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Hemigymnus sexfasciatus Rotmeer-Bannerlippfisch, Streifen-Bannerlippfisch

Hemigymnus sexfasciatus wird umgangssprachlich oft als Rotmeer-Bannerlippfisch, Streifen-Bannerlippfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Es wird ein Aquarium von mindestens 3000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Andrew J. Green / Reef Life Survey

Foto: South Murion, Ningaloo Marine Park, West-Australien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Andrew J. Green / Reef Life Survey . Please visit reeflifesurvey.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
10524 
AphiaID:
713591 
Wissenschaftlich:
Hemigymnus sexfasciatus 
Umgangssprachlich:
Rotmeer-Bannerlippfisch, Streifen-Bannerlippfisch 
Englisch:
Banded Thicklip, Barred Thicklip, Barred Thicklip Wrasse, Barred Wrasse, Five-banded Wrasse, Red Sea Thicklip Wrasse 
Kategorie:
Lippfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Labridae (Familie) > Hemigymnus (Gattung) > sexfasciatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Bloch, ), 1792 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Bakerinsel, Cebu (Philippinen), Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Dschibuti, Golf von Aden, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Howlandinsel, Jarvisinsel, Jemen, Johnston-Atoll, Kenia, Kingmanriff, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komoren, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Midwayinseln, Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Naoero (Nauru), Neukaledonien, Niue, Nördliche Mariannen, Ost-Afrika, Palau, Palmyra-Atoll, Papua-Neuguinea, Philippinen, Pitcairn Gruppe, Queensland (Ost-Australien), Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Saudi-Arabien, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Taiwan, Tansania, Thailand, Tokelau, Tonga, Tuvalu, Vietnam, Wallis und Futuna, Weihnachtsinsel, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 30 Meter 
Habitate:
Geröllböden, Kiesboden, Korallenriffe, Koralline Böden, Korallenbruch, Meerwasser, Riffverbunden, Sandige Meeresböden 
Größe:
36 cm - 36,5 cm 
Temperatur:
26,9°C - 29,3°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Krustentiere, Muscheln (Mollusken), Schnecken (Gastropoden), Seesterne, Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 3000 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-08-09 12:25:57 

Haltungsinformationen

Hemigymnus sexfasciatus (Bloch, 1792)

Kommt an Korallenriffen und in angrenzenden Lebensräumen vor, auf Sand und Korallenschutt. Die Fische nehmen eine Maulvoll Sand und Kies vom Bodengrund auf. Im Maul und Rachenraum werden kleine, im Substrat lebende Beutetiere aussortiert, während anorganische Bestandteile kräftig aus dem Maul ausgestoßen werden. Sie ernähren sich zudem opportunistisch von größerer Beute (Krabben, Seeigel, Weichtiere, Schlangensterne, Vielborster).

Bei großen, fortpflanzungsaktiven Männchen im Roten Meer wurde eine Umkehrung des schwarz-weiß gebänderten Körperfarbmusters beobachtet, ähnlich wie bei Hemigymnus fasciatus.

Hemigymnus sexfasciatus kommt nur sehr unregelmäßig in den Fachhandel, wird aber kommerziel in einigen Ländern befischt.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Synonyme:
Halichoeres fasciatus (Bloch, 1792) · unaccepted
Hemigymnus fuliginosus (Lacepède, 1801) · unaccepted
Hemigymuns fasciatus (Bloch, 1792) · unaccepted (misspelling)
Labrus fasciatus Bloch, 1792 · unaccepted
Labrus fuliginosus Lacepède, 1801 · unaccepted (synonym)
Labrus malapteronotus Lacepède, 1801 · unaccepted (synonym)
Mullus fasciatus Thunberg, 1795 · unaccepted
Scarus quinquefasciatus Bennett, 1830 · unaccepted
Scarus quinque-fasciatus Bennett, 1830 · unaccepted > misspelling - incorrect subsequent spelling
Sparus meaco Lacepède, 1802 · unaccepted (synonym)
Sparus zonatus Shaw, 1803 · unaccepted (junior synonym)
Sparus zonephorus Lacepède, 1802 · unaccepted (synonym)
Tautoga leucomos Bleeker, 1858 · unaccepted (synonym)
Tautoga mertensii Valenciennes, 1839 · unaccepted (synonym)
Thalassoma bilateralis von Bonde, 1934 · unaccepted (junior synonym)

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Männlich

Foto: Cebu, Philipinnen
1

Weiblich


Allgemein


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Was ist das?

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