Anzeige
Fauna Marin GmbH Whitecorals.com Korallen-Zucht Kölle Zoo Aquaristik Fauna Marin GmbH

Alectis ciliaris Fadenmarkele

Alectis ciliaris wird umgangssprachlich oft als Fadenmarkele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für große Schauaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
7569 
AphiaID:
159629 
Wissenschaftlich:
Alectis ciliaris 
Umgangssprachlich:
Fadenmarkele 
Englisch:
African Pompano 
Kategorie:
Makrelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Carangidae (Familie) > Alectis (Gattung) > ciliaris (Art) 
Erstbestimmung:
(Bloch, ), 1787 
Vorkommen:
Ägypten, Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Angola, Äquatorialguinea, Australien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belize, Benin, Bermuda, Brasilien, Cayman Inseln, China, Cookinseln, Costa Rica, Djibouti, Dominikanische Republik, El Salvador, Elfenbeinküste, Equador, Fidschi, Florida, Französisch-Guayana, Galapagosinseln, Gambia, Ghana, Golf von Guinea, Golf von Mexiko, Golf von Oman / Oman, Great Barrier Riff, Guadeloupe, Guam, Guatemala, Haiti, Hawaii, Honduras, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Irak, Israel, Jamaika, Japan, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kapverdische Inseln, Karibik, Kenia, Kolumbien, Komoren, Kongo, Korallenmeer, Korea, Kuba, La Réunion, Lord Howe Insel, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mexiko (Ostpazifik), Mikronesien, Mosambik, Myanmar (ehem. Birma), Neukaledonien, Nicaragua, Niederländischen Antillen, Nigeria, Nördliche Mariannen, Pakistan, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Peru, Philippinen, Puerto Rico, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Samoa, Saudi-Arabien, Senegal, Seychellen, Sierra Leone, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Sudan, Suriname, Taiwan, Tansania, Thailand, Togo, Tokelau, Tonga, Tuvalu, USA, Vanuatu, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam 
Meerestiefe:
60 - 100 Meter 
Größe:
bis zu 150cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Detritus, Debris (totes organisches Material), Felsgarnelen, Fischbrut, Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Kleine Fische, Krabben, Krustentiere, Tintenfische, Sepien, Kraken, Kalmare (Cephalopoda 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für große Schauaquarien geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-11-25 17:36:07 

Haltungsinformationen

(Bloch, 1787)

Bei den juvenilen Fadenmakrelen sind die ersten 7 bis 8 Strahlen der Rückenflosse und die ersten 4 bis 5 Strahlen der Afterflosse fadenartig etwa die auf doppelte bis dreifache Körperlänge ausgezogen.

Diese fadenartigen Flossenverlängerungen mögen den Jungfischen einen gewissen Schutz geben, da die Bewegungen der Fäden angreifende Räuber für einen kurzen Moment verwirren können.
Adulte Tiere haben keine Flossenverlängerungen mehr.

Die schnellen Schwimmer sind laut fishbase in den Meeren von 120 angrenzenden Ländern vertreten, gelten als sehr starke Sportfische und können beim Verzehr durch Menschen durchaus die Ciguatera-Fischvergittung auslösen.
Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.

Die Ursache liegt bei (bestimmte Einzeller (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und gut verträgliche Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:

Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.

Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.

Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.

Achtung: Ein Gegengift existiert nicht!

Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.

Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.


Mehr Informationen finden Sie hier:

http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm

Synonyme:
Alectes ciliaris (Bloch, 1787)
Alectis breviventralis Wakiya, 1924
Alectis cilaris (Bloch, 1787)
Alectis cilliaris Bloch, 1787
Alectis crinitus (Mitchill, 1826)
Alectis indica (Cuvier, 1833)
Alectis temmincki Wakiya, 1924
Blepharichthys crinitus (Mitchill, 1826)
Blepharis ciliaris (Bloch, 1787)
Blepharis crinitus (Mitchill, 1826)
Blepharis fasciatus Rüppell, 1830
Blepharis indicus Cuvier, 1833
Blepharis major Cuvier, 1833
Blepharis sutor Cuvier, 1833
Carangoides ajax Snyder, 1904
Gallus virescens Lacepède, 1802
Hynnis cubensis Poey, 1860
Hynnis hopkinsi Jordan & Starks, 1895
Scyris analis Poey, 1868
Zeus ciliaris Bloch, 1787
Zeus crinitus Mitchill, 1826
Zeus gallus Linnaeus, 1758

Bilder

Allgemein

2
2
2

Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Alectis ciliaris

AndreLuty am 18.10.16#3
Hallo Andi,

bin über Internet drin. Das habe ich gerade bei den Makrelen rauskopiert, da erscheinen dann die Plotosidae (Korallenwelse) in der Auflistung unter Systematik.

