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Astroides calycularis Sternkoralle, kelchkoralle

Astroides calycularis wird umgangssprachlich oft als Sternkoralle, kelchkoralle bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Alain Gilli, Frankreich

Copyright Alain Gilli, Frankreich


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Alain Gilli, Frankreich

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5858 
AphiaID:
135178 
Wissenschaftlich:
Astroides calycularis 
Umgangssprachlich:
Sternkoralle, kelchkoralle 
Englisch:
Star Coral, Chalice Coral 
Kategorie:
Steinkorallen LPS 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Cnidaria (Stamm) > Anthozoa (Klasse) > Scleractinia (Ordnung) > Dendrophylliidae (Familie) > Astroides (Gattung) > calycularis (Art) 
Erstbestimmung:
(Pallas, ), 1766 
Vorkommen:
Alborán-Meer (Mittelmeer), Algerien, Europäische Gewässer, Irak, Italien, Mittelmeer, Nord-Afrika, Portugal, Spanien, Tunesien, Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
2 - 70 Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
bis zu 10cm 
Temperatur:
15,5°C - 23°C 
Futter:
Azooxanthellat, Filtrierer, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Anhang II (kommerzieller Handel nach einer Unbedenklichkeitsprüfung des Ausfuhrstaates möglich) 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-03-12 13:54:33 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Astroides calycularis sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Astroides calycularis interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Astroides calycularis bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Astroides calycularis (Pallas, 1766)

Astroides calycularis ist eine azooxanthellate Steinkoralle, d.h. sie hat keine eingelagerten Zooxanthellen und lebt von Plankton.
Diese Koralle ist keine Tubastrea-Steinkoralle, sieht ihr aber sehr ähnlich, beide Arten gehören der Famile Dendrophylliidae an.

Durch das Fehlen von photosynthetisch aktiven Zooxanthellen besiedelt diese Sternkoralle auch Zonen mit wenig Lichteinfall wie Höhlen, Felsüberhänge und beschattete Riffsteilwände.

Bei einer Haltung im Aquarium sollte eine aktive Fütterung erfolgen, zusätzlich muss die Koralle nach dem auf ihr parasitisch lebenden Copepoden Doridicola helmuti abgesucht werden.

Die Koralle ist Wirt für den Copepoden Doridicola helmuti (Conradi, Bandera & López-González, 2006).

Die Korallenschnecke Babels Latiaxis (Babelomurex cariniferus) ernährt sich von Astroides calycularis.

Synonyme:
Astroides luteus Quoy & Gaimard, 1827 · unaccepted > junior subjective synonym
Madrepora calycularis Pallas, 1766 · unaccepted > superseded combination (basionym)
Matrepora calycularis (Pallas, 1766) · unaccepted > superseded combination

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 22.05.15#1
Anfangs ging sie nur nachts auf. Mittlerweile öffnet sie sich bei jeder Fütterung. Ich empfehle allerdings, dass sie auch direkt gefüttert wird, am Besten nachdem die Fische gefüttert wurden und satt sind. Bei uns kam es in der Vergangenheit nämlich sehr häufig vor, dass die Fische, insbesondere die Garnelen an die Münder der Tubastrea ran gegangen sind und ihr das Futter aus dem Mund weg gefressen haben. Wir füttern mit Krill/Artemia und spritzen es ihr (ohne Nadel) auf die Münder drauf, dann kann man zusehen wie diese sich schließen und fressen. Sie werden dann etwas dick, bis sie fertig gefressen haben. Bei guter Fütterung wächst sie auch schnell und breitet sich gut aus.
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