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Litophyton chabrolii Weichkoralle

Litophyton chabrolii wird umgangssprachlich oft als Weichkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11458 
AphiaID:
874120 
Wissenschaftlich:
Litophyton chabrolii 
Umgangssprachlich:
Weichkoralle 
Englisch:
Litophyton Chabrolii 
Kategorie:
Weichkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Nephtheidae (Familie) > Litophyton (Gattung) > chabrolii (Art) 
Erstbestimmung:
(Andouin, ), 1828 
Vorkommen:
Australien, Golf von Akaba, Indonesien, Indopazifik, Japan, Karolinen-Archipel, Neukaledonien, Rotes Meer, Sumatra, Taiwan 
Meerestiefe:
4 - 30 Meter 
Größe:
bis zu 30cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Litophyton acuticonicum
  • Litophyton amentaceum
  • Litophyton bayeri
  • Litophyton berdfordi
  • Litophyton brassicum
  • Litophyton bumastum
  • Litophyton capnelliformis
  • Litophyton carnosum
  • Litophyton cervispiculosum
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-03-19 16:16:39 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Litophyton chabrolii sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Litophyton chabrolii interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Litophyton chabrolii bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Weichkorallen waren vor vielen Jahren, als die Haltung von bunten Steinkorallen als fast unmöglich galt, bei den Meerwasseraquarianern zu den besonders gefragten Korallen, da sie verhältnismäßig einfach in der Haltung waren, manchen Fehler der Wasserchemie verzeihen konnten und zudem gut wuchsen.
Heute spielen viel Weichkorallenarten keine große Rolle in der Aquaristik, wohl aber in der medizinischen Forschung, wie auch im Fall von Litophyton chabrolii.
Aus Litophyton chabrolii können bestimmt Steroide extrahiert werden, die medizinisch, pharmakologisch und kosmetisch einen großem Wert haben können.

Inhaltstoffe aus Schwämmen, Algen und Korallen gelten als besonders interessant, da die Wissenschaft davon ausgeht, aus bestimmten Extrakten in einigen Jahren wirksame Medikamente, u.a. gegen Krebs, entwickeln zu können.

Literaturfundstellen:
Mar. Drugs 2013, 11(2), 571-580; doi:10.3390/md11020571
New Steroids from the Soft Coral Nephthea chabrolii
Autoren: Shang-Kwei Wang, Shyh-Yueh Puu and Chang-Yih Duh
http://www.mdpi.com/1660-3397/11/2/571/htm
http://creativecommons.org/licenses/by/3.0

ZooKeys 567: 1-128
doi: 10.3897/zookeys.567.7212
van Ofwegen LP (2016) The genus Litophyton Forskål, 1775 (Octocorallia, Alcyonacea, Nephtheidae) in the Red Sea and the western Indian Ocean.

Synonym: Nephthea chabrolii (Audoin, 1828)

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