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Pecten maximus Große Pilgermuschel

Pecten maximus wird umgangssprachlich oft als Große Pilgermuschel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
6378 
AphiaID:
140712 
Wissenschaftlich:
Pecten maximus 
Umgangssprachlich:
Große Pilgermuschel 
Englisch:
Great Atlantic Scallop 
Kategorie:
Muscheln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Bivalvia (Klasse) > Pectinida (Ordnung) > Pectinidae (Familie) > Pecten (Gattung) > maximus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Adria, Azoren, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Marokko, Mittelmeer, Nordsee, Ost-Atlantik, Portugal, Skandinavien, Spanien 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
°C - 23°C 
Futter:
Filtrierer, Plankton, Suspensionsfresser 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-11-09 07:13:44 

Haltungsinformationen

(Linnaeus, 1758)

Die Große Pilgermuschel bevorzugt Bereiche mit sauberem festen Sand, feinen und sandigem Kies und kann gelegentlich auf schlammigen Sand gefunden werden kann.

Muscheln stehen bei vielen Meeresbewohnern auf der Speisekarte und Mutter Natur hat die Muschel mit einer phantastischen Fluchtmethode ausgestattet.

Nähert sich ein Fressfeind, erhält die große Muschel durch ein plötzliches und kraftvolles Schließen eine Art Rückschubantrieb und kann so schnell einige Meter weit schwimmen.
So katapultiert sich die Muschel direkt aus dem Gefahrenbereich heraus und verwirrt ihre Angreifer.
Diese Fluchtmethode ist auch für die Empfehlung "Expertentier" verantwortlich, da die Muschel hierdurch schnell unerreichbar hinter Riffsteinen verschwinden und dort zugrunde gehen kann.

"Die beiden Gehäusehälften (Klappen) sind verschieden geformt. Die linke Klappe (beim lebenden Tier oben) ist sehr flach und sogar etwas nach innen gewölbt, die rechte Klappe dagegen ausgewachsen etwa 2,5 cm nach außen gewölbt. Die Schalenaußenseiten beider Arten sind rau, da sie mit konzentrischen und sehr feinen Schüppchenreihen besetzt sind. Die radialen Rippen (etwa 12 bis 14) sind im Querschnitt rundlich ausgeformt. Die Muschel besitzt eine gesprenkelte, rötlich-bräunliche, flache Schalenhälfte und eine weiße, bauchige Schalenhälfte, wobei letztere oft teilweise gelbliche bis bräunlich-rötliche Farbmuster zeigt. Am Mantelrand haben Jakobsmuscheln Tentakeln, zwischen denen sich insgesamt 60 blaue, millimetergroße Linsenaugen befinden."
Wikipedia.

Die Muschel wird häufig von dem Copepoden Modiolicola maximus (Thompson I.C., 1893) parasitiert.

Synonyme:
Ostrea maxima Linnaeus, 1758
Pecten medius Daniel, 1883
Pecten vulgaris da Costa, 1778
Plicatula similis G. B. Sowerby II, 1842
Plicatula vulgaris da Costa, 1778

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Allgemein

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