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Anilocra physodes Parasitäre Fischassel

Anilocra physodes wird umgangssprachlich oft als Parasitäre Fischassel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nicht für Heimaquarien geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
6086 
AphiaID:
146494 
Wissenschaftlich:
Anilocra physodes 
Umgangssprachlich:
Parasitäre Fischassel 
Englisch:
Parasitic Isopod 
Kategorie:
Parasiten 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Isopoda (Ordnung) > Cymothoidae (Familie) > Anilocra (Gattung) > physodes (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, ), 1758 
Vorkommen:
Adria, Ägypten, Algerien, Britische Inseln, Europäische Gewässer, Marokko, Mittelmeer, Nord-Afrika, Schwarzes Meer, Spanien 
Größe:
bis zu 4cm 
Temperatur:
°C - 23°C 
Futter:
Parasitäre Lebensweise / Schmarotzer 
Schwierigkeitsgrad:
Nicht für Heimaquarien geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Anilocra abudefdufi
  • Anilocra acanthuri
  • Anilocra acuminata
  • Anilocra acuta
  • Anilocra alloceraea
  • Anilocra amboinensis
  • Anilocra ankistra
  • Anilocra atlantica
  • Anilocra australis
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-02-02 08:06:32 

Haltungsinformationen

Linnaeus, 1758

Die Fischassel ist ein hervorragender Schwimmer, der sich seine Opfertiere selber sucht und diese aktiv befällt.

Die Assel befällt oft die seitliche Bauchregion oder den Kopfbereich direkt hinter den Augen, wo sich der Isopode mit Hilfe von kräftigen Haken an der Haut des Fisches fixiert.

Der Parasit ernährt sich nur vom Blut seines Opfers, dass allerdings häufig Nekrosen erleidet, die auch sehr oft den Tod des Opfers nach sich ziehen. Besonders häufig sind Meerbrassen betroffen, allerdings wurde der Isopode auch auf anderen Fischen wie Lippfischen gefunden.

Durch den kontinuierlichen Blutverlust wird der Fisch zusätzlich geschwächt und in der Folge auch von mehreren Isopoden befallen.
Trotz intensiver Versuche, sich des Parasiten durch Scheuern an Steinen zu entledigen, gelingt dies aber eher selten.

Wenn man es schafft, den befallenen Fisch aus dem Becken zu fangen, hilft oft ein Süßwasserbad - die Asseln lassen sich darin binnen kurzer Zeit vom Fisch fallen.

Synonyme:
Oniscus physodes Linnaeus, 1758
Colombia physodes (Linnaeus, 1758)

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Allgemein

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