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Diskussionen

Atergatis sp.03 thumbnail

The_Birdeater @ Atergatis sp.03 am 30.10.17

Hallo nochmal,

ich habe nun Infos zur Herkunft der Krabbe.
Laut Händler kamen Gestein und Krabbe aus dem "Indopazifik".
Das ist zwar keine sonderlich genaue Eingrenzung, aber mehr konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Atergatis sp.03 thumbnail

The_Birdeater @ Atergatis sp.03 am 26.10.17

Hallo,

da müsste ich beim Händler nochmal nachfragen.
Das Gestein selber habe ich dort nicht gekauft sondern nur die Krabbe. Und diese kam laut Händler mit dem Gestein bzw. wurde vom Händler aus einem Gesteinsbrocken gezogen.

Hier nochmal ein Link mit einem Bild, welches eine als Atergatis ocyroe bezeichnete Krabbe zeigt.
https://www.researchgate.net/figure/299203315_fig1_Fig-1-Atergatis-ocyroe-Herbst-1801-male-CL-211-mm-CW-301-mm-ZL-AR-CR-24
Stimmt optisch eigentlich zu 100% mit meinem Tier überein.

Atergatis sp.03 thumbnail

The_Birdeater @ Atergatis sp.03 am 25.10.17

Hier nochmal zwei Links mit Videos, die ich kürzlich gemacht und bei YouTube hochgeladen habe.
Atergatis floridus ist es m.M.n. auf keinen Fall, aber Atergatis ocyroe müsste es sein.

https://www.youtube.com/watch?v=ci7vMEbOJwk
https://www.youtube.com/watch?v=KAD2Xtu5wiE

Atergatis sp.03 thumbnail

The_Birdeater @ Atergatis sp.03 am 25.10.17

Ich besitze diese Krabbe auch und dachte zuerst, es würde sich um Atergatis floridus handeln.
Die Zeichnung an Beinen und Scheren schließen diese Art allerdings aus, auch wenn die Zeichnung auf dem Rückenpanzer bei meinem Exemplar sehr der von A. floridus ähnelt.
Im Internet habe ich mal längere Zeit recherchiert und bin mir nun ziemlich sicher, dass es sich bei dieser Art um Atergatis ocyroe (Herbst, 1801) handelt.

Anbei mal ein Link: https://www.researchgate.net/figure/237626737_fig1_Fig-1-Atergatis-ocyroe-original-figure-from-Herbst-1801-Pl-54

Haltungserfahrungen

Halichoeres chloropterus thumbnail

The_Birdeater @ Halichoeres chloropterus am 16.02.19

Und nochmal ein Update meines grünen Junkers.
Ja ich habe "Mr. Green" immer noch. Trotz seiner teils negativen Eigenschaften kann ich mich dennoch nicht von ihm trennen.
Obwohl ich bereits über seine übelen Marotten und Allüren berichtet habe, möchte ich trotzdem nochmal ein paar Zeilen über diese Art schreiben.
Der Bursche hat nun gut 18cm erreicht und scheint auch nicht mehr zu wachsen. Zum Glück!
Seine schöne grüne Farbe hat er beibehalten und die rosa-pinke Gesichtsmaske ist nun richtig ausgeprägt. Auch Rücken- und Afterflosse sind nun stärker ausgefärbt. Ich würde ihn ja gerne mal fotografieren und hier verlinken, aber leider ist er ziemlich kamerascheu und macht sich sofort aus dem Staub wenn er nur das Smartphone in meiner Hand sieht. Es ist echt erstaunlich wie der Fisch auf bestimmte Dinge außerhalb des Beckens reagiert.

