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Modiolus modiolus Pferdemuschel, Große Miesmuschel

Modiolus modiolus wird umgangssprachlich oft als Pferdemuschel, Große Miesmuschel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
6396 
Wissenschaftlich:
Modiolus modiolus 
Umgangssprachlich:
Pferdemuschel, Große Miesmuschel 
Englisch:
Northern horsemussel, Common horsemussel 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Mytilida (Ordnung) > Mytilidae (Familie) > Modiolus (Gattung) > modiolus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Alaska, Arktische Gewässer, Britische Inseln, China, Europäische Gewässer, Kanada, Mexiko (Ostpazifik), Nord-Atlantik, Nordsee, Ost-Pazifik, Skandinavien, USA, West-Atlantik  
Größe:
16 cm - 22 cm 
Temperatur:
2°C - 27°C 
Futter:
Filtrierer, Plankton, Suspensionsfresser 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Modiolus americanus
  • Modiolus areolatus
  • Modiolus auriculatus
  • Modiolus aurum
  • Modiolus capax
  • Modiolus carpenteri
  • Modiolus carvalhoi
  • Modiolus cecillii
  • Modiolus cochlear
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-11-10 13:35:01 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Modiolus modiolus findet man oft in weichen Sedimenten oder groben Untergründen eingegraben sowie in größeren Gruppen und Muschelbetten an Riffe oder in Felsenpools bis in eine Tiefe von etwa 280 Meter.

Die Schale ist dunkelblau oder violette, die Perisostracum hat bei adulten Tieren einen gelben oder dunkelbraun Glanz.
Bei juvenilen Muscheln erscheint die Schale bläulich und das Periostracum verlängert sich in lange, glatte Stacheln.

Die Schale zeigt das Wachstum durch klare Linien feinen konzentrischen Linien und Kantenan.
Die Innenseite der Schale ist weiß.
Mit dem Pallialdrüsensekret bohrt sich die Muschel in festere Untergründe in Wassertiefen von bis zu 146 Metern.
Muscheln haben durch ihre hohen Filtrierungsleistungen einen großen Anteil an der Gewässersuaberheit und sollten, wo möglich, immer besondern gut gepflegt werden.

Die Muschel wird von zwei Copepoden parasitiert:
Modiolicola insignis Aurivillius, 1882
Pseudomyicola spinosus (Raffaele & Monticelli, 1885)

Zu den Fressfeinden der Pferdemuschel gehören:
Hummer (Homarus americanus), Flundern (Platichthys flesus) und Schollen (Pleuronectes platessa).

Synonyme:
Modiola gigantea Clessin, 1889
Modiola grandis Philippi, 1844
Modiola modiolus
Modiola papuana Lamarck, 1801
Modiola vulgaris Fleming, 1828
Modiolus kurilensis F. R. Bernard, 1983
Musculus modulus Röding, 1798
Mytilus curtus Pennant, 1777
Mytilus curvirostrus da Costa, 1778
Mytilus modiolus Linnaeus, 1758
Mytilus modiolus var. ovata Jeffreys, 1864
Mytilus umbilicatus Pennant, 1777
Volsella difficilis Kuroda & Habe, 1950

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Allgemein

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