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Mespilia globulus Kugel-Seeigel

Mespilia globulus wird umgangssprachlich oft als Kugel-Seeigel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
726 
Wissenschaftlich:
Mespilia globulus 
Umgangssprachlich:
Kugel-Seeigel 
Englisch:
Tuxedo Urchin 
Kategorie:
Seeigel 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Echinodermata (Stamm) > Echinoidea (Klasse) > Camarodonta (Ordnung) > Temnopleuridae (Familie) > Mespilia (Gattung) > globulus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, 1758) 
Vorkommen:
Australien, China, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Malediven, Neukaledonien, Palau, Philippinen, Sulawesi, Thailand 
Meerestiefe:
0 - 60 Meter 
Größe:
6 cm - 7 cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Algen, Detritus, Debris (totes organisches Material), Korallen(polypen), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-10-16 09:35:14 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Der Kugelseeigel ist für die Pflege im Riffaquarium gut geeignet, er ist leicht zu halten. Dieser Seeigel ernährt sich ausschließlich von Algen und unterstützt somit auch die Reinigung des Beckens und ist eine prima Ergänzung zur Putzkolonne. Auch hier gilt wie bei allen Seeigeln, bitte nicht an die Luft kommen lassen, (beim Umsetzen), sonst können sie daran sterben!

Schön ist bei dieser Art, dass sie alles mögliche immer durch das Becken schleifen. Ob Bodengrund, Algen oder sogar Korallen (Krustenanemonen, Scheibenanemonen), alles wird zur Tarnung genutzt. Das sieht immer wieder witzig aus.

Anmerkung von Paul Gerhard Rohleder:
Dieser Seeigel frißt bei mir in einem meiner Becken, dass mit sogenannten Drahtalgen bewachsen ist, die Weichkoralle Paralemnalia.
Alle anderen Korallen läßt er in Ruhe.

Ein anderer Seeigel (Tripneustes gratila oder auch Pfaffenhut genannt),derjenige, der bei Euch die meisten Algen frißt, in demselben Becken, hat diese Eigenart nicht. Dieser frißt auch diese Drahtalge, an die sonst kein Doktorfisch geht.

Bei allen Seeigeln gilt:
Dem Becken keine Medikamente zuführen, wenn man Fische behandelt, das überleben Seeigel in der Regel nicht!

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Echinodermata (Phylum) > Echinozoa (Subphylum) > Echinoidea (Class) > Euechinoidea (Subclass) > Carinacea (Infraclass) > Echinacea (Superorder) > Camarodonta (Order) > Temnopleuridea (Infraorder) > Temnopleuridae (Family) > Mespilia (Genus) > Mespilia globulus (Species)

Bilder

Allgemein


Haltungserfahrung von Benutzern

frantic31 am 27.05.17#24
Ich hätte nie gedacht, dass ein Seeigel so schnell sein kann. Er sammelt unterwegs alles auf, was nicht niet- und nagelfest ist. Auf veralgten Scheiben und Steinen hinterlässt er Fraßschneisen.

ABER:
Vor ca. 4 Wochen hat mein Seeigel über Nacht sehr viele Stacheln abgeworfen. Bei meiner Recherche in verschiedenen Foren habe ich erfahren, dass dies ein Zeichen von Stress (hat er bei mir nicht) oder Verhungern ist. Seither füttere ich ihn regelmäßig mit getrockneten Sushi-Algen aus dem Chinaladen. Sein Stachelkleid wird wieder dichter und er ist auch wieder agiler im Becken unterwegs.

Fazit für mich war, dass es zumindest in meinem Becken notwendig ist, einen Seeigel zuzufüttern.
Fischkucker am 31.03.16#23
Ich hatte mir gegen die Algen einen Seehasen zugelegt. Der lebte leider nur drei Tage. Er ist von einer Tanzgarnele attakiert worden, bis die ihm die ganze Aut abgefressen hatte. Tot.
Jetzt habe ich diesen Seeigel. wer hängt gleich mal dran? Die Tanzgarnele und frisst an den kleinen Härchen. Abwarten.

Merly am 03.06.14#22
Pflege das Tier seit 3 Jahren.Prima Algenfresser, der aber auch sehr gerne Kalkrotalgen frisst. Er ist auch gerne Stellen der hinteren Beckenscheibe unterwegs, die schwer zum Reinigen zugänglich sind um dort die Algen abzugrasen. Zur "Tarnung" schleppt er auf seinem Rücken immer ein paar Steinchen mit. Schönes Tier, das durchaus zu empfehlen ist.
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