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Mopalia lignosa Käferschnecke

Mopalia lignosa wird umgangssprachlich oft als Käferschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.



Steckbrief

lexID:
5244 
AphiaID:
386349 
Wissenschaftlich:
Mopalia lignosa 
Umgangssprachlich:
Käferschnecke 
Englisch:
Woody Chiton 
Kategorie:
Käferschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Polyplacophora (Klasse) > Chitonida (Ordnung) > Mopaliidae (Familie) > Mopalia (Gattung) > lignosa (Art) 
Erstbestimmung:
(Gould, ), 1846 
Vorkommen:
Nord-Atlantik, Pazifischer Ozean 
Größe:
3 cm - 7.6 cm 
Temperatur:
6°C - 26°C 
Futter:
Algen, Cyanobakterien, Detritus, Debris (totes organisches Material) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Mopalia acuta
  • Mopalia ciliata
  • Mopalia cirrata
  • Mopalia egretta
  • Mopalia ferreirai
  • Mopalia hindsii
  • Mopalia imporcata
  • Mopalia kennerleyi
  • Mopalia lionota
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2016-12-01 20:32:17 

Haltungsinformationen

Mopalia lignosa (Gould, 1846)

Käferschnecken sind mit Schnecken nicht so nahe verwandt, wie man das zuerst vermuten mag.
Die über 900 Arten der sogenannten Polyplacophora sind Weichtiere, die durch ihre acht Kalkplatten (fossile Funde haben manchmal mehr) charakterisiert sind. Sie leben meist in Küstennähe unter Steinen, wo sie nach Algen und Detritus suchen. Auf ihrem Panzer besitzen sie Aragonitkristalle, mit denen sie Lichtunterschiede wahrnehmen und teilweise sogar sehen können.

Mopalia lignosa ist eine Spezies, die hauptsächlich im Pazifik vorkommt, soll aber nach (Gould, 1846) auch im tropischen Atlantik beheimatet sein.

Die Haltung an sich ist recht unkompliziert. Käferschnecken werden häufig mit Lebendgestein in das Becken gebracht (nicht m. lignosa) und erweisen sich dort als sehr effektive Mikroalgen und Detritus-Vertilger.

Kompliziert wird es beim Kauf: Man muss darauf achten, dass der Händler das Tier mit einem Schub vom Stein oder der Scheibe runter bekommt, da sich die Schnecke sonst mit dem starken Fussmuskel festsaugt und ohne Verletzungen nicht mehr weg zubekommen ist.

M. lignosa sollte eher im Kaltwasserbecken gehalten werden, ist jedoch recht temperaturtolerant. M. Lignosa ist durch seinen stacheligen Mantel erkennbar. Die Stachel sind flexibel (im Gegensatz zum ähnlichen Mopalia muscoa) und recht kurz. Die spitzere Platte ist die Kopfplatte.

Ähnliche Spezies: Mopalia muscoa, Mopalia vespertina, Mopalia kennerleyi

Biota > Animalia (Kingdom) > Mollusca (Phylum) > Polyplacophora (Class) > Neoloricata (Subclass) > Chitonida (Order) > Acanthochitonina (Suborder) > Mopalioidea (Superfamily) >Mopaliidae (Family) > Mopaliinae (Subfamily) > Mopalia (Genus)

Bilder

Allgemein

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Erfahrungsaustausch

Chewbacca am 10.04.13#1
Ist bei mir direkt eingegangen. Der Händler hat ihn nicht von der Scheibe bekommen und hat dann Gewallt angewendet. Beim Kauf am besten mit dem Stein auf dem die Schnecke sitzt, so wird das Tier nicht verletzt. Ansonsten dem Händler genau auf die Finger schauen und wenn er es nicht beim ersten Mal schafft es sein lassen! Soll aber nach Literatur die schnellste der Käferschnecken sein.

Gruss

Robin Gauff
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