Allgemeines
Markelen und Thunfische (Scombridae) sind Raubfische und kommen weltweit in allen gemässigten tropischen, aber auch suptropischen Ozeanen vor.
Aus aquaristischer Sicht sind sie eher uninteressant, schon alleine wegen der Größe, die sich von ca. 20 Zentimetern bis fast 5 Meter bewegen kann.
Also gänzlich ungeeignet für die Heimaquaristik.
Man sollte sie vornehmlich nur in Großaquarien von Zoos zu Gesicht bekommen.

Sie sind allerdings von wichtiger Bedeutung für die Fischerei.

Systematik
Acanthomorpha
Stachelflosser (Acanthopterygii)
Barschverwandte (Percomorpha)
Ordnung: Barschartige (Perciformes)
Unterordnung: Makrelenartige (Scombroidei)
Familie: Makrelen und Thunfische
Wissenschaftlicher Name
Scombridae
Rafinesque, 1815

Familie Plotosidae (Korallenwelse) Bleeker, 1858

Gattung Anodontiglanis
Anodontiglanis dahli Rendahl, 1922
Gattung Cnidoglanis
Cnidoglanis macrocephalus (Valenciennes, 1840)
Gattung Euristhmus Ogilby, 1899
Euristhmus lepturus (Günther, 1864)
Euristhmus microceps (Richardson, 1845)
Euristhmus nudiceps (Günther, 1880)
Gattung Neosiluroides Allen & Feinberg, 1998
Neosiluroides cooperensis Allen & Feinberg, 1998
Gattung Neosilurus Steindachner, 1867
Neosilurus ater (Perugia, 1894)
Neosilurus brevidorsalis (Günther, 1867)
Neosilurus coatesi (Allen, 1985)
Neosilurus equinus (Weber, 1913)
Neosilurus gjellerupi (Weber, 1913)
Neosilurus gloveri Allen & Feinberg, 1998
Neosilurus hyrtlii Steindachner, 1867
Neosilurus idenburgi (Nichols, 1940)
Neosilurus mollespiculum Allen & Feinberg, 1998
Neosilurus novaeguineae (Weber, 1907)
Neosilurus pseudospinosus Allen & Feinberg, 1998
Gattung Oloplotosus Weber, 1913
Oloplotosus luteus Gomon & Roberts, 1978
Oloplotosus mariae Weber, 1913
Oloplotosus torobo Allen, 1985
Gattung Paraplotosus Bleeker, 1863
Paraplotosus albilabris (Valenciennes, 1840)
Paraplotosus butleri Allen, 1998
Paraplotosus muelleri (Klunzinger, 1880)
Gattung Plotosus La Cepède, 1803
Plotosus canius Hamilton, 1822
Plotosus fisadoha Ng & Sparks, 2002
Plotosus limbatus Valenciennes, 1840
Gestreifter Korallenwels (Plotosus lineatus) (Thunberg, 1787)
Plotosus nkunga Gomon & Taylor, 1982
Plotosus papuensis Weber, 1910
Gattung Porochilus Weber, 1913
Porochilus argenteus (Zietz, 1896)
Porochilus meraukensis (Weber, 1913)
Porochilus obbesi Weber, 1913
Porochilus rendahli (Whitley, 1928)
Gattung Tandanus Mitchell, 1838
Tandanus bostocki Whitley, 1944
Tauwels (Tandanus tandanus) (Mitchell, 1838)


Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Alectis ciliaris


Was ist das?

Nachfolgend eine Übersicht an Was ist das? Einträgen, die erfolgreich Bestimmt und diesem Eintrag zugeordnet worden. Ein Blick auf die dortigen Unterhaltungen ist sicherlich interessant.