Über die Jahre konnte ich sein Verhalten nun genau studieren. Er killt oder bekämpft nicht jeden neuen Fisch. Das muss ich revidieren.
Instinktiv hasst er aber scheinbar alle Fische, die in irgendeiner Weise natürliche Nahrungskonkurrenten sind. Spitzkopfkugelfische, Feilenfische, bestimmte Barsche z.B. gehen bei mir absolut nicht. Dagegen funktionierte das nachträgliche Integrieren eines roten Korallenwächter-Pärchens (N. armatus) absolut problemlos. Auch ein Arzur-Riffbarsch (C. hemicyanea) konnte ohne Probleme einziehen. Korallen werden zwar weiterhin in Ruhe gelassen, allerdings wirbelt ein knapp 20cm langer Sandschläfer einiges an Zeugs auf, wenn er sich abends zum schlafen in den Boden eingräbt. Korallen, Anemonen etc. in unmittelbarer Nähe müssen dann oft wieder freigepustet werden. Eine weitere Unsitte ist das Bewegen von Einrichtungsgegenständen. Manchmal schiebt er Steine einfach bei Seite oder dreht sie sogar um, um darunter nach etwaigen Leckereien zu suchen. Ab und an findet er tatsächlich Borstenwürmer, die er dann lange durchkaut ehe er sie verzehrt. Auch attackiert er teilweise SEHR HEFTIG die Frontscheibe, wenn ich direkt vor dem Becken stehe und von oben hantiere. Er mag wohl auch mich nicht wirklich, dabei habe ich ihm nie seine Nahrung streitig gemacht. Egal, ich mag ihn trotzdem!

Serranus pulcher thumbnail

The_Birdeater @ Serranus pulcher am 31.10.17

Nach nun 6 Monaten Haltung möchte ich nochmal was zu Serranus pulcher schreiben.
Der Fisch ist nach wie vor ein sehr dankbarer und äußerst robuster Beckenbewohner. Seine Größe von ca. 10cm hat er beibehalten. Diese Art bleibt also tatsächlich recht klein.
Dennoch ist er Bursche mit Vorsicht zu genießen, denn seit er im Becken ist, ist das Integrieren von neuen Bewohnern kaum noch möglich.
Wie bei vielen territorialen Riffbewohnern hat er ohne Probleme die Fische akzeptiert, die bereits vor ihm im Becken waren, aber kürzlich wurde ein neueingesetzter Amblyglyphidodon aureus innerhalb weniger Stunden von ihm getötet. Auch beim Einsetzen eines Leierfisches, die ja eigentlich immer irgendwie außen vor sind, gab es kurz Probleme. Glücklicherweise hat er ihn dann aber akzeptiert. Barschartige Fische, die in irgendeiner Weise revierbildend sind, werden von ihm aber nicht toleriert. Inzwischen hat er praktisch das ganze Becken für sich eingenommen und selbst den großen, inzwischen gut 16cm langen Halichoeres chloropterus vom "Thron" gestoßen. Die beiden schenken sich nichts, begegnen sich aber mit gegenseitigem Respekt.

Im Futter ist er nach wie vor völlig problemlos. Miesmuschelherzen werden dank seines riesigen Mauls einfach im ganzen runtergeschlungen.
Auch sonst frisst er praktisch alles was vor's Maul kommt und irgendwie passt. Bei der Fütterung steht er immer als erstes stramm vor der Scheibe.
Für Freunde von großen Zacken- und Sägebarschen, die aber nicht den nötigen Platz für solche Ungetüme haben, ist Serranus pulcher eine echte Alternative, da er sowohl das Verhalten als auch die Form seiner großen Verwandten hat, aber tatsächlich nur um die 10cm groß wird. Klein aber oho!
Leider ist über diese Art wohl nicht viel bekannt und sie ist wohl auch nur recht selten zu bekommen, daher bin ich echt froh, dass ich das Glück habe einen zu besitzen.

Atergatis sp.03 thumbnail

The_Birdeater @ Atergatis sp.03 am 30.10.17

Nachtrag: Leider musste ich mich von dieser interessanten und auch ansehnlichen Krabbe wieder trennen.
Sie hat in letzter Zeit doch erheblichen Schaden in meinem Becken angerichtet. Nachdem sie restlos alle Krustenanemonen (Protopalythoa sp. 04) vernichtet hatte, vergriff sie sich nun auch an meinen pumpenden Xenien und an meine Ricordea yuma. Spurlos verschwunden! Der Stein mit den Krustenanemonen, welcher in etwa die Größe der Krabbe hatte, wurde von ihr in drei einzelne Teile zerknackt! Diese Krabbe hat also wirklich Kraft in den Scheren! Dieser gepanzerte Bursche hätte mir früher oder später alle Weichkorallen und Anemonen kaputt gemacht. Da mein Riffaquarium ohne Technikbecken betrieben wird, hatte ich leider keine Möglichkeit die Krabbe zu behalten, daher musste sie in das Technikbecken eines Bekannten umziehen. Glücklicherweise gelang mir zum Abschied noch ein recht gutes Foto für die Artengalerie.

