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Lissoporcellana nakasonei Weichkorallen Porzellankrebs

Lissoporcellana nakasonei wird umgangssprachlich oft als Weichkorallen Porzellankrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Rickard Zerpe, Schweden

Soft Coral Porcelain Crab (Lissoporcellana nakasonei), 2016


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rickard Zerpe, Schweden Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
5425 
AphiaID:
410102 
Wissenschaftlich:
Lissoporcellana nakasonei 
Umgangssprachlich:
Weichkorallen Porzellankrebs 
Englisch:
Soft Coral Porcelain Crab 
Kategorie:
Porzellankrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Porcellanidae (Familie) > Lissoporcellana (Gattung) > nakasonei (Art) 
Erstbestimmung:
(Miyake, ), 1978 
Vorkommen:
Bali, Indonesien, Kleine Sundainseln, Lembeh-Straße, Lombok, Neukaledonien, Philippinen, Sulawesi, Tulamben, West-Pazifik, Zentral-Pazifik 
Meerestiefe:
1 - 5 Meter 
Größe:
2 cm - 3 cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2019-08-18 20:55:11 

Haltungsinformationen

Lissoporcellana nakasonei (Miyake, 1978)

Bei dem Foto handelt es sich um eine Taucheraufnahme von Sulawesi, die relativ sicher Lissoporcellana, und wohl vom Bild her auch Lissoporcellana nakasonei zeigt.
Über die Aquarienhaltung dieser Weichkorallen Porzellankrebse ist uns wenig bekannt, es gibt bislang aber auch Hinweis auf eine mögliche Schädigung des Wirtes.
Unseres Wissens werden diese Tiere nicht gezielt importiert, könnten aber als Gast eingeschleppt werden.

Ein Synonym ist bekannt: Porcellana maculata Miyake, 1957

„Mittelkrebse“, „Halbkrabben“ oder „Krabbenkrebse“ gehören weder zu den Teilordnungen Krebsen (Astacidea) oder Echte Krabben (Brachyura), sondern liegen quasi genau dazwischen (daher auch die seltsamen deutschen Namen). Zu ihnen gehören die "Krabbenkrebse" im Süßwasser Südamerikas (Gattung Aegla) genauso wie die Einsiedlerkrebse (Überfamilie Paguroidea) und die Galathoidea, die "Porzellankrebse". Diese (dazu gehören die berühmten "Anemonenkrabbe") sind von "Echten Krabben" einfach zu unterscheiden: Sie haben sehr lange Fühler und ihr viertes Beinpaar (bzw. das fünfte Paar, da die Scherenbeine eigentlich mitgezählt werden; Dekapoden=Zehnfüßer) ist stark reduziert und versteckt oder gar nicht vorhanden, zudem ist ihr Körper länger als breit.

Die Schwestergruppe der Echten Krabben (Brachyura) bildet mit dieser zusammen das Taxon Meiura. Bisher sind rund 1.700 Arten bekannt.

Die „Mittelkrebse“ werden in vier Überfamilien unterteilt:
-Spring- und Porzellankrebse (Galatheoidea)
-Porzellankrebse (Porcellanidae)
-Einsiedler- und Steinkrebse (Paguroidea)
-Lomisoidea (nur eine Familie)

Weiterführende Links

  1. Homepage Dr. Paddy Rayn (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein


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