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Taenianotus triacanthus Schaukelfisch

Taenianotus triacanthus wird umgangssprachlich oft als Schaukelfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.



Steckbrief

lexID:
85 
AphiaID:
218119 
Wissenschaftlich:
Taenianotus triacanthus 
Umgangssprachlich:
Schaukelfisch 
Englisch:
Leaf Scorpionfish 
Kategorie:
Skorpionsfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Scorpaeniformes (Ordnung) > Scorpaenidae (Familie) > Taenianotus (Gattung) > triacanthus (Art) 
Erstbestimmung:
Lacepède, 1802 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Australinseln (Tubuai-Inseln und Bass-Inseln), Bali, Chagos-Archipel, China, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Galapagosinseln, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Guam, Hawaii, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kiribati, La Réunion, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marquesas-Inseln, Marshallinseln, Maumere, Mauritius, Mikronesien, Mosambik, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Palau, Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Raja Ampat, Ryūkyū-Inseln, Salomon-Inseln, Samoa, Seychellen, Süd-Afrika, Sumatra, Tahiti, Taiwan, Tonga, Tuamotu-Archipel, Weihnachtsinsel , Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
5 - 135 Meter 
Größe:
bis zu 12cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Futtergarnelen, Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krill (Euphausiidae), Stinte 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-09-03 10:58:35 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Taenianotus triacanthus besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Gefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Taenianotus triacanthus bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Taenianotus triacanthus aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Haltungsinformationen

Lacepède, 1802

Schaukelfische leben im gesamten tropischen Indopazifik, Küste Ostafrika bis zu den Galapagosinseln wie auch Ryūkyū-Inseln und Hawaii bis zu der Küste New South Wales. Sie leben in Korallenriffen bevorzugt in Algenbeständen vom flachen Wasser bis in Tiefen unter 40 Metern.
Sie sind Lauerjäger die warten, bis sich eine geeignete Beute nähert.

Info zur Haltung von Michael Mrutzek:
Empfindlicher Pflegling, der gerade in der Eingewöhnungsphase sehr gut beobachtet werden sollte, denn er muss seinen Happen bekommen.
Krill grob oder auch Garnelen sollte man versuchen, sowie Stinte. Einmal an das Futter gegangen, ist er ein sehr haltbarer und ausdauernder Pflegling!

Es ist unserer sicht eher für ruhige Aquarien geeignet! Das Aquarium selbst muß nicht gross sein ( ab 100 Liter).

Ein Bodenbewohner, der sich zumindest sehr oft dort aufhält.

Der Fisch besitzt einen Giftstachel (Nervengift) in der Rückenflosse der Stiche von Lähmungen des Betroffenen Köperteil bis hin zum Herzstillstand führen kann (hohes Fieber). Die Einstichstelle sollte daher umgehend mit heissem Wasser behandelt werden da es sich um ein Eiweissgift handelt. Es sind uns aktuell keine Todesfälle bekannt. Das Gift gilt zudem weniger stark als das der Feuerfische. Dennoch wenn man allergisch reagiert ist schnelles handeln gefragt.

Hinweis:
Der von Tropical Live Import geschickte rote Schaukelfisch ist sehr selten denn meist kommt er in gelb vor.

Synonyme:
Taenianothus triacanthus Lacepède, 1802
Taenianotus citrinellus Gilbert, 1905
Taeniatus triacanthus Lacepède, 1802
Taenionotus triacanthus Lacepède, 1802

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Scorpaeniformes (Order) > Scorpaenidae (Family) > Scorpaeninae (Subfamily) > Taenianotus (Genus) > Taenianotus triacanthus (Species)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Stef78 am 24.02.13#4
Einmal eingewöhnt ist Taenianotus triacanthus ein ausdauernder Pflegling, auch wenn die Fütterung immer eine Herausforderung bleibt. Nur die wenigsten Exemplare gehen an Frostfutter bzw. lassen sich an dieses gewöhnen. Es sollten keine Süßwasserfische gefüttert werden. Bevorzugt werden lebende Garnelen. Meine Schaukelfische fressen alle 2 Tage eine Garnele.
Diese Fische sollten nicht alleine gehalten werden. In der Natur lebt Taenianotus triacanthus immer zu zweit bzw. in kleinen Gruppen.
Dei Fische häuten sich ca. alle 14 Tage. Die Haut wird an einem Stück abgestreift - beginnend am Kopf.
Die Fische können Ihre Farbe ändern - meist geschieht dies nach einer Häutung. Hier hat aber, wie z.B. bei Antennarius pictus, die Beckeneinrichtung eine große Bedeutung. Am häufigsten ist die gelbe Farbmorphe.
Der Fisch ist GIFTIG. Beim Hantieren im Becken mit der nötigen Vorsicht arbeiten - wobei T. triacanthus nie aktiv angreift.
Wenn er auch häufig als "riffkompatibel" angeboten wird, diese Tiere sollten nur in einem Artenbecken gehalten werden. Sie benötigen ruhige Aquarien und keine hektischen Fische.
skunky am 14.02.09#3
Hochinteressanter Fisch, über die Giftigkeit muss man sich im Klaren sein und bei Arbeiten im Becken immer daran denken!

Frisst bei mir ausschliesslich Lebendfutter (kleine Fische und Garnelen), wobei Garnelen scheinbar bevorzugt werden. Schlägt sich den Bauch voll und ignoriert dann weiteres Futter, weswegen auch nur 2 mal die Woche gefüttert wird.

Häutet sich regelmässig! Die Haut wird im Ganzen abgestreift, ähnlich wie bei Schlangen, und nicht in Fetzen! Auf dem Fisch wachsen Fadenalgen!

Aufgrund des geringen Bewegungsdranges halte ich 150 l für ausreichend, was aber eine gute Filterung voraussetzt, da sehr gehaltvolle Nahrung gegeben wird.
Neno am 24.03.06#2
Ein sehr ausdauernder Pflegling, der Nahrung zu sich nehmen kann die seiner eigenen Körpergrösse entspricht!! Man bietet Ihm Lebendfutter dh. Fische, Garnelen man kann versuchen Ihm beizubringen das er auch Frostfutter (Stinte) frisst man sollte dann den Stit vor seinem Maul hin und herwedeln. Nahrung die regungslos auf dem Boden liegt wird nicht gefressen! Der Fisch besitzt einen Giftstachel (Nervengift) in der Rückenflosse der Stiche von Lähmungen des Betroffenen Köperteil bis hin zum Herzstillstand führen kann (hohes Fieber). Die Einstichstelle sollte umgehend mit heissem Wasser behandelt werden da es sich um ein Eiweissgift handelt. In jedem Fall sollte man ein Krankenhaus aufsuchen! KEIN ANFÄNGERFISCH!!!!
Nr. Giftzentrale Bonn Tel: 0228
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