Anzeige
Fauna Marin GmbH Kölle Zoo Aquaristik AQZENO Aquafair Mrutzek Meeresaquaristik

Profil von Roland-Berlin

Dabei seit
14.08.11

zuletzt Online
ausgeblendet

Über Roland-Berlin

Die letzten Beiträge von Roland-Berlin

Diskussionen

Keine

Haltungserfahrungen

Ostorhinchus parvulus thumbnail

Roland-Berlin @ Ostorhinchus parvulus am 20.05.18

Ich habe vor ein paar Monaten drei dieser kleinen Tiere beim Händler kaufen können, mehr wurden leider nicht angeboten. Die zuvor beschriebenen Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung sind bei mir nicht aufgetreten. Auch verzichtete ich auf die Eingewöhnung mit der "Tröpfchenmethode", in der Vorstellung, dass ein stundenlanger Verbleib der Tiere im Beutel mehr Stress auslöst, als eine schneller Wechsel der Wasserparameter. Die Tiere haben sich nur ca. 1h lang im hinteren Bereich des (Art-)Beckens versteckt, um dann angstfrei und als Trupp den mittleren Bereich des Beckens zu bevölkern. Dann wurde auch schon gierig Futter aufgenommen. Mir gefällt sehr gut, dass die Tiere meist im Trupp schwimmen, wenig scheu und sehr gute Fresser sind. Meine Kardianalbarsche scheinen trotz Ihrer geringen Körpergröße eher größeres Futter zu bevorzugen. Futter in der Größe von Lobstereiern wird nur zögerlich angenommen. Mysis (Frostfutter) dagegen löst hektische Aktivitäten aus.
Ich habe bisher diese Tiere also als unkomplizierte Riffbewohner kennengelernt. Dir Vorstellung, dass die Tiere sehr transportempflindlich sind, und die im Handel erhältlichen Tiere nur die wenigen robusten Überlebenden einer ggf. größeren "Lieferung" sind, ist sicherlich kein Kaufanreiz.

Tubastraea faulkneri thumbnail

Roland-Berlin @ Tubastraea faulkneri am 23.11.14

Ich pflege T.faulkneri seit Monaten erfolgreich, nachdem ich ein fast verhungertes Exemplar beim Händler erworben hatte. Die ursprünglich nur zur Erholung gedachte Fütterungsmethode in einer Schüssel war so erfolgreich, dass ich sie bis heute beibehalten habe: T. faulkneri ist also bei mir nicht fest im Riff verankert, sondern auf einem mobilen Stein befestigt. Ein bis zwei mal pro Woche wird der Stein samt Koralle in einer Schüssel palziert und dann wird mit gefrorenen Mysis, Lobereiern etc. gefüttert. Da ich das gefrorene Futter bei dieser Methode nicht auswaschen muss (das Wasser der Schüssel wird ja verworfen), brauche ich die Koralle auch nicht mit teuren Aminosäuren etc. zur Polypenexpansion zu locken, zumal im Auftauwasser des Futters genügend Lockstoffe enthalten zu sein scheinen. Bei dieser Fütterungsmethode hat die Koralle auch eine urlaubsbedingte drei Wöchige Futterpause problemlos und ohne sichtbaren Mangel überstanden. Die Koralle dankt den Aufwand mit tollen Farben und einer erstaunlichen Wachstumsrate. Zurück im Becken steht die Koralle bei mir im eher schattigen Bereich bei guter Strömung.
Insgesamt ein Tier, dass eben gefüttert werden will, und ansonsten ein recht problemloser Pfleglin zu sein scheint. Wer den Fütterungsaufwand scheut, und ansonsten dem Tier nur ein Standard-SPS Becken zu bieten hat, sollte sich selbst und dem Tier den Gefallen tun, und auf einen Kauf verzichten.

Sabellastarte magnifica thumbnail

Roland-Berlin @ Sabellastarte magnifica am 28.08.14

S. magnifica lebt bei mir in einem unbeheiztem Becken und scheint mit den niedrigen Temperaturen bestens klarzukommmen. Fasziniert bin ich von der "Lernfähigkeit" der Würmer: bei immer wieder kehrenden Störungen gewöhnen sich die Tiere an den Reiz und scheinen diesen nach einer Weil zu ignorieren. Neue, fremde Reize/Störungen werden jedoch sofort mit einem Rückzug quittiert.

Immer wieder habe ich gelesen, dass Röhrenwürmer auf gar keinen Fall aus dem Wasser genommen werden dürfen, weil die in die Röhre eindringende Luft den Tod der Tiere herbeiführen soll. Beim Fachhhändler werden die Tiere dann folgerichtig in einen luftleeren Beutel verpackt- in dem der Sauerstoff vor allem an warmen Tagen schnell verbraucht sein dürfte.

Insgesamt habe ich in Bezug auf das Trockenfallen der Röhrenwürmer andere Beobachtungen gemacht: beim Herausnehmen von Steinen, an denen die Röhrenwürmer leben, habe ich noch nie einen Schaden an den Tieren feststellen können. In den seltenen Fällen, in denen tatsächlich Luft in die Röhre eindrang, haben die Tiere diese mit aller größter Selbstverstänlichkeit aus der Röhre gedrückt. Mag sein, dass geschwächte, halb verhungerte Tiere damit nicht klarkommen, aber ein gesunder Wurm scheint mit dem Luftkontakt keine Probleme zu haben. Auch die Erfahrung, dass auf Lebendgestein, dass ja auch nicht ausschließlich unter Wasser gehältert wird, Röhrenwürmer lebend ihren Weg in Aquarien finden, scheint die Angst vor der Luft in der Röhre zu relativieren.

Actinia equina thumbnail

Roland-Berlin @ Actinia equina am 16.08.14

Das Actinia equina teilweise vom Licht leben soll, kann ich mir nicht so recht vorstellen: sowohl im natürlichen Habitat als auch im Aquarium sind A.equina meiner Erfahrung nach immer in schattigen Bereichen anzutreffen. Und wenn sie dann doch einmal dem Licht ausgesetzt sind, so sind sie in meinem Aquarium stets solange herumgewandert, bis ein schattiger Platz zu finden war. Momentan halte ich meine Exemplare, welche ich von der Atlantikküste der britischen Inseln mitgebracht habe, in einem unbeleuchteten Filtriererbecken, in dem die Tiere dann auch exponierte Stellen aufsuchen. Was die Vermehrungsrate anbelangt, so sollte man aufpassen, nicht nach ein paar Monaten ein reines A.equina Artenbecken vorzufinden, vor allem wenn viel und gut gefüttert wird.

Lysmata grabhami thumbnail

Roland-Berlin @ Lysmata grabhami am 25.05.14

Sehr schöne und zarte Tiere, die sich in meinem Nano als nicht allzu dichteempfindlich zeigen. Sie haben allerdings eine Kufperanemone aus ihrem Versteck verjagt, indem die Garnelen immer wieder mit den Fühlern die Anemone belästigt haben. Schließlich hat die Anemone Ihren angestammten Platz verlassen, der anschließend von den Lysmata besetzt wurde. Lysmata grabhami sind gierige Fresser, die bei mir mit vorliebe Lebendfutter jagen und fressen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass möglichst jedes Tier etwas abbekommt,da bei zu wenig Nahrung wilde Rangeleien und Verfolgungsjagden die Folge sind. Da die Tiere bei mir in einem Artbecken leben, habe ich bisher auf eine Heizung verzichtet. Die etwas niedrigeren Temperaturen scheinen Lysmata grabhami entgegenzukommen, oder ihnen zumindest nicht zu schaden.

"Was ist das?"

keine