Petermännchen und andere stacheligen Meeresbewohnern schützen.


Angaben über einen gezielten, regelmäßigen Import oder Haltungsinformationen liegen bisher nicht vor.


Synonym: Amblypneustes inflatus Lütken, 1872

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