Haltungsinformationen
Siokunichthys herrei Herald, 1953
Diese Seenadeln lebt in Kolonien von Xenien (Xenia sp.). Wissenschaftler gehen davon aus, dass Siokunichthys herrei von Weichkorallen der Gattung Xenia abhängig sein könnte.
Leider gibt es keine weiteren Informationen über die Biologie, Ökologie oder die Populationsgröße dieser Seenadel.
Unter Bezugnahme auf die IUCN Rote Liste gefährdeten Arten sind Funde aus dem Roten Meer vorhanden, der australische Seepferdchenspezialist, Rudie H. Kuiter, gibt in seinem Buch "Seepferdchen, Seenadeln, Fetzenfische und ihre Verwandten" , Seite 174, an, dass diese ähnliche Art möglicherweise noch nicht bestimmt ist.
Leider existieren weder von Siokunichthys herrei noch von Siokunichthys bentuviai „Ganzkörperfotos" lebender Tiere so dass auf weitere wissenschaftliche Untersuchungen gewartet werden muss.
Vergleicht man die Köpfe von Siokunichthys bentuviai und Siokunichthys herrei, so ist auf den ersten Blick zu erkennen, dass es sich hierbei um unterschiedlichen Musterungen auf dem Kopf der Tiere handelt.
Synonym:
Siokunichthys elongatus Herre, 1953
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Diese Seenadeln lebt in Kolonien von Xenien (Xenia sp.). Wissenschaftler gehen davon aus, dass Siokunichthys herrei von Weichkorallen der Gattung Xenia abhängig sein könnte.
Leider gibt es keine weiteren Informationen über die Biologie, Ökologie oder die Populationsgröße dieser Seenadel.
Unter Bezugnahme auf die IUCN Rote Liste gefährdeten Arten sind Funde aus dem Roten Meer vorhanden, der australische Seepferdchenspezialist, Rudie H. Kuiter, gibt in seinem Buch "Seepferdchen, Seenadeln, Fetzenfische und ihre Verwandten" , Seite 174, an, dass diese ähnliche Art möglicherweise noch nicht bestimmt ist.
Leider existieren weder von Siokunichthys herrei noch von Siokunichthys bentuviai „Ganzkörperfotos" lebender Tiere so dass auf weitere wissenschaftliche Untersuchungen gewartet werden muss.
Vergleicht man die Köpfe von Siokunichthys bentuviai und Siokunichthys herrei, so ist auf den ersten Blick zu erkennen, dass es sich hierbei um unterschiedlichen Musterungen auf dem Kopf der Tiere handelt.
Synonym:
Siokunichthys elongatus Herre, 1953
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Michael Eisenbart