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Acanthogorgia breviflora Fächergorgonie

Acanthogorgia breviflora wird umgangssprachlich oft als Fächergorgonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11521 
Wissenschaftlich:
Acanthogorgia breviflora 
Umgangssprachlich:
Fächergorgonie 
Englisch:
Fiord fan coral 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Acanthogorgiidae (Familie) > Acanthogorgia (Gattung) > breviflora (Art) 
Erstbestimmung:
Whitelegge, 1897 
Vorkommen:
Andamanensee, Indien, Indischer Ozean, Indopazifik, Neuseeland, Nikobaren, Rotes Meer, Tuvalu 
Meerestiefe:
15 - 40 Meter 
Größe:
10 cm - 15 cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Azooxanthellat, Cyclops (Ruderfußkrebse), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Frostfutter (kleine Sorten), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Acanthogorgia aldabra
  • Acanthogorgia angustiflora
  • Acanthogorgia armata
  • Acanthogorgia aspera
  • Acanthogorgia atlantica
  • Acanthogorgia augusta
  • Acanthogorgia australiensis
  • Acanthogorgia bocki
  • Acanthogorgia boninensis
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-04-26 15:04:22 

Haltungsinformationen

Acanthogorgia breviflora ist eine von derzeit insgesamt 64 bekannten Acanthogorgia-Arten, die allesamt keine Symbiose mit Zooxanthellen eingegangen sind.
Diese Hornkorallen sind sehr verzweigt und in der Regel mit eher dünnen Ästen.
Acanthogorgia-Arten kommen in unterschiedlichen Farben von gelb, orangefarben, braun, rot und violette vor, rund um ihre Äste befinden sich feine Polypen.
Um ihren Energiehaushalt aufrecht zu erhalten, siedeln diese Korallen häufig an Riffhängen, die von einer kontinuierlichen Strömung ausgesetzt sind, um den Tieren regelmäßig und ausreichend feines Zooplankton wie Copepoden und Flohkrebschen zu strudeln zu können.

Acanthogorgia-Arten kommen in unterschiedlichen Tiefen zwischen 10 - 400 Metern vor und sind in der Meerwasseraquaristik derzeit keine besonders nachgefragten Tiere, da ihre Haltung nicht besonders einfach ist.
Im Aquarium können auch angereicherte Artemianauplien, feines Staubfutter, und über Pipetten, kleines Frostfutter angeboten werden.

Synonym: Acanthogorgia australiensis Hentschel, 1903

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