Warnung!
Ähnlich wie Atergatis floridus, ist auch Atergatis ocyroe ein Korallenkiller, der besonders Weichkorallen sowie Krusten- und Scheibenanemonen auf dem Speiseplan hat!
Mit Fischen gab es allerdings keinerlei Probleme. Für Becken ohne Korallen ist diese Krabbe jedoch eine echte Bereicherung, da sie wirklich interessant und auch recht hübsch ist.

Atergatis sp.03 thumbnail

The_Birdeater @ Atergatis sp.03 am 25.10.17

Seit geraumer Zeit befindet sich diese Krabbe in meinem Aquarium.
Nach längerer Recherche im Internet bin ich mir nun ziemlich sicher, dass es sich bei dieser Art um Atergatis ocyroe handelt.
Auf dem Link unten kann man Atergatis ocyroe im direkten Vergleich zu Atergatis floridus sehen.
https://www.researchgate.net/figure/237626737_fig1_Fig-1-Atergatis-ocyroe-original-figure-from-Herbst-1801-Pl-54

Laut Händler kam das Tier mit dem Lebendgetsein. Es handelt sich also nicht um einen geplanten Import.
Aus reinem Impuls heraus nahm ich den "blinden Passagier" für kleines Geld mit nach Hause.
Leider habe ich erst zu Hause erfahren, dass Krabben der Gattung Atergatis als Korallenkiller bekannt sind und daher keinen sonderlich guten Ruf zu haben scheinen.
Es dauerte auch nicht lange, bis der gepanzerte Kamerad bei mir anfing Unfug zu machen. Bisher werden zwar alle Anemonen und Weichkorallen in Ruhe gelassen, aber auf die grünen Krustenanemonen (Protoplaythoa sp. 04) hat sie es abgesehen. Anfgangs hat sie auf den nächtlichen Streifzügen mal die ein oder andere grüne Krustenanemone vom Stein gepflückt, aber kürzlich hat sie in der Nacht den kompletten, mit grünen Krustenanemonen bewachsenen Stein, ca. 60 cm weit durchs Becken geschleppt und vor ihrer Wohnhöhle gebunkert.
Auf einem der Fotos kann das sehen. Auch Grabaktivitäten konnte ich schon beobachten. Bei mir wohnt die Krabbe tagsüber in einer künstlichen Tonhöhle (Dennerle Crustacave). Nach abschalten der Beleuchtung sieht man sie überall im Becken. Auffallend sind ihre guten Kletterkünste! Dennoch scheint sie sehr Standorttreu zu sein, denn jeden Tag sitzt sie auf's Neue in ihrer Tonhöhle.

Mit der Pinzette vor ihre Wohnhöhle gehaltene Miesmuschelherzen werden gierig genommen. Auffällig ist, dass die Krabbe die Nahrung nicht mit den Scheren, sondern meist seitlich mit den Schreitbeinen ergreift und unter sich zieht. Erst dann wird sie mit den Scheren fixiert. Mit Fischen gibt es bisher keine Probleme. Aggressives Verhalten seitens der Krabbe gegenüber den Fischen konnten bisher nicht beobachtet werden. Auch die Fische lassen sie in Ruhe, halten aber immer einen gewissen Sicherheitsabstand zu ihr.
Fische, die sich dennoch zu nah an ihre Höhle wagen, werden seitlich mit den Scheren, aber auch mit den Beinen abgewehrt.
Ich möchte noch anmerken, dass die hier angegebene Größe von 4cm auf jeden Fall übertroffen werden kann, denn mein Exemplar hat über 6cm Panzerlänge und ist komplett gut 9cm lang. Ob sie ausgewachsen ist, kann ich (noch) nicht sagen. Das wird sich zeigen.

Wer Großen Wert auf Korallen und Einrichtung legt, der sollte von der Haltung dieser Krabbe absehen.
Korallen und/oder Anemonen können definitiv beschädigt oder gefressen werden. Lebendgestein kann untergraben werden. Zudem hat diese Krabbe sehr viel Kraft und ist dazu in der Lage größere Steine zu verschleppen. Dennoch sind Krabben der Gattung Atergatis auf jeden Fall überaus interessante Pfleglinge. Eine Haltung im Artbecken ist es alllemal wert.

