Haltungsinformationen
Orbicella faveolata, früher besser bekannt als Montastraea faveolata kommt in Hinterriff- und Vorriffhabitaten vor und ist oft die häufigste Koralle zwischen 10 - 20 Metern in diesen Riffen.
Merkmale Orbicella faveolata: Die Kolonien sind massiv und bilden große, abgerundete Kuppeln oder Säulen, die an den Rändern plattenartig werden. Die Koralliten sind abgeflacht, nicht stark verkalkt, von ähnlicher Größe (2–3 mm Durchmesser) und entstehen durch extratentakuläre Knospung. Die Septen sind in zwei ungleichen Ordnungen angeordnet, wobei die Septen erster Ordnung eine kleine Columella bilden. Die Wände sind dünn (H507) mit regelmäßig gezähnten, dünnen Rippen.
Farbe: Braun, grau oder gelblich-grün.
Ähnliche Arten: Orbicella annularis ist sehr ähnlich, bildet jedoch säulenförmigere Kolonien und hat dickere Korallitenwände. Orbicella franksi besitzt größere, kegelförmige Koralliten von ungleicher Größe und Septen ähnlicher Größe. Paramontastraea salebrosa und Astrea curta haben Koralliten ähnlicher Größe; letztere weist ähnliche morphologische Variationen auf. Siehe auch Favia stelligera.
Lebensraum: Riffhabitate.
Die größten Bedrohungen für die Art sind Infektionskrankheiten (z.B. Pest, Gelbband- und Schwarzbandkrankheit) und die Korallenbleichen, allerdings wird diese Art auch deutlich durch Sparisoma viride (Stoppplicht-Papageienfisch), Hurrikanschäden, den Klimawandel und den Verlust von Lebensraum durch Algenüberwuchs und Sedimentation sowie lokale Auswirkungen durch Bioerosion durch Schwämme und andere Organismen (invasive Arten) sowie durch andere Krankheiten stark bedroht.
Orbicella faveolata ist eine von drei Orbicella-Arten und muss dringend geschützt werden, Möglichkeiten hierfür sind:
Forschung in den Bereichen Taxonomie, Population, Abundanz und Trends, Ökologie und Habitatstatus, Bedrohungen und Resilienz gegenüber Bedrohungen, Wiederherstellungsmaßnahmen; Identifizierung, Einrichtung und Management neuer Schutzgebiete; Ausweitung von Schutzgebieten; Erholungsmanagement; und Management von Krankheiten, Pathogenen und Parasiten. Künstliche Vermehrung und Techniken wie die Kryokonservierung von Gameten können für die Erhaltung der Korallenbiodiversität wichtig werden.
Synonyme:
Madrepora faveolata Ellis & Solander, 1786 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Montastraea faveolata (Ellis & Solander, 1786) · unaccepted > superseded combination
Montastrea faveolata (Ellis & Solander, 1786) · unaccepted > superseded combination






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