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Pterogorgia guadalupensis Messergorgonie

Pterogorgia guadalupensis wird umgangssprachlich oft als Messergorgonie bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Kary Mar

Foto: Playa del Carmen, Mexiko, Karibik


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Kary Mar . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
3694 
AphiaID:
290927 
Wissenschaftlich:
Pterogorgia guadalupensis 
Umgangssprachlich:
Messergorgonie 
Englisch:
Grooved-blade Sea Whip 
Kategorie:
Hornkorallen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Alcyonacea (Ordnung) > Gorgoniidae (Familie) > Pterogorgia (Gattung) > guadalupensis (Art) 
Erstbestimmung:
Duchassaing & Michelin, 1846 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Aruba, Bahamas, Curaçao, Florida, Golf von Mexiko, Jamaika, Karibik, Nicaragua, Niederländische Antillen, Saint Kitts und Nevis 
Meerestiefe:
3 - 27 Meter 
Größe:
bis zu 20cm 
Temperatur:
25°C - 28°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-08-08 19:42:17 

Nachzuchten

Pterogorgia guadalupensis lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Pterogorgia guadalupensis haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Pterogorgia guadalupensis (Duchassaing 1846)

Die Wuchsform dieser Gorgonie (auch Messergorgonie im Umgangsgebrauch bekannt) ist seitlich verzweigt. Die Äste sind, wie man auf dem Bild ganz gut erkennt, abgeflacht, die Polypen sind an den Seitenrändern. Ist recht gut zu halten, da sie vom Licht lebt.

Allerdings nimmt sie auch planktonisches Futter und gelöste Substanzen aus dem Wasser auf. Man sollte ihr viel Licht und eine ordentliche Wasserbewegung anbieten. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil sich die Gorgonien häuten und damit reinigen.
Das gelingt aber nur bei einer zweitweise bzw. teils kräftigen Strömung.

Die blasenartigen Verdickungen auf einem der eingestellten Fotos zeigt Keimblasen dieser Gorgonien.

Empfehlung - die Koralle sollte in einem Artenbecken gepflegt werden.

Fütterung
Gorgonien haben keine Zooxanthellen und leben nicht vom Licht. Die azooxanthellen Gorgonien beherbergen keine symbiotischen Algen, die über Fotosynthese Nährstoffe und Energie produzieren.

Vor der Fütterung sollten die Pumpen abgeschaltet werden. Damit die Gorgonie im Aquarium überlebt, ist eine ausreichende Fütterung jedes einzelnen Polypen notwendig bzw. soweit möglich, d. h. eine tägliche bzw. 3 - 4x pro Woche Fütterung notwendig. Ohne Fütterung wird die Gorgonie im Aquarium nicht überleben. Die Polypen benötigen eine gewisse Zeit um das Futter (Granulat oder Staubfutter (Ultramarin, Cyclop Eeze) oder Frostfutter (Lobstereier, Mysis)) auf zu nehmen, sind Garnelen und Fische vorhanden, werden diese versuchen das Futter zu entziehen, also diese Mitbewohner unbedingt vorher füttern.

Frisch eingesetzte Gorgonienstöcke können mit einem Flüssigfutter, z. B. von PolypLab Polyp, animiert werden, damit sich die einzelnen Polypen öffnen. Erst dann kann eine Fütterung durchgeführt werden.

Je besser die einzelnen Polypen die gereichte Nahrung aufnehmen, desto besser sind die Wachstum- bzw. Vermehrungsraten.

Azoozanthellate Korallen fressen Suspensionen, Meeresschnee, Mikroplankton und andere organische Stoffe, d. h. sie sind ahermatypisch.

Häutung
Gorgonien besitzen eine weiche Gewebeschicht (Coenenchym), die ihre verzweigte, hornartige Skelettachse aus Gorgonin (ein Protein) überzieht. Sie können diese Gewebeschicht abstoßen (=häuten), dafür schließen sie ihre Polypen. Es kann bis zu 3 Tage benötigen und eine erhöhte Strömung kann hierbei sehr hilfreich sein.

Wasserqualität
Hohe Werte von z. B. Nitrat und / oder Phosphat können die Häutung verzögern oder die Haut löst sich nicht.

Vermehrung / Stecklinge schneiden
Wie befestige ich abgebrochene oder aufgrund der Größe des Stockes abgeschnittne Äste?
In einem kurzen Bericht wird dies hier erklärt.

https://www.korallenriff.de/artikel/356_Das_befestigen_von_Gorgonien.html#

Synonyme:
Gorgonia guadalupensis (Duchassaing & Michelin, 1846) · unaccepted (changed combination)
Xiphigorgia guadalupensis (Duchassaing & Michelin, 1846) · unaccepted (changed combination)

Weiterführende Links

  1. Marine Species Identifcation Portal (en) (Archive.org). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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