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Pecten maximus Große Atlantische Pilgermuschel

Pecten maximus wird umgangssprachlich oft als Große Atlantische Pilgermuschel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kaltwassertier. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland

© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland, Bild aus Schottland


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland. Please visit www.natuurlijkmooi.net for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
6378 
AphiaID:
140712 
Wissenschaftlich:
Pecten maximus 
Umgangssprachlich:
Große Atlantische Pilgermuschel 
Englisch:
Great Atlantic Scallop 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Pectinida (Ordnung) > Pectinidae (Familie) > Pecten (Gattung) > maximus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Adria (Mittelmeer), Azoren, Belgien, Britische Inseln, Chile, China, Europäische Gewässer, Frankreich, Irland, Marokko, Mittelmeer, Nordsee, Norwegen, Ost-Atlantik, Portugal, Schweden, Skagerrak (Nordsee), Skandinavien, Spanien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 125 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
10 cm - 17 cm 
Temperatur:
7,3°C - 12,5°C 
Futter:
Filtrierer, Suspensionsfresser (Schwebstofffresser) 
Schwierigkeitsgrad:
Kaltwassertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-04-02 13:54:01 

Haltungsinformationen

Pecten maximus (Linnaeus, 1758)

Die Große Pilgermuschel bevorzugt Bereiche mit sauberem festen Sand, feinen und sandigem Kies und kann gelegentlich auf schlammigen Sand gefunden werden kann.

Muscheln stehen bei vielen Meeresbewohnern auf der Speisekarte und Mutter Natur hat die Muschel mit einer phantastischen Fluchtmethode ausgestattet.

Nähert sich ein Fressfeind, erhält die große Muschel durch ein plötzliches und kraftvolles Schließen eine Art Rückschubantrieb und kann so schnell einige Meter weit schwimmen.
So katapultiert sich die Muschel direkt aus dem Gefahrenbereich heraus und verwirrt ihre Angreifer.
Diese Fluchtmethode ist auch für die Empfehlung "Expertentier" verantwortlich, da die Muschel hierdurch schnell unerreichbar hinter Riffsteinen verschwinden und dort zugrunde gehen kann.

"Die beiden Gehäusehälften (Klappen) sind verschieden geformt. Die linke Klappe (beim lebenden Tier oben) ist sehr flach und sogar etwas nach innen gewölbt, die rechte Klappe dagegen ausgewachsen etwa 2,5 cm nach außen gewölbt. Die Schalenaußenseiten beider Arten sind rau, da sie mit konzentrischen und sehr feinen Schüppchenreihen besetzt sind. Die radialen Rippen (etwa 12 bis 14) sind im Querschnitt rundlich ausgeformt. Die Muschel besitzt eine gesprenkelte, rötlich-bräunliche, flache Schalenhälfte und eine weiße, bauchige Schalenhälfte, wobei letztere oft teilweise gelbliche bis bräunlich-rötliche Farbmuster zeigt. Am Mantelrand haben Jakobsmuscheln Tentakel, zwischen denen sich insgesamt 60 blaue, millimetergroße Linsenaugen befinden."
Wikipedia.

Die Muschel ist häufig Wirt des parasitären Copepoden Modiolicola maximus (Thompson I.C., 1893).

Synonyme:
Ostrea maxima Linnaeus, 1758 · unaccepted (original combination)
Pecten medius Lamarck, 1819, sensu Daniel, 1884 · unaccepted (misapplication)
Pecten vulgaris da Costa, 1778 · unaccepted (synonym)
Plicatula similis (G. B. Sowerby II, 1842) · unaccepted
Vola maxima (Linnaeus, 1758) · unaccepted > superseded combination

Unterart (1)
Subspecies Pecten maximus sulcicostatus G. B. Sowerby II, 1842 accepted as Pecten sulcicostatus G. B. Sowerby II, 1842

Weiterführende Links

  1. MarLIN - The Marine Life Information Network (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. SeaLifeBase (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland, Bild aus Schottland
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© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland, Bild aus Nowegen
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