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Haltungserfahrungen

Canthigaster valentini thumbnail

Joachim Kolb @ Canthigaster valentini am 05.10.07

Hallo,

ein wunderschöner Fisch, der sich insbesondere durch seine Schwimmweise von der Masse der Fische abhebt. Ist bei den meisten Gästen und bei meiner Tochter der Liebling. Benötigt unbedingt ein sehr gut eingefahrenes Becken, damit er genügend Kleingetier findet. Er schwimmt den ganzen Tag durch das Riff und sucht nach Fressen, nimmt aber auch jedes Trockenfutter. Meiner frisst allerdings keine Turbellarien (rote-braune und rot-gelbe Variante) und er setzt meiner nachher eingesetzten Tridacna maxima kräftig nach. Es werden ständig die Mantellappen angefressen, die von der Muschel laufend regeneriert werden müssen und sie sich auch fast nicht mehr vollständig öffnet (die Muschel scheint aber aufgrund der schnellen Reaktionen noch gesund zu sein). Außerdem stand lange Zeit meine Favites abdita auf seinem Speiseplan, in deren Polypen er kräftig reingebissen hat. Steinkorallen werden regelmäßig angeknabbert, was aber selbst in meinem kleinen Becken keine wirklichen Auswirkungen auf die Korallen hat. Die Favites hat sich auch immer vollständig regeneriert.

Trotz dieser Einschränkungen ein empfehlenswertes Tier

Dolabrifera dolabrifera thumbnail

Joachim Kolb @ Dolabrifera dolabrifera am 15.03.06

Habe mir mit Lebendgestein auch 3 Dolabrifera eingeschleppt. Hervorragende Algenfresser. Das Gestein sieht nach seinem "Durchzug" wie mit der Zahnbürste geschrubbt aus. Lässt aber Kalkrot- und Kalkgrünalgen unbeschädigt. Bei mir frisst er auch Grünalgen mit leichtem Cyanobelag.

Bei mir ist er schon zwischen den Biobällen im Ablaufrohr ins Technikbecken gewandert, hat zum Glück keinen Schaden genommen.

Größe:
derzeit 6 - 8 cm, Farbe orange-rot-transparent
und 2 kleine in hellbraun/grauer Farbe

Elysia verrucosa thumbnail

Joachim Kolb @ Elysia verrucosa am 04.03.06

Die Elysia kam mit Lebendgestein aus Indonesien in mein Becken. Die Saftzungenschnecke ist ein wunderbares und interessantes Tier, das ich jedem unter einer Bedingung empfehlen kann:

Solltet ihr sie in einem Händlerbecken beobachten, dann wartet auf alle Fälle, bis die Schnecke an einer Alge saugt (sie "beißt" in die Alge, spritzt Verdauungssäfte in die Alge um das Zellplasma kurze Zeit später wieder auszusaugen). Nehmt dann unbedingt den Stein mit der angezapften Alge mit. Die Schnecke ist Nahrungsspezialist und frisst normalerweise nur eine Art Alge. Bei mir hat sie nach zwei Wochen teilweise 1 - 2 Stunden suchen müssen, bis sie wieder ihre Alge gefunden hat. Inzwischen hat sich ihre Alge aber scheinbar soweit verbreitet, dass sie auf den meisten Steinen was zum Fressen findet.

Toll an dieser Elysia ist das Tarnverhalten. Sie passt sich innerhalb weniger Minuten dem Untergrund an. Von weißer Grundfarbe mit ein paar braunen oder weinroten Schlieren über hell- und dunkelgrün bis dunkelgrau. Wenn sie sich nicht bewegt, sieht man sie oft nicht. Das einzige, was immer unverändert bleibt, sind die orangenen Punkte auf den Parapodien

Die Schnecke hat ein sehr auffälliges "Schrittverhalten". Wenn sie dahingleitet, wippen die Rhinophoren und Parapodien abwechselnd nach vorne und hinten.

In der Zwischenzeit hat sie auch Nachwuchs bekommen, ich vermute allerdings, dass sie entweder Sperma zwischengespeichert hat oder sogar schon im Meer ihre Eier auf das Lebendgestein gelegt hat. Die 2 bis 4mm großen Jungen sind schneeweiß, haben aber auch schon ausgeprägte Rhinophoren und Parapodien und das auffällige "Schrittverhalten".

Letzte Woche ist leider meine große Elysia (von vermutlich einem Borstenwurm oder einer Krabbe überfallen) worden. Die gesamte hintere Hälfte der Elysia fehlt. Sie hat ganz schön gelitten (hat sich drei Tage fast nicht bewegt). In der Zwischenzeit bildet sie sich aber wieder nach hinten aus und ich hoffe mal, dass sie überlebt.

Als max. Alter werden in den verschiedenen Quellen ein paar Monate bis ein Jahr angegeben. Bei mir lebt sie jetzt 2 Monate und war bei Ankunft bereits ausgewachsen.

"Was ist das?"

keine