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Hydractinia echinata Stachelpolyp, Hydroidpolyp

Hydractinia echinata wird umgangssprachlich oft als Stachelpolyp, Hydroidpolyp bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
6374 
Wissenschaftlich:
Hydractinia echinata 
Umgangssprachlich:
Stachelpolyp, Hydroidpolyp 
Englisch:
Snailfur, rough hydroid 
Kategorie:
Moostierchen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hydrozoa (Klasse) > Anthoathecata (Ordnung) > Hydractiniidae (Familie) > Hydractinia (Gattung) > echinata (Art) 
Erstbestimmung:
(Fleming, ), 1828 
Vorkommen:
Arktische Gewässer, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Golf von Maine, Golf von Mexiko, Kanada, Mittelmeer, Nord-Afrika, Nord-Atlantik, Nordsee, Ost-Atlantik, Ostsee, Portugal, Rotes Meer, Spanien, USA, West-Afrika 
Größe:
0.5 cm - 1.3 cm 
Temperatur:
°C - 27°C 
Futter:
Detritus, Debris (totes organisches Material), Plankton 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Hydractinia aculeata
  • Hydractinia aggregata
  • Hydractinia altispina
  • Hydractinia anechinata
  • Hydractinia angusta
  • Hydractinia apicata
  • Hydractinia arctica
  • Hydractinia arge
  • Hydractinia armata
  • Hydractinia bayeri
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-11-08 19:10:51 

Haltungsinformationen

(Fleming, 1828)

Diese Hydroid bildet einen mattenartigen Überzug auf Schneckenschalen der Gattung Buccinum (Wellhornschnecken) und Littorina (Strandschnecken), die wiederum von Einsiedlerkrebsen (Pagurus bernhardus) auf geschützten und schlammigen Böden bewohnt werden.
Gelegentlich kommen die Hydroiden auch unter Felsen vor.

Die krustenähnliche Matte besteht aus dicken verzweigten Dornen, unter der Matte befinden sich drei Arten von rosafarbenen Polypen: Ernährungspolypen mit acht Tentakeln, männliche und weibliche reproduktive Geschlechtspolypen und defensive Verteidigungspolypen (Dactylozooide) mit entsprechenden Nesselzellen.

Die Abmessung solcher Krustenkolonien erreichen etwa 20-30mm Breite und etwa 5mm in der Höhe.
Die Hydroiden können bei der aktiven Nahrungsaufnahme auf eine Länge von ca. 1,3 cm expandieren.

Die Hydroiden profitieren von der Aktivität des Einsiedlern und verzehren übrig gebliebene Futterpartikel der Einsiedlermahlzeit.

Diese interessanten Lebensgemeinschaften kommen in intertidalen und subtidalen Wassertiefen vor.

Der Name Stachelpolyp wurde von einer Stolonenplatte, welche aus dem Polysaccharid Chitin und einem Schutzgewebe (Periderm) besteht und teilverkalkte Stacheln besitzt, abgeleitet.

Synonyme:
Alcyonium echinatum Fleming, 1828
Clava capitata Thompson, 1844
Coryne Hassalli Forbes, 1843
Echinochorium clavigerum Hassall, 1841
Hydractinia grisea Leuckart, 1847
Hydractinia lactea Van Beneden, 1841
Hydractinia rosea Van Beneden, 1844
Synhydra parasites Quatrefages, 1843

Bilder

Allgemein

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