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Astroscopus guttatus Nördlicher elektrischer Sterngucker

Astroscopus guttatus wird umgangssprachlich oft als Nördlicher elektrischer Sterngucker bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 10000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Giftig.



Steckbrief

lexID:
9770 
AphiaID:
159251 
Wissenschaftlich:
Astroscopus guttatus 
Umgangssprachlich:
Nördlicher elektrischer Sterngucker 
Englisch:
Northern Stargazer 
Kategorie:
Himmelsgucker 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Uranoscopidae (Familie) > Astroscopus (Gattung) > guttatus (Art) 
Erstbestimmung:
Abbott, 1860 
Vorkommen:
Florida, Golf von Mexiko, USA, West-Atlantik, Westküste USA 
Meerestiefe:
6 - 36 Meter 
Größe:
bis zu 59cm 
Temperatur:
°C - 25°C 
Futter:
Kleine Fische, Räuberische Lebensweise 
Aquarium:
~ 10000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-28 10:30:56 

Gift


Astroscopus guttatus ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Astroscopus guttatus halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Astroscopus guttatus Abbott, 1860

Die erste Aufnahme von Astroscopus guttatus stammt freundlicherweise von Judy Townsend, wir danken ganz herzlich.

Meist liegen Himmelsgucker im Bodengrund vergraben, und nur die Oberseite des Kopfes mit den ganz hochstehenden Augen ist dabei dann sichtbar.

Dass es sich bei den Himmelsguckern um Räuber handelt, sollte eigentlich jedem klar sein.

Einige von den ca. 50 geschätzten Himmelsgucker-Arten haben elektrische Organe, mit denen Stromstöße bis zu 50 Volt abgegeben werden können, die zum Orten von Beute oder zur Abwehr von Feinden dienen.

Die meisten Arten sind ausserdem mit einem Giftstachel ausgestattet.

Zum Anlocken von Beutetieren wird von einigen Arten ein wurmartiger Faden am Unterkiefer als Köder eingesetzt.

Aquaristisch eher uninteressant, zumindest sind uns keine Haltung im privaten Bereich bekannt. In einem Gemeinschaftsaquarium ist es auf Dauer sicherlich auch nicht möglich, oder man hat nur große Fische! Diese Art wird ca. 60 cm groß.

Wie alle Uranoscopiden gilt er als guter Speisefisch, wird aber aufgrund seiner Lebensweise nur selten gefangen.

Systematik:
Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Trachinoidei (Suborder) > Uranoscopidae (Family) > Astroscopus (Genus) >

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