Anzeige
Fauna Marin GmbH AQZENO Aquafair Tunze.com compact-lab Tropic Marin

Scolymia lacera Großpolypige Steinkoralle

Scolymia lacera wird umgangssprachlich oft als Großpolypige Steinkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 150 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5862 
Wissenschaftlich:
Scolymia lacera 
Umgangssprachlich:
Großpolypige Steinkoralle 
Englisch:
Atlantic mushroom coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Faviidae (Familie) > Scolymia (Gattung) > lacera (Art) 
Erstbestimmung:
(Pallas, ), 1766 
Vorkommen:
Anguilla, Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Bermuda, Bolivien, Brasilien, Britische Jungferninseln, Cayman Inseln, Costa Rica, Curaçao, Dominica, Dominikanische Republik, Florida, Golf von Mexiko, Grenada, Guadeloupe, Haiti, Honduras, Jamaika, Kanada, Karibik, Kolumbien, Kuba, Mexiko (Ostpazifik), Montserrat, Nicaragua, Niederländischen Antillen, Panama, Puerto Rico, Saba und Sint Eustatius, Saint Martin / Sint Maarten, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Trinidad und Tobago, Turks- und Caicosinseln, United States Minor Outlying Islands, USA, Venezuela, West-Atlantik  
Meerestiefe:
10 - 80 Meter 
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Frostfutter (kleine Sorten), Krill (Euphausiidae), LPS-Futtergranulat, Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton), Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 150 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-01-21 18:23:30 

Haltungsinformationen

(Pallas, 1766)

Scolymia-Korallen sind, in der Regel, allesamt dankbare Pfleglinge und grundsätzlich wenig empfindlich.
Ausnahmen sind mechanische Verletzungen des Gewebes sowie Bohralgen und Cyanobakterien.

Da das Gewebe sehr empfindlich ist, sollte man sowohl beim Transport, als auch später, mit der Strömung aufpassen.
Sie vertragen überhaupt keine direkte, auf sie gerichtete, Strömung.

Sie brauchen nicht viel Licht, weshalb man sie gut in der Bodenzone etablieren kann.
Aufpassen sollte man vor allem auf grabende Grundeln und ähnliches, die dazu neigen, Korallen voll zu schütten.
Auch das wird nicht einfach vertragen.

Man kann zufüttern (planktonisch, auch angereichert), muss man aber nicht. Grundsätzlich aber leben die Tiere nicht nur vom Licht, sondern auch von Kleinstschwebteilchen (Plankton und Co.), das sie mit expandierten Polypen fangen.

Diese Art kommt intermediär in Riffen und Lagunen auf harten Untergründen auch in Gebieten mit weichem Substrat vor, dies in einem Tiefenbereich von 10-80 Metern, am häufigsten kommt die Koralle aber im Bereich von 15-25 Metern vor.

Diese Art Scolymia kann mit Polypen von Mussa angulosa verwechselt werden.

Synonym:
Madrepora lacera Pallas, 1766

Bilder

Allgemein

1
1

Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen

Unterhaltung

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Scolymia lacera

Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Scolymia lacera