Plotosus lineatus thumbnail

The_Birdeater @ Plotosus lineatus am 18.10.17

Ich habe vor geraumer Zeit einen gestreiften Korallenwels von einem Bekannten übernommen.
Der Wels ist gut 20cm lang. Sie leben in freier Natur zwar in großen Schwärmen, aber bisher habe ich keine mehr im Handel gesehen, weshalb er bei mir auch weiterhin als Einzeltier lebt.
Erstaunlicherweise kommen sie im Aquarium aber auch alleine sehr gut klar. Mein Tier zeigt keinerlei Apathie oder unnormales Verhalten.
Ausgewachsene, einzeln gehaltene Korallenwelse erinnern vom Verhalten her sehr an die Weißstreifen-Aalgrundel (Pholidichthys leucotaenia).
Mein Exemplar hat sich im ähnlichen Stil große Höhlen unter und hinter Steinen gebraben. Dabei hinterlässt er ähnliche Haufen aus Bodengrund, wie man es auch von der Aalgrundel kennt. Im Gegensatz zur Weißstreifen-Aalgrundel ist der gestreifte Korallenwels aber weitaus aktiver und lässt sich auch am Tage öfters im Becken blicken und unternimmt Streifzüge.
Mit artfremden Fischen gibt es keine Probleme, aber hin und wieder werden andere Riffbewohner, welche zu nah an seine Wohnhöhle kommen, vertrieben.
Generell kann man sagen, dass der gestreifte Korallenwels als adultes Tier ein gutes Durchsetzungsvermögen hat, vorausgesetzt er ist selber einer der größten Fische im Becken.
Beim Vorbesitzer war das nicht der Fall. Dort lebte er eher zurückgezogen und zeigte sich nur nachts.
Ich habe ihn dann letztendlich übernommen, da er beim Vorbesitzer von einer neu eingesetzten Goldstaubmuräne (Gymnothorax tile) aus seinem Versteck vertrieben wurde, und kein neues Versteck mehr fand, was tagsüber zu einem ängstlichen, rastlosen Verhalten führte.
Auch mit Krebstieren sollte man aufpassen. Bei mir gab er kürzlich auch sofort sein Versteck auf, als eine ca. 10cm große Steinkrabbe (Atergatis sp.03) sein Versteck für sich behauptete.
Glücklicherweise fand er einen Meter weiter aber sofort eine neues Versteck, welches sogar noch besser für ihn ist.

Was das Futter betrifft, so ist der Korallenwels absolut unkompliziert. Er ist ein wahrer Müllschlucker!
Alles was fleischlich ist und ins Maul passt, wird gierig verschlungen. Überaus erstaunlich ist sein Geruchssinn, denn er stöbert selbst kleinste Futterreste binnen kürzester Zeit auf.
Obwohl er große Augen hat und wohl auch über einen guten Sehsinn verfügt, verlässt er sich bei der Futtersuche primär nur auf seinen Geruchssinn.
Der gestreifte Korallenwels wirkt auf mich recht robust und scheint wenig krankheitsanfällig zu sein. Eine gute Alternative zu Muränen oder Aalgrundeln.

"Was ist das?"

was ist das thumbnail

The_Birdeater @ Korallen & Co am 10.12.17

Danke für die schnelle Bestätigung!
Ich bin echt froh, dass es tatsächlich eine Heliopora ist, denn diese Koralle suche ich schon länger, da ich sie höchst interessant finde.
Dieses Fragment habe ich quasi auf "gut Glück" gekauft in der Hoffnung, dass es eine Heliopora sein könnte.

Nochmals danke!

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The_Birdeater @ Fische am 07.11.17

Danke für die Einschätzung,

ich hatte auch S. stellatus und S. marmoratus in der engeren Auswahl.
Nachdem ich mich nun im Internet etwas intensiver mit Leierfischen beschäftigt habe, bin ich mir nun auch ziemlich sicher, dass es ein junges Weibchen ist.

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The_Birdeater @ Fische am 21.04.17

Hallo und danke für die schnelle Antwort.
Ich habe mal im Internet nach der Art "Serranus pulcher" recherchiert und stimme dem Tipp zu. Der muss es sein!
Eine längerefristige Haltung ist in jedem Fall geplant. Im Artenportal kann ich gerne eine paar Zeilen schreiben.


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The_Birdeater @ Korallen & Co am 22.08.14

Hallo,

dann warte ich noch was. Sie sieht auf jeden Fall täglich besser aus. Mal sehen was draus wird. Wenn sich tut, poste ich nochmal ein Bild.