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Sepiola atlantica Zwergsepia, kleine Sprutte

Sepiola atlantica wird umgangssprachlich oft als Zwergsepia, kleine Sprutte bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
6340 
AphiaID:
141454 
Wissenschaftlich:
Sepiola atlantica 
Umgangssprachlich:
Zwergsepia, kleine Sprutte 
Englisch:
Atlantic Bobtail Squid 
Kategorie:
Kopffüßer 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Cephalopoda (Klasse) > Sepiida (Ordnung) > Sepiolidae (Familie) > Sepiola (Gattung) > atlantica (Art) 
Erstbestimmung:
d'Orbigny, 1845 
Vorkommen:
Biscaya, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Färöer-Inseln, Island, Marokko, Mittelmeer, Nord-Afrika, Nord-Atlantik, Nordsee, Ost-Atlantik, Portugal, Schwarzes Meer, Skandinavien, Spanien 
Meerestiefe:
1 - 150 Meter 
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
4°C - 23°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Allesfresser (omnivor), Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Felsgarnelen, Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Garnelen, Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Räuberische Lebensweise, Ruderfußkrebse (Copepoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
DD ungenügende Datengrundlage 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-11-03 10:53:43 

Haltungsinformationen

Sepiola atlantica d'Orbigny [in Férussac & d'Orbigny], 1839–1842

Sepiola atlantica hat den Namen Zwergsepie zu Recht erhalten, der Mantel des kleinen Tintenfischs ist maximal 2,1cm lang, mit seinen 10 Tentakeln erreicht er eine Gesamtlänge von maximal 6cm.

Da so kleine Tiere selber als Beutetiere für größere Räuber in Frage kommen, ist die Sepie tagsüber im Sand oder Kiesboden oder zwischen Felsen versteckt und begibt sich erst mit Einbruch der Dunkelheit auf Futtersuche.

Der kleine Räuber ist nicht besonders wählerisch und nimmt auch mit Aas vorlieb.

Der Körper der Sepie ist glatt, seine Flossen sind dünn und zart, seine Fangarme sind mit zwei Reihen von Saugnäpfen besetzt.
Ein Arm ist etwas verlängert und dient als Paarungsarm (Hectocotylus), mit dem das Männchen seiner Partnerin eine Spermatophore übergibt, kurz nach Paarung und Eiablage sterben die Tiere.

In der Mantelhöhle hat jede Sepie zwei nierenförmige Leuchtorgane (Photophoren).
Auch die Zwergsepie verfügt über Hectocotyluseinen Tintenbeutel und kann bei Gefahr dunkle Tinte ausstoßen.

Die Farbe der Sepie variiert von schwarz-braun und wird dorsal und ventral blasser.

Synonyme:
Heterosepiola atlantica
Sepiola vulgaris

Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Cephalopoda (Class) > Coleoidea (Subclass) > Decapodiformes (Superorder) > Sepiida (Order) > Sepiolidae (Family) > Sepiolinae (Subfamily) > Sepiola (Genus) > Sepiola atlantica (Species)

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