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Eudendrium racemosum Hydrozoon

Eudendrium racemosum wird umgangssprachlich oft als Hydrozoon bezeichnet. Haltung im Aquarium: Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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© Anne Frijsinger & Mat Vestjens, Holland, Bild aus der Adria

Eingestellt von AndiV.
Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5966 
AphiaID:
117553 
Wissenschaftlich:
Eudendrium racemosum 
Umgangssprachlich:
Hydrozoon 
Englisch:
Hydroid 
Kategorie:
Quallen - Hydrozoa 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Hydrozoa (Klasse) > Anthoathecata (Ordnung) > Eudendriidae (Familie) > Eudendrium (Gattung) > racemosum (Art) 
Erstbestimmung:
(Cavolini, ), 1785 
Vorkommen:
Adria, Algerien, Arktische Gewässer, Europäische Gewässer, Indopazifik, Israel, Mittelmeer, Nord-Atlantik, Spanien, Süd-Afrika 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
-2°C - 27°C 
Futter:
Plankton 
Schwierigkeitsgrad:
Expertentier, Pflege über einen längeren Zeitraum äußerst schwierig 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Eudendrium album
  • Eudendrium angustum
  • Eudendrium annulatum
  • Eudendrium antarcticum
  • Eudendrium arbuscula
  • Eudendrium armatum
  • Eudendrium armstongi
  • Eudendrium attenuatum
  • Eudendrium aylingae
  • Eudendrium balei
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2013-08-28 20:21:20 

Haltungsinformationen

(Cavolini, 1785)

Eudendrium racemosum ist ein ästchenförmig wachsender Hydroide, er sowohl mit sehr kalten arktischen Gewässern als auch mit tropischen Wassertemperaturen zurecht kommt.

Der Lebenszyklus des Hydrozoons wird durch eine aktive Phase in den Sommermonaten und eine Ruhephase in den Wintermonaten gekennzeichnet.

In der produktiven Phase wird das Hydrozoon regelmäßig vom Sauginfusorium Ephelota gemmipara (Suctoria) aus der Gruppe der Wimperntierchen besiedelt.
Infusorium und Hydrozoon bilden eine Lebensgemeinschaft, in der die Infusorien zum Herbst hin Knospen ausbilden.

In der Ruhephase, die durch das kälter werdende Wasser ausgelöst wird, ist keine Aktivität des Hydrozoon erkennbar, es wird zu einem Dauerstadium, dass die kältere Jahreszeit überdauert.

Das Hydrozoon enthält Symbionten wie Bakterien und wird zusätzlich von parasitären Protozoen wie Tachyblaston ephelotensis und Enigmocoma acinetarum heimgesucht.

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