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Lepidochitona liozonis Käferschnecke

Lepidochitona liozonis wird umgangssprachlich oft als Käferschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Lepidochitona liozonis (c) by Anne DuPont

Eingestellt von Chewbacca.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
6806 
Wissenschaftlich:
Lepidochitona liozonis 
Umgangssprachlich:
Käferschnecke 
Englisch:
Caribbean Red Chiton 
Kategorie:
Käferschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Polyplacophora (Klasse) > Chitonida (Ordnung) > Lepidochitonidae (Familie) > Lepidochitona (Gattung) > liozonis (Art) 
Erstbestimmung:
(Dall & Simpson, ), 1901 
Vorkommen:
Golf von Mexiko 
Größe:
0.5 cm - 5 cm 
Temperatur:
20°C - 27°C 
Futter:
Algen, Detritus, Debris (totes organisches Material) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Lepidochitona aleutica
  • Lepidochitona bullocki
  • Lepidochitona caboverdensis
  • Lepidochitona canariensis
  • Lepidochitona caprearum
  • Lepidochitona dicksae
  • Lepidochitona furtiva
  • Lepidochitona iberica
  • Lepidochitona kaasi
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2016-11-28 20:00:28 

Haltungsinformationen

Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag. Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind.

Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können.Typisch für Weichtiere: auch die Käferschnecken ernähren sich mit Hilfe ihrer Raspelzunge (Radula). Die weitaus meisten Käferschnecken sind Algen fressende Pflanzenfresser, die auf Steinen und Felsen, aber auch auf Muschelschalen in der Brandungszone grasen. Es gibt aber auch räuberisch lebende Arten.

Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein in das Becken gebracht und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen- und Detritusvertilger.

Kompliziert wird es beim Kauf: Man muss darauf achten, dass der Händler das Tier mit einem Schub vom Stein oder der Scheibe runter bekommt, da sich die Schnecke sonst mit dem starken Fussmuskel festsaugt und ohne Verletzungen nicht mehr weg zubekommen ist. Beim Kauf am besten mit dem Stein auf dem die Schnecke sitzt, so wird das Tier nicht verletzt. Ansonsten dem Händler genau auf die Finger schauen und wenn er es nicht beim ersten Mal schafft, es sein lassen!

Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Polyplacophora (Class) > Neoloricata (Subclass) > Chitonida (Order) > Acanthochitonina (Suborder) > Mopalioidea (Superfamily) > Lepidochitonidae (Family) > Lepidochitoninae (Subfamily) > Lepidochitona (Genus) > Lepidochitona (Lepidochitona) (Subgenus)

Dall & Simpson, 1901

Weiterführende Links

  1. Encyclopedia of life
  2. WoRMS

Bilder

Allgemein

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