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Paracanthurus hepatus Paletten Doktorfisch

Paracanthurus hepatus wird umgangssprachlich oft als Paletten Doktorfisch bezeichnet. Bei der Haltung gibt es einige Dinge unbedingt zu beachten. Es wird ein Aquarium von mindestens 2000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Nicht giftig.



Steckbrief

lexID:
524 
Wissenschaftlich:
Paracanthurus hepatus 
Umgangssprachlich:
Paletten Doktorfisch 
Englisch:
Palette surgeonfish 
Kategorie:
Doktorfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Acanthuridae (Familie) > Paracanthurus (Gattung) > hepatus (Art) 
Erstbestimmung:
(Linnaeus, 1766) 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Caroline-Atoll, Chagos-Archipel, China, Cookinseln, Great Barrier Riff, Guam, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Japan, Kiribati, Kokos-Keelinginseln, Komoren, La Réunion, Lord Howe Insel, Madagaskar, Malaysia, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mikronesien, Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Norforkinsel, Okinawa, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Samoa, Seychellen, Sri Lanka, Süd-Afrika, Taiwan, Tansania, Tonga, Vanuatu, Vietnam, Wake-Atoll, Weihnachtsinsel , West-Pazifik 
Meerestiefe:
2 - 40 Meter 
Größe:
29 cm - 31 cm 
Temperatur:
23°C - 26°C 
Futter:
Algen, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Banane, Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Krill (Euphausiidae), Löwenzahn, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen, Salat 
Aquarium:
~ 2000 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Nicht giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC nicht gefährdet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-09-27 14:22:16 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Paracanthurus hepatus sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Paracanthurus hepatus interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Paracanthurus hepatus bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Paracanthurus hepatus (Linnaeus, 1766)

Paracanthurus hepatus bzw. der Palettendoktorfisch gehört als einzige Art der Gattung Paracanthurus zu der Familie der Doktorfische. Palettendoktoren leben bevorzugt in Außenriffen, als Jungtiere auch im Schwarm. Erwachsen in Paaren oder einzeln. Im Unterschied zu anderen Doktorfischen die ja meist von Algenaufwuchs leben, stellt der Paletten-Doktorfisch im freien Wasser Plankton nach.

Dieser sehr schöne Doktorfisch Paracanthurus hepatus ist in der Regel ganz gut mit anderen Tieren (Wirbellosen) zu vergesellschaften. Da ist nur der Futterneid ein Faktor, den man unbedingt berücksichtigen sollte.

Palettendoktorfische sind Dauerschwimmer und vor allem Dauerfresser. Wie es typisch für Doktorfische ist, müssen sie immer fressen, also ein stets verfügbares Nahrungsangebot vorfinden. Sie sind keine genügsamen Algenfresser, sondern sehr aktive Planktonjäger, und sie wählen gezielt aus einer breiten Nahrungspalette, bevorzugen neben Phytoplankton auch Krebstierchen jeder Größe, sofern sie sie bewältigen können.

Dennoch denke ich, dass man erwähnen sollte, dass es immer wieder Übergriffe auf Wirbellose geben kann (Beispiel Xenia, Acropora). Das ist oft der Fall wenn sie sich langweilen !

Der große Nachteil ist unserer Meinung nach, dass er sehr häufig beim Einsetzten Pünktchen bekommt was auf eine gewisse Krankheitsanfälligkeit hindeutet. Das trifft allerdings genauso auf den Faktor Stress zu. Satte Fische sind in der Regel weniger gestresst als welche die es nicht sind. Es rät sich daher der Dauereinsatz einer UV Anlage an.

Besser immer einen ganz Kleinen Fisch einsetzten, die werden zudem nicht so schnell krank wie große Exemplare und erholen sich dann meist auch schneller.

Aber bedenken Sie dabei... der Fisch wächst und wächst und sollte mindestens über ein Becken verfügen in dem sich mehr als 1000 Liter bei jüuvenien Tieren und mehr als 2000 Liter bei adulten Tieren verfügbar sein sollte. Nur ganz kleine wenige Zentimeter große Palettendoktoren können in wenigen 100 Litern gut auskommen.

Von dieser Art lassen sich (meist !) gut mehrere Tiere gleichzeitig einsetzen. Hier gilt wie immer, dass das Becken groß genug sein muss. Ist das Becken zu klein, kann das sicherlich auch schiefgehen, vor allem dann, wenn man nachbesetzt.

Ein guter Freund von uns, Tierarzt Harald Mülder, musste ein Paar aus einem 1000 Liter Becken holen, weil sie einfach zu groß geworden sind. Daher wäre ein weit grösseres Becken besser, optimalerweise jenseits der 2.000 Liter Marke.

Synomyme:
Acanthurus hepatus (Linnaeus, 1766)
Acanthurus theuthis Lacepède, 1802
Paracanthurus theuthis (Lacepède, 1802)
Teuthis hepatus Linnaeus, 1766

Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Acanthuridae (Family) > Acanthurinae (Subfamily) > Acanthuridae (Family) > Paracanthurus (Genus) > Paracanthurus hepatus (Species)

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)

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Allgemein

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Haltungserfahrung von Benutzern

Muschelzeugs am 09.02.16#53
Ich pflegte über Jahre hinweg ein sich tolerierendes Paar, hin und wieder gab es streitereien aber nix schlimmes. Bis die Lage sich so zuspitzte das das dominierende Tier seine Dominanz damit zum Ausdruck brachte, dass es alle Pilzlederkorallen im Becken (11Stück) in regelmäßigen Zeitabständen kleinere Stücke rausbiss. Nach wochenlangen versuchen das Tier zu fangen gelang dies schließlich.Seit dem ahmt das verbleibene Tier diese Unart nach. In meinen 300x80x80 cm ist dafür noch viel zu wenig Platz. Beide Tiere waren "Spenden". Das entfernte Tier schwimmt jetzt im großen Schwarm in einem öffentlichen Schauaquarium.
Das verbleibende Tier lässt langsam wieder ab von den beissereien an den Pilzlederkorallen.
Deniz am 08.08.15#52
Mittlerweile ist Dorle wieder gesprungen, einmal in den Filterschacht und einmal auf den Boden. Haben nun die Beckenunrandung deutlich auf allen Seiten erhöht. Jedesmal hat sie ihren Ausflug gut überstanden und fraß gleich wieder. Frau panisch,Katzen neurotisch, Dorle nimmts gelassen.
Birdy am 13.12.14#51
Ich halte diesen Fisch nun seit 5 Jahren und habe wenig Probleme mit ihm.
Er frisst viel und ist nicht wählerisch. Mit anderen Fischen verträgt er sich super und ich kann auch nicht feststellen, dass er Korallenstücke durch die Gegend trägt.
Zuerst schwamm er in einem 400L Rundbecken, wurde dann allerdings in ein 600L Becken umgesetzt, da er in dem kleineren Becken öfter gegen die Scheibe schwamm. Dieser Fisch benötigt sehr viel Schwimmraum und eine Höhle um in dieser zu Schlafen. Bald wird er das 600L Becken wieder verlassen und in ein größeres Becken umziehen.
Ich habe eine UV-Lampe mit laufen, da dieser Fisch etwas anfälliger für die Pünktchenkrankheit ist. Allerdings brach diese bei mir bis jetzt nur beim ersten Einsetzen in mein Becken aus, war aber auch schnell wieder verschwunden.
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