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Symbiodinium microadriaticum Zooxanthellen (Symbiodinium microadriaticum)

Symbiodinium microadriaticum wird umgangssprachlich oft als Zooxanthellen (Symbiodinium microadriaticum) bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
11422 
AphiaID:
110335 
Wissenschaftlich:
Symbiodinium microadriaticum 
Umgangssprachlich:
Zooxanthellen (Symbiodinium microadriaticum) 
Englisch:
Symbiodinium Microadriaticum 
Kategorie:
Einzeller 
Stammbaum:
Chromista (Reich) > Myzozoa (Stamm) > Dinophyceae (Klasse) > Suessiales (Ordnung) > Symbiodiniaceae (Familie) > Symbiodinium (Gattung) > microadriaticum (Art) 
Erstbestimmung:
Freudenthal, 1962 
Vorkommen:
Arabisches Meer, Belize, Britische Inseln, China, Europäische Gewässer, Florida, Golf von Akaba, Golf von Mexiko, Hawaii, Jamaika, Kanada, Kanarische Inseln, Neuseeland, Persischer Golf, Rotes Meer, West-Atlantik , Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
Meter 
Größe:
bis zu 0.001cm 
Temperatur:
34°C - 36°C 
Futter:
Fotosynthese  
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-03-01 16:47:14 

Haltungsinformationen

Symbiodinium microadriaticum ist ein fotosynthetisch aktver Dinoflagellat, der 1962 erstmals aus der Mangrovenqualle Cassiopea xamachana extrahiert wurde.
Dieser kleine Endosymbiont lebt in Vakuolen im Darm der Mangrovenquelle und produziert dort mit Hilfe des Sonnenlichts Zucker, Aminosäuren und gibt dabei Sauerstoff an den Wirt, die Qualle, frei.
Im Gegenzug erhalten die Zooxanthellen dafür einen sicheren Platz und Proviant in Form von Kohlenstoff und Ammoniumnitrogen.

Diese Form des Zusammenlebens mit gegenseitigem Nutzen wird als Mutualismus oder Symbiose bezeichnet, die Weitergabe der Zooxanthellen von Elterntieren an Nachkommen wird als vertikale Übertragung bezeichnet.
Neben der vertikalen Übertragung gibt es noch die horizontale Übertragung, eine Art der Infektion, die auch das Eindringen von Krankheitserregern in das Wirtstier ermöglicht.

Sehr interessant sind die wissenschaftlichen Untersuchungen von Douglas & Smith 1983; Douglas 1995, 1998; Muller-Parker & Davy 2001, in denen nachvollziehbare Zweifel darüber geäußert werden, ob die Zooxanthellen ihren Wirten wirklich immer einen Nutzen bringen, oder sich als Parasit von Gewebe des Wirts ernähren.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Professor Dr. Thomas (Tom) Carefoot, Biology of Caribbean Coral Reefs (BCCR) und Prof. Dr. Max Taylor, University of British Columbia, für das erste Foto dieser Zooxanthellen.


Synonyme:
Gymnodinium microadriaticum (Freudenthal) F.J.R.Taylor, 1971
Zooxanthella microadriatica (Freudenthal) Loeblich III & Sherley, 